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11. – 13. Dezember – lichtvolle Tage


Die Woche war viel los! Dienstags kommt jeweils ein Tageskind zu uns und die Kinder sind dann so mit sich selbst beschäftigt, dass ich ein bisschen Haushalt machen kann. Da wir seit längerer Zeit das Projekt Grossausmisten haben, kam meine Mutter am Mittwoch zu uns und ich hatte am Nachmittag Zeit den Garten in Ordnung zu zu bringen und alle grossen Sachen, die wir mit unserem Auto nicht zur Entsorgungsstelle bringen können, in einen ausgeliehenen Anhänger zu packen. Viele Dinge, die wir nicht mehr benötigen hat meine Mutter zu sich genommen. Jeden Freitag ist bei uns Putztag und dann miste ich regelmässig alles aus, während ich den Grossputz mache. Doch schon lange wollten wir einmal wirklich alles was wir nicht benötigen ausmisten. So räumte ich um das Haus herum am Mittwoch und im Haus am Donnerstag auf. Was für eine Erleichterung 😀 Herrlich!

Während ich also am aufräumen war, spielten meine Kinder mit meiner Mutter allerlei Spiele und Lemuria töpferte in dieser Zeit …

Lemuria hat am Mittwoch mit dem Ton, den meine Mutter mitgebracht hat, für ihren liebsten Freund eine Herztasse mit der Beschriftun: „fon Lemuria“ getöpfert 🙂 Lemuria hat am Mittwoch mit dem Ton, den meine Mutter mitgebracht hat, für ihren liebsten Freund eine Herztasse mit der Beschriftun: „fon Lemuria“ getöpfert 🙂

Am Freitag dann bastelten wir Lichterköniginnen. Da wir für den Samstag, den 13. Dezember den Luciatag schon verabredet waren, bastelten wir diese vor. Die Idee kam aus dem Buch von Diana Monson „Lebenslustig – mit Kindern durch den Jahreskreis“

  • Wir nahmen also Blumentöpfe und bemalten diese weiss
  • Einen etwas grösseren hatte ich noch als untersten. Bei den anderen stopften wir etwas Klopapier zwischen den untersten und den mittleren und befestigten die Töpfe dann mit etwas Heisskleber am Rand zusammen
  • Zu oberst als Kopf kam dann noch einmal ein Topf, welchen wir auch mit Heisskleber befestigten
  • Mit Filzstiften und Kugelschreiber malten wir die Gesichter und Symbole
  • Als Haare, Mäntel und Dekoration nahmen wir Lametta und Glitzerkram aus unserer Glitzerbastelkiste
  • Oben als Lichterkrone machten wir noch einmal selbstgegossene Kerzen, Lemuria wollte intuitiv, obwohl sie vom Lichterkranz der Lucia noch nicht wusste, einen solchen machen. Leider fehlten uns dazu die benötigten Materialien

Während Lemuria noch weiter dekorierte, backte ich die ersten Kekse in der Adventszeit. Ich wollte ein neues Rezept ausprobieren, was ich aber als gar nicht lecker in die Schublade „werde ich bestimmt nicht noch einmal machen“ gelegt habe 😉 Als nächstes kommen dann meine eigenen bewährten Rezepte wieder 😀

Damit unser Jahreskranz, der stetig wächst, auch genügend Platz hat, haben wir den Tisch aus Sirius Zimmer in unser Wohnzimmer geholt. Lemuria und ich trugen ihn die Treppe runter und legten ein weisses Leintuch darüber worauf wir dann den Jahreskranz und die drei Lichterköniginnen platzierten.

 

 

 

Licherkönigin von Ramin Licherkönigin von Lemuria

 

Am Samstag Morgen dann freuten sich die Kinder, dass Marco mit ihnen „Räuber und Poli“ spielte. Er ging nach draussen und malte mit Kreiden auf den Quartierstrassen um unser Haus Pfeile auf den Boden, welchen die Kinder nach 10 Minuten warten im Haus dann folgten. Das ging eine Weile so und weiter ging es mit Versteck spielen im Garten, bis wir dann noch kurz einkaufen gingen.

Um 15:00 Uhr kamen dann unsere Freunde, welche uns einluden mit ihnen am Abend an einen Fackelumzug zu gehen. Kurz nach 17:00 Uhr fuhren wir also alle zusammen nach Waldkirch zu einem Pony/Tierhof, wo schon viele andere Familien, die wir nicht kannten, warteten. Wir wurden herzlich von vielen Hunden begrüsst und die Kinder verteilten sich schnell um alles zu erkunden. Es wurden kleine, mittlere und grosse Fackeln verteilt und zwei Feuer waren entzündet worauf es später Punsch, Glühwein und Würstchen geben sollte. Wir hatten vorgesorgt und kurzerhand vegane Würstchen im Teigmantel vorbereitet welche wir auf den Grill legen konnten.

Nachdem dann alle Fackeln entzündet, ein Pony an einer kleiner „Kutsche“ und ein weiteres zum Reiten bereit standen, ging es los. Das Wetter war super und wirklich sehr mild! Dafür windete es stark, was es immer wieder notwendig machte, die eigene Fackel am Licht eines anderen zu entzünden – das fand ich sehr schön und hatte für mich eine ganz starke Bedeutung. Es verband fremde Menschen in einem Moment miteinander …

Wir liefen eine Weile und erfreuten uns alle am Licht. So wie uns die Fackeln den unmittelbar vor uns liegenden Weg erleuchteten, umso weniger sah man die Umgebung um uns herum. Die Augen gewöhnten sich an das Licht und die Dunkelheit erschien dunkler als sie war.

Zurück beim Platz, wurden die mittlerweile niedergebrannten Feuer neu entfacht und es wurde heisses Wasser für den Punsch in einem Topf über dem Feuer erwärmt und die Würste wurden gekocht. Wir legten unsere mitgebrachten auf den Grill und alle hatten ihre Freude. Die Kinder erklommen einen grossen Strauch und liessen sich kopfüber wie Fledermäuse herunterhängen, versteckten sich, spielten mit den Fackeln „wachszeichnen“ auf dem Boden und beschäftigen sich mit den Tieren.

Ja und ich ärgerte mich ein wenig, weil ich meine Kamera zu Hause vergessen hatte 😉 Aber nur ein wenig …

Hey, ich bin Mary Mattiolo!

Geboren 1989, Querdenkerin, Veganerin, Rebellin und Mama von einer Tochter (2007) und zwei Söhnen (2010 und 2012), allesamt Freilernerreise seit 2016 im Bus um die Welt und verzaubere als WebdesignerinFunnel-Expertin und Technik-Nerd die Köpfe der Menschen!

Ich helfe Online-Unternehmerinnen, meist Müttern, die weniger Aufwand für die Kundengewinnung, dafür mehr Zeit für ihr Business und vor allem ihre Familie wollen, durch Funnel-Marketing immer wiederkehrende Prozesse zu automatisieren, sowie durch gezielte Funnel, aus Interessenten Kunden zu machen!