Alleingeburt mit Ramin Seraphim, 14.02.2010

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Wie bereits bei Lemuria’s , haben wir auch Ramin Seraphim alleine bei uns zu Hause im Wasser willkommen geheissen.

Ich habe mich auch in dieser Schwangerschaft nicht von jemand anderem als mir selber untersuchen lassen. Weder von einer Hebamme noch von einem Arzt. Ich wusste immer, dass es dem Baby gut geht und was gut für uns war. Meine innere Stimme führte mich auch in dieser Schwangerschaft zu den Orten und Bücher die mir Kraft gaben und mich auf meinem Weg bestätigten.

Der errechnete stermin war der 9. Februar 2010. Doch lustigerweise hatte ich, als ich den Termin das erste Mal ausgerechnet hatte, den 14. Februar 2010 ausgerechnet, was aber eine Woche, bzw. 5 Tage zu spät war als der „korrekt errechnete“ Termin…

Nun ja, Ramin hatte da anscheinend etwas anderes vor – denn der 9. Februar kam und ging – ohne sbeginn. Meine Geduld wurde hart auf die Probe gestellt und ich versuchte mit spazieren, Wehentee (Ingwer, Zimt, Nelken, Verveine), Bauchmassagen… die Wellen hervorzulocken – ohne Erfolg.

Ich hatte mir gewünscht, dass Ramin am Wochenende zur Welt kam – in aller Ruhe. Hmm, nun ja, er liess uns alle warten 😉

Ich habe die Schwangerschaft sehr genossen, doch mittlerweile war es wirklich anstrengend und ich hatte genug davon und wollte endlich das Ergebnis der 10 Monate sehen, hihi… Im Vertrauen, dass das Baby sich den perfekten Zeitpunkt schon ausgewählt hatte, liess ich die Stunden und Tage vergehen…

Als dann am Morgen vom 14. Feburar (Valentinstag und 5 Tage über den stermin) Marco und ich uns in aller Frühe geliebt haben 😉 spürte ich dann plötzlich sehr! regelmässig Wellen.

Um 6:30 Uhr das erste Mal und als ich den Bus 15 Minuten später hörte und bis dahin bereits 4 Mal eine Welle beatmet hatte im Bett (ohne dass Marco irgendetwas bemerkt hätte 😉 ), meinte ich dann schliesslich, dass es wohl gut wäre, wenn wir nun das Wasser in die swanne einliessen.

Marco meinte noch, ob er noch ein bisschen weiter schlafen könne (er dachte wohl noch, dass es länger ging), doch da Lemuria nun auch erwacht war und ich ziemlich beschäftigt war mit atmen, erübrigte sich diese Frage. Wir gingen runter und schlossen den Wasserschlauch an der Badewanne an und liessen das Wasser in die swanne ein. Dieses Mal hatte ich eine Wanne gemietet, mit Heizelement, das war wirklich super. Sie fasste 700 liter und war echt super!

Die Wanne stand in unserem Wohnzimmer und Marco zündete in dieser Zeit Kerzen an, damit kein grelles Licht uns störte. Er legte ruhige entspannende Musik auf und Lemuria holte sich ein Geschichtenbuch.

Da dieses Mal, nicht wie bei Lemuria, die Wellen sehr schnell hintereinander kamen, entschloss ich mich, als das Wasser eingelassen war, in die Wanne zu steigen. Das war warscheinlich so um ca. 7:30 Uhr. Ich hatte zu der Wanne ein Schwimmkissen in Form eines Stillkissens gemietet, dass mit Styropor gefüllt war und auf der Wasseroberfläche schwamm, so dass ich mich mit dem ganzen Gewicht darauf legen konnte. Was für eine Wohltat – nach Monaten endlich wieder auf dem Bauch „liegen“ bzw. schwimmen 😉

Mit dem Oberkörper liegend auf dem Schwimmkissen und in der Hocke verbrachte ich so eine ganze Weile, bis Lemuria dann auch zu mir in’s Wasser kam, samt Schaumgummi-Flügeli, da das Wasser doch so hoch war, dass sie sich nicht hinsetzen konnte, sondern nur knapp stehen… Ich lag also auf dem Kissen und begleitete jede Welle mit tönen und summen. Lemuria war ganz fasziniert und verstand sofort, dass jetzt dann bald ihr kleines Geschwisterchen zur Welt schwimmen würde. Marco und ich erklärten ihr, dass es für das Baby und mich jetzt anstrengend sei und ich später wieder mit ihr spielen würde. Irgendwann verliess Lemuria dann das Wasser und ging mit Marco in die Küche zum Z’morge-Essen.

Ich wechselte zu dieser Zeit meine Position in eine Hockstellung ohne Schwimmkissen und tastete nach dem Muttermund, welcher ca. 5cm offen war. Das war warscheinlich so um 8:15 Uhr… (ich schaute nie auf die Uhr, deshab die wagen Angaben 😉 )

Die Wellen waren aber so gut zu beatmen und ich war immer noch total entspannt, dass ich dachte, das geht wohl noch ne ganze Weile so weiter. Ich konnte jede Welle „steuern“, es war als ob ich erst mein Einverständnis geben musste, bevor eine neue Welle kam. Ich hatte immer noch Abstände von ca. 5 Minuten und als ich an Lemurias dachte, war ich bei diesen Abständen noch Stunden von der Austrittsphase entfernt. Jedes Mal wenn eine neue Welle kam, atmete ich mit ihr und liess mich auf den Höhepunkt der Welle gleiten, worauf dann gleich wieder „Ebbe“ herrschte.

Es war überhaupt nicht schmerzvoll, nur ein unglaublicher Druck und ein überwältigendes Virbrieren, dass meinen ganzen Körper durchwellte. Ich war total fasziniert, es war ganz anders als bei Lemuria. Ich konzentrierte mich bei jeder Welle auf das Baby und stellte mir vor, wie ich mich der Welle öffnete.

Irgendwann platzte dann die Fruchtblase und eine mächtige Welle durchzitterte meinen gesamten Körper. Für eine kurze Zeit war ich total überrumpelt, doch ich sagte zu Marco noch dass die Fruchtblase geplatzt sei und er zu mir kommen soll.

Lemuria sass auf dem Sofa und wollte dass Marco ihr das Buch noch zu Ende las, doch ich merkte bereits die Nableschnur – zuerst dachte ich noch, das kann ja wohl noch nicht die Nabelschnur sein – doch dann merkte ich auch schon das Köpfchen!

Ich sagte dann zu Lemuria, dass das Baby jetzt gleich zu uns kommt und sie kam auch zu der Wanne. Marco hatte seine Hände auf meine Schultern gelegt und dann merkte ich bereits dass jetzt das Baby kommt. Ich atmete das Baby aus und sein Kopf war da! Ich betrachtete und befühlte den samtweichen Kopf und überlegte mir, ob ich das Baby jetzt ganz zur Welt schwimmen lassen wollte und mit einer neuen Welle kam dann Ramin Seraphim zur Welt. Ich empfing ihn in meine Hände und holte ihn nach kurzer Zeit aus dem Wasser direkt auf meinen Bauch.

Marco sagte voller Freude, dass es ein Junge sei und ich begrüsste ihn mit seinem Namen. Lemuria war total fasziniert und überglücklich. Sie sagte ganz gerührt: „S’Baby isch usecho!!!“

Nachdem nach ca. 20 Minuten die Plazenta geboren war, stieg ich mit Ramin aus dem Becken und gab ihn Marco damit ich mich anziehen konnte. Ich konnte es (fast) nicht glauben…! 2 1/2 Std. und alles ohne Schmerzen, zu keiner Zeit Angst dass der Damm reissen würde, absolute Gewissheit, dass alles perfekt ist und dann war er da – hello here i am! Vollkommen und perfekt! Ich hatte kein bisschen Schmerzen und war topfit! Wenn Ramin nicht da gewesen wäre, hätte mich nichts daran erinnert, dass gerade eine stattgefunden hat. Mein Körper war absolut energiegeladen, heil und kein bisschen müde.

Ramin und Marco schliefen bald darauf ein und waren den ganzen Tag über am schlafen, während Lemuria und ich zusammen spielten und die Wanne und den Rest verräumten. Es war wirklich unglaublich – so fit war ich und dieser Zustand hielt auch weiterhin an.

Ramin war 53cm gross und 3570g schwer 🙂

Wir haben auch dieses Mal eine Lotus gemacht – und natürlich praktizieren wir windelfrei 🙂

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Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache s-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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