Alleingeburtsbericht von YogaTara

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sbericht von YogaTara mit Tochter Runa Seraphine Jutta Ulrike – Juni 2013 (Eine )

Am Dienstag, den 25. Juni, hatte ich morgens unregelmäßige, aber immer wieder kommende Wellen gespürt. Ich beobachtete und hörte ununterbrochen in meinen Körper hinein, ich war voller Erwartung. Nachmittags gegen 15:00h verschwanden die Wellen so schnell wie sie gekommen waren. Darum beschlossen wir – Thorsten, Simeon und ich noch im Wald spazieren zu gehen.
Die großen Jungs waren auf dem Sportplatz, vor unserem Waldstück, zum Training. Ich begrüßte im Wald einige Bäume und tankte Energie, nach 30 Minuten kamen wir in einen Platzregen, auch dieser erfrischte mich freudiger Weise. Zuhause blieb es den ganzen restlichen Tag ruhig.
Abends nahm ich noch ein Bad, streichelte meinen Bauch und kommunizierte mit dem Baby – “Ich freue mich auf dich, du kannst nun gerne kommen, wir wollen dich kennen lernen … “
Nach dem Bad untersuchte ich mich, daraufhin verabschiedete sich das s-Zeichen (Pfropf)
Die Tür wurde geöffnet 😀

Mittwoch, der 26. Juni – kurz nach 0:00h wurde Simeon wach im Familienbett und ich legte ihn mir an die Brust. Das Stillen löste immer wieder bei mir leichte bis mittelmäßige Kontraktionen aus.
Wie auch jetzt in der Nacht, aber dieses mal blieben sie. Die Wellen kamen unerwartet stürmisch, alle 10 Minuten… nach ungefähr einer halben Stunde konnte ich nicht mehr liegen bleiben und stand auf. Ich legte mich ins Wohnzimmer auf die Couch zum dösen (so konnte ich auch in Ruhe die Uhr im Auge behalten). Ich nickte immer wieder weg, wurde aber alle 10 Minuten aus dem Schlaf geholt und musste die Wellen veratmen. Das liegen wurde unangenehm, deshalb wollte ich mich bewegen.

Ich ging ins Bad und bereitete alles vor – ich zündete die Kerzen an, die Duftlampe mit dem Entbindungsöl, die CD wurde angemacht mit den smantren, die Kraftsteine an den Wannenrand bereit gelegt…Ich lies mir das Wasser ein und begab mich in die Wanne, da war es ungefähr 1:30h. Die nächsten Minuten und Stunden verliefen einfach entspannt und ruhig ab, ich hatte viel Zeit zu meditieren und verschiedenen Gedanken nachzugehen 😀
Ich dachte an Mary (eine Freundin) und ihre stöne, also tönte ich immer wieder das „OM“, wenn mich eine Welle überkam. Ich genoss die Wellen! Ich dachte viel an Ina May Gaskin´s Worte und musste dabei lachen und ich sang so oft es mich überkam die Mantren mit. Ich sang bestimmt drei Stunden…das ist nur möglich, wenn man alleine ist, dabei entspannt zu bleiben – mit Zuhörern bei mir eher unwahrscheinlich 😀
Die Wellen kamen nun öfter, schneller und stärker und ich freute mich immer mehr, vor allem freute ich mich über meine Sicherheit und gute Laune.

Gegen 4:00h stieg ich kurz aus der Badewanne um meinen Mann Thorsten zu wecken. Ich fragte ihn, ob er Lust habe mit ins Bad zu kommen, ich sei in der Wanne. Ich ging wieder ins Wasser und Thorsten war auch kurz darauf im Badezimmer. Ich hielt kurzen Bericht…
Jetzt merkte ich erst mal welchen Unterschied es zwischen den Wellen gibt.
Diese, wenn man nur auf sich, das Baby und seinen Körper konzentriert ist und diese, wenn man abgelenkt ist …
Ich musste die Wellen in Gegenwart von Thorsten mehr veratmen und ich empfand sie auch als unangenehmer.
Ich war nicht 100% bei mir und das konnte „weh tun“. Jetzt kamen die Kraftsteine zum Einsatz, jeweils drei in eine Hand! Die Steine halfen mir wieder das Gleichgewicht zu finden, ich konnte mich bei jeder Welle an ihnen festhalten und sie vermittelten mir wieder eine Art Sicherheit.
Ich bat Thorsten ein paar Vorbereitungen zu treffen, für die Kids – da sie ja bald zur Schule mussten
und ich konnte so auch wieder abschalten. Ab und an kam Thorsten und schaute nach mir.
Er schaute auch immer wieder nach der Uhr, wie groß oder klein die Abstände zwischen den Wellen wurde. Nach 4-5 Minuten Abstand fragte er dann, ob wir nicht jetzt die Mama anrufen sollten.
Ich war damit einverstanden, denn ich spürte dass ich bald soweit war und dass es nicht mehr so lange dauern würde.
Nach 45 Minuten waren die Abstände schon auf 2 Minuten, (meine Mama verspätete sich)
und Thorsten wollte die Hebammen informieren. Ich lies ihn – ich war nach meinem Gefühl her fast geöffnet, denn ich konnte nun mitschieben, wenn die Wellen kamen. Aus dem „OM“ wurde nun ein „A“ und „U“… Nun lief mein Körper auf Hochtouren!
Der Übergang vom Mitschieben bis hin zum „pressen“ verlief nun zügig, nachdem Thorsten das Bad verließ. Ich durfte nun das Baby heraus lassen – es wollte raus und ich hätte es auch nicht mehr verhindern können! 😀

Thorsten öffnete die Tür mit seinem Kaffee in der Hand. Ich konnte ihm nur noch entgegen bringen,
dass er bitte kurz draußen warten solle …

„Mächtige Wellen überkamen mich, überschlugen mich – Ich stütze mich mit den Händen am Wannenrand ab und kniete im Wasser. Ich schob und drückte, warf meinem Kopf in den Nacken, blickte zur Decke, “brüllen, atmen, schnaufen, tönen, …” alles fließt, fließt von selbst – Pause, stille, atmen … Die nächste mächtige Welle rollt an“…

Ich fasse zwischen meine Beine – Haare, ganz weiche Haare … Unbeschreiblicher Druck … weiter schieben… Aaah das Köpfchen ist geboren und es dreht sich etwas in meinen Händen, wenn ich zart mitschiebe… eine Welle… ich halte die Schultern, Arme, ich sehe etwas im Wasser … atmen, noch mal schieben, … das Baby gleitet ins Wasser und ich halte es …

Dunkle Augen blicken mich „geheimnisvoll“ aus dem Wasser an – (Runa) …
Ich hebe es zu mir nach oben.
Sobald es aus dem Wasser gleitet, schließt es die Augen.
… sie sieht aus wie ein „Engel“ – (Seraphine)

Ganz rosig, so viele flauschige Haare, so rote Lippen, sie atmet ganz zart – sie wirkt wie Dornröschen, wie im Schlaf. Ein Mädchen, man sieht es sofort!

Ich rufe leise „Liebling, kommst du mal“ und Thorsten kommt zu uns, er schaut ganz überrascht und gerührt. „Was hast du denn jetzt gemacht?“, kann er nur fragen und seufzt.
Thorsten möchte dann wissen was es ist und sage, ich glaube ein Mädchen und schaue nach.

Thorsten schaut auf die Uhr 5:55h (später stellen wir fest dass die Uhr 8 Minuten vor geht – 5:47h)

Wir decken sie mit einem Handtuch zu, die Plazenta ist noch nicht geboren, aber die Nabelschnur ist sehr lang. Thorsten hilft mir aus dem Wasser und wir gehen langsam ins Wohnzimmer.
Ich lege mich mit der Kleinen auf die Couch. Es klingelt, meine Mama ist gekommen!
Thorsten öffnet die Türe „Runa ist da“, ruft er. Meine Mama kommt zu mir ins Wohnzimmer,
strahlend und mit Freudentränen…

Thorsten säubert die Badewanne und ruft die Hebammen wieder an. „Ihr könnt jetzt langsam machen, das Baby ist schon da“! 20 Minuten später waren auch Julia und Eva eingetroffen
und es wurde nach uns geschaut. Alles dran, alle munter, uns ging es super!

Um kurz nach 7:00 kommen die Kinder aus ihren Zimmern und bestaunen ihre kleine Schwester.
Leider ruft die Schule, aber zum bestaunen wird noch lange Zeit sein.
Vor allem Joshua staunt über das Mädchengesicht, ständig spricht er über “diese roten Lippen”. 😀

Es hat alles so wunderbar gepasst… als wäre es ein Märchen, eine Geschichte die erzählt wird… Ich muss auch immer staunen, wenn Thorsten dieses Erlebnis aus seiner Sicht erzählt.
Ich muss immer lachen, wenn ich meinen Namen höre. Es ist irgendwie Traumähnlich!

Zur Lotus!!!
Es hat alles wunderbar geklappt, war unkompliziert und ich hab ein kleines Ritual zelebriert bei der Pflege der Plazenta.
Nach 72 Stunden (drei Tagen) hab ich die Nabelschnur an der dünnsten Stelle am Nabel getrennt. Die Nabelschnur war komplett abgetrocknet und hat sich nun auch gestern vom Bauch gelöst. Würde es immer wieder so machen, war wirklich sehr schön!

Zum Windelfrei!!!
Die Zaubermaus macht schon toll Pipi und Aa in ihren Topf, beim stillen klappt es am besten…

sbericht unserer Tochter Runa Seraphine
(„ein geheimnisvoller Engel“ – Jutta Ulrike nach den Großmüttern)
26. Juni 2013 – 5:47h 3080gr., 49cm und 33.5cm KU

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache s-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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