Ab in den Süden – oder wenn Brücken enger sind als gedacht

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Hey Du…

Wow! Schön, dass Du (wieder) auf meinem, neee……….. mittlerweile unserem Blog – liest.

Mensch, wenn Du wüsstest was ich alles zu erzählen habe und was bei uns seit dem letzten Oktober alles abgegangen ist! Bwoah kann ich da nur sagen! Aber mal langsam …

Am liebsten würde ich jetzt einfach drauf los schreiben und Dir alles erzählen, aber bleiben wir mal realistisch (was für ein bescheuerter Spruch!) und ich gestehe mir ein, dass ich nicht einfach mal so (… ehm, wie lange ist das jetzt? … Oktober bis Juni – lass mich rechnen, Mathe war noch nie meine Leidenschaft… 8 Monate über den Daumen !!! ) alles erzählen kann im Kurzdurchlauf.

Es ist so enorm viel passiert und jeden Tag kommen so viele neue Geschichten dazu die ich Dir gerne erzählen möchte. Ich beginne deshalb einfach einmal mit einem kurzen Abstecher in die Vergangenheit und werde nach und nach unter einen eigenen Rubrik namens „Backflash“ immer wieder aus den letzten Monaten berichten. Und weil ich natürlich endlich wieder darüber schreiben möchte, was bei uns gerade so aktuell ist, wird es neben den „Backflashs“ auch ganz aktuelle Blogbeiträge geben.

Übrigens sitze ich hier gerade – ja wo eigentlich?! Irgendwo in den Bergen oberhalb der Cote d‘Azur (ich finde gerade die Tastenkombi für diese O mit Dach nicht 😛 ) … Da mein Internet gerade komplett ausgefallen ist, schreibe ich offline ….

Aber jetzt beginne ich einfach einmal mitten drin, sonst wird das eh nix mehr ….


Nach unserem Aufenthalt in Deutschland (Bericht folgt bald ;-), sind wir für 6 Tage vom 10. – 16. Juni zurück in die Schweiz gefahren. Vor unserer Abreise am 11. Mai habe ich es nicht mehr geschafft alles unter Dach und Fach zu bringen um endlich wieder meine tolle windelfrei Kollektion zu verkaufen. Also dachten wir, wir fahren nochmals zurück und ich gebe Vollgas und organisiere alles.

Am Weekend haben wir die Zeit genutzt und haben unsere Freunde und Familie besucht. Vor allem für Sirius war das sehr wichtig, weshalb wir auch schon vor der Abreise beschlossen hatten, noch einmal zurück in die Schweiz zu kommen um unsere Liebsten zu besuchen, bevor wir dann über den Sommer nach Italien, Frankreich und Portugal reisen. Für Sirius war es merklich erleichternd, zu sehen dass wir nicht für immer unsere Liebsten verlassen, sondern einfach in anderen Abständen den Kontakt pflegen.

Am Mittwoch, nachdem ich endlich alles verpackt, Inventur gemacht und Gespräche geführt habe, konnten wir dann endlich wieder weiter. Was für eine Erleichterung. Es war so strange wieder in der Schweiz zu sein. Natürlich war es super schön, unsere Liebsten wieder zu sehen, aber wir wollten weg. Weg vom nassen, kalten und trüben Wetter – hin zum Meer.

Wir wurden zum Abendessen eingeladen bei einer Freundin und deren Sohn. Auch Ramins Götti kam noch und wir hatten einen tollen Abend alle zusammen. Es wurden Pläne geschmiedet uns im Sommer irgendwo am Meer wieder zu treffen und wir genossen ein sehr leckeres veganes Curry und Wein 🙂

Wir übernachteten auf dem Platz vor dem Haus in unserem Womo und wachten früh auf. Ich wollte weiter, nicht einmal das schlafen war noch Grund genug länger hier zu bleiben …

gotthardWir machten uns also reisefertig und los geht die Fahrt. Es konnte nur besser werden. Trüb, dunkel, kalt, begrüsste uns die Schweiz am Morgen. Der Weg war uns durchaus bekannt – Richtung Tessin fuhren wir also los. Die Kinder, noch müde von gestern weil sie lange wach waren, schliefen auch schon bald wieder ein und wir konnten einige Kilometer abreissen. Irgendwo auf dem Gotthard machen wir einen Stopp und ich hole ein paar Kleinigkeiten an Lebensmittel. Was für ein Schock !!! Nach unserer Zeit in Deutschland sind wir uns definitiv andere Preise gewöhnt, das schmerzt richtig jetzt zu diesen Preisen einzukaufen! Natürlich ist eine Raststätte nicht zu vergleichen, doch auch wenn wir uns einmal ansehen was wir in Deutschland für tolle leckere vegane Bioprodukte kaufen konnten (fast an jeder Ecke!) und die Preise in der Schweiz vergleichen möchten, AUA !!! Da hinkt die Schweiz echt hinterher – und zwar gewaltig! Aber das ist ein anderes Thema …

meerbankNun gut, wir fahren also weiter Richtung Tessin, überqueren die Schweizer Grenze (wooohoooo!) und sind in Italien. Ich rufe meinen Vater an – er wohnt in Norditalien (Varese) – und denke mir, dass wir ihn vielleicht noch besuchen gehen. Er ist aber gerade bei einem Freund irgendwo in den Bergen oberhalb von Turin und wir denken darüber nach ihn dort noch zu besuchen. Das liegt aber so gar nicht auf dem Weg zum Meer und wir entscheiden uns als erstes zum Meer zu fahren. Wir wollen Sonne, Wärme, trocken …. Irgendwann gegen den Abend kommen wir dann am Meer an, eine Ortschaft neben Genua und als wir endlich einen wohnmobiltauglichen Parkplatz finden, der auch gleich noch eine Pizzeria direkt am Strand zu bieten hat, ist der Fall klar – wir gönnen uns ein Abendessen in Italien am Strand mit einer Pizza ! YES!!! Der Himmel ist zwar etwas bewölkt, doch die Meeresstimmung ist der Hammer! So lange habe ich auf das Meer gewartet – und jetzt sind wir da! Am Morgen noch in der Schweiz im Toggenburg und jetzt hier in Italien am Meer! Wie geil ist das denn ?!!

familymeer

Wie setzen uns also unter den Bäumen draussen an den Tisch und wählen unsere Pizzen aus. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass es bei uns immer Sonderwünsche gibt – à la ohne Käse auf der Pizza etc. 😉 Alles ist tip top, bis auf die Getränke! Es gibt ausschliesslich Zuckerwasser mit Aroma – bäh! Also bleiben die Kids bei Wasser und wir bei Wein. Noch während wir warten, beginnt es aus Strömen zu regnen – da wir jedoch unter Sonnenschirmen sitzen, möchte ich lieber draussen bleiben während die Familie neben uns ins innere der Pizzeria flüchtet. Nach weiteren 5 Minuten regnet es dann aber so heftig, dass auch wir uns entscheiden ins innere zu gehen, mittlerweile halten die Schirme nämlich den Regen nicht mehr ab. Das freundliche Personal kommt uns mit Regenschirmen entgegen und hilft uns so ohne dass wir patschnass werden über die Strasse zu kommen. Wir geniessen unsere erste Pizza am Meer und sind glücklich, dass wir am Morgen noch in der Schweiz waren und nun am Meer sitzen! Danach gehen wir noch einmal zum Strand und die Kinder toben sich aus, bevor wir weiterfahren.

Da wir hier an der Küste natürlich keinen Platz zum schlafen finden, machen wir uns auf die Suche (hier kommt Google Earth auf dem iPhone zum Einsatz) nach einem abgelegenen Platz. Wir sehen einen Platz weiter oben Richtung Berge und da es schon am dunkel werden ist, hoffen wir ihn auch zu finden. Lemuria schläft schnell ein während die beiden Jungs noch wach bleiben. Irgendwo dann sehen wir ein Parkplatz Schild und da es nun wirklich stockdunkel ist, entschliessen wir uns es da zu versuchen. Gesagt getan, wir fahren also den Weg nach diesem Schild entlang, doch weit und breit kein Parkplatz, dafür wird die Strasse immer enger und holperiger bis wir vor einer sehr schmalen Brücke stehen. Marco meint das passe schon und fährt langsam darüber, plötzlich macht es RATSCH!!! Scheisse ! Wir steigen aus und sehen dass wir direkt neben der Tür in der Wohnkabine den Plastik beschädigt haben. Wir sind am Brückengeländer hängen geblieben als wir eingebogen sind und nun ist dort der Plastik abgebrochen. Was nun? Mitten auf der Brücke, stockdunkel und mit dem Wissen, dass die Brücke eben doch nicht breit genug für uns ist, stehen wir da. Okay es gibt nur eines, wir müssen zurück … Marco steigt also ein und ich stehe hinter dem Womo und navigiere ihm den Weg. Uaaahhh. Alles gut gegangen und vor der Brücke gibt es auch einen tollen Platz zum stehen für diese Nacht. Da wir eh nicht mehr viel sehen, machen wir es uns erstmal gemütlich und warten ab bis der Morgen kommt um den Schaden zu begutachten. Wir beobachten blinkende Glühwürmchen und das plätschern des Baches beruhigt während die Kinder schlafen. Was für eine schöne Gegend als Schlafzimmer!

bachAm nächsten Morgen erwachen wir mit Vogelgezwitscher und machen uns erstmal einen Kaffe um dann den Ratsch am Womo anzuschauen. Uiii, da ist nicht bloss das Plastikteil neben der Türe gebrochen und verbogen, sondern die komplette Plastikabdeckung über den Rädern die über die ganze rechte Seite vom Womo reicht, ist nach hinten gerutscht. Und auch noch über unsere „Garage“ ganz hinten am Wohnmobil, so dass diese nicht mehr geöffnet werden kann. Grmbl … Ich überlege und denke mir, versuchen wir das Ding einfach wieder nach vorne zu schieben … Marco packt also auf der vorderen Seite an und zieht, während ich auf der hinteren Seite schiebe – und prompt, es funktioniert!Leider ist dort wo die Plastikverkleidung aufhört und die „Garage“ beginnt auch noch ein Teil gebrochen. Aber alles in allem halb so schlimm. Es funktioniert wieder alles und das eine Teil können wir irgendwann mit einer Aluleiste ersetzen.

Und was wir an diesem Tag dann noch erlebt haben, erfährst du bald in unserem nächsten Blogpost.

Bis bald ! Deine Mary

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

4 Kommentare
  • Italienische Strassen und eine geschrottete Markise
    Veröffentlicht am 12:36h, 19 Juni Antworten

    […] hatte ich Dir im letzten Blogpost doch geschrieben, dass wir mangels Helligkeit die Brücke allzu freundlich begrüsst haben, […]

  • Sonja Weilenmann
    Veröffentlicht am 11:04h, 27 Juni Antworten

    Liebe Mary

    Oh, danke für den Bericht. Das tönt ja alles sehr spannend. Ich freue mich, dass es euch trotz den Zwischenfällen gut geht und ihr euer Leben geniessen könnt. Ich bin auf die weiteren Berichte gespannt und freue mich wieder von euch lesen zu dürfen. Bis dahin macht es gut und geniesst die ruhige Vorferienzeit.

    Ich umarme euch alle.

    Herzlich
    Sonja und Familie

  • aleksandra bogic
    Veröffentlicht am 13:58h, 26 Juni Antworten

    Es ist wunderbar euch mitverfolgen zu können. Ich wünsche euch weiterhin alles liebe und gute auf all euren Reisen….Ich bleibe dran:….

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 14:01h, 30 Juni Antworten

      Hallo Aleksandra 🙂

      Danke Dir – wir denken an Dich wenn wir in Kroatien durchfahren, was irgendwann im Herbst sehr wahrscheinlich sein wird 🙂

      Sei herzlich gegrüsst !

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