Babyzeichensprache

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Babyzeichensprache

Schon Babys und Kleinkinder haben viel zu sagen und wollen selbstbestimmt an ihrer Umwelt teilhaben können. Babyzeichen machen dies auf einfühlsame Weise möglich. Sie sind ein Fenster in die Gedankenwelt Ihres Kindes. Babyzeichen machen Spaß und Sprache im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar.

Eines der wichtigsten Anliegen der Eltern ist, ihr Baby zu verstehen. Schenkt ihnen das Baby ein Lächeln oder ein Nicken, ist dies als Zustimmung, Freude oder eindeutiges „Ja“ zu deuten. Wie verhält es sich aber in jenen Momenten, in denen das Baby aus nicht eindeutigen Gründen weint? Oder wenn es begeistert aus dem Fenster zeigt, und die Eltern nicht klar erkennen, was genau das Baby sieht?

In allen drei Situationen ist eines klar: Babys drücken ihre Gefühle, Entdeckungen, Erlebnisse und Bedürfnisse aus. Wie können die Eltern sie dabei noch besser verstehen?
Es gibt unzählige Momente, in denen Kommunikation mit einem Baby oder Kleinkind stattfindet. Jede Person, die sich dem Baby zuwendet, es ansieht und ihm Raum und Zeit lässt, sich auszudrücken, wird viel entdecken: Mittels Körpersprache und Mimik des Babys liest man schon sehr viel ab. Warum Babyzeichensprache eine sehr praktische Ergänzung auf dem Weg des Sprachlernprozesses ist, zeigen verschiedene Beispiele:

babyzeichenspracheEine Mutter erzählt: ”Wir besuchten gemeinsam mit der grossen Cousine das Hallenbad. Wir waren noch keine 30 Min. im Bad, als unser Kleinster (15Monate) das Babyzeichen für “nach Hause gehen” zeigte … Ich habe ihm dann erklärt, dass wir noch nicht nach Hause gehen können, sondern noch warten müssten, weil der Schwimmkurs der Cousine noch nicht fertig war. Daraufhin setzte er sich an den Beckenrand und zeigte alle paar Minuten das Babyzeichen für “nach Hause gehen”, gefolgt von jenem für “warten”. Er konnte sein Bedürfniss ausdrücken, wusste dass er verstanden wurde und akzeptiere, dass sein Bedürfnis im Moment nicht erfüllt werden konnte. Als wir dann wirklich nach Hause gingen, ist er mir um den Hals gefallen. Er war weder hungrig, noch müde, er wollte einfach nach Hause.”

Haben Sie Ihrem Kind schon vorgezeigt, wie man winkt? Und in die Hände geklatscht für „bravo“? Wir zeigen unseren Babys ganz selbstverständlich einfache Gesten vor, die sie nachahmen und so ihre ersten Erfahrungen im Bereich Kommunikation machen dürfen. Wenn ein Baby winkt, winkt jeder erfreut zurück, und da setzt der erste Erfolg für das Baby ein: Ich teile mich mit und bekomme dafür eine Reaktion.

Die Idee der Babyzeichensprache baut auf dieser Grundlage auf: Mit der Babyzeichensprache können Babies mehr erzählen als “Tschüss”, “Bitte-bitte” und “Bravo”. Anhand weiterer konkreter Handzeichen erhalten Babys die Möglichkeit, sich auszudrücken. Sie teilen mit, was sie sehen, erleben und was sie sonst noch beschäftigt:

„Meine Tochter interessierte sich mit acht Monaten vor allem für „Lampen“. Man glaubt gar nicht, wo es überall Lampen gibt! Jede Laterne, jedes Auto, jede Esstischlampe und jedes noch so kleine Lämpchen hat sie gesehen und jedes Mal erfreut „Lampe“ gezeigt. Wir hatten dadurch enorm viel miteinander zu besprechen“, erzählt Bettina, Mutter von Lara. „So erfuhr ich, dass Lara eine Vorstellung von dem hat, was eine Lampe alles sein kann. Sie verstand diesen Begriff also sehr gut und wendete ihn an, obwohl sie in dieser Zeit noch kein einziges Wort sprach. Jetzt, mit 14 Monaten, interessiert sie sich für sehr viele Dinge und erzählt gern mit ihren Händen, zum Beispiel von der „Grossmutter“, welche uns gestern mit dem „Zug“ besuchte. Ich erlebe dadurch ihre Welt und staune, was sie schon alles weiss, was sie sich merkt und was für sie wichtig ist. Die Welt wieder einmal mit Kinderaugen zu sehen ist ein Geschenk für mich.“
Karin, Mutter von Elijah, erzählt: “Ich habe schon verstanden, dass Elijah (damals 10 Monate alt) beim Spaziergang einen Baumstrunk sehr spannend fand, dank Babyzeichen konnte er mir auch mitteilen, warum er ihn spannend fand: Weil er nämlich wie ein Krokodil aussah ….. Essen, Trinken, Schlafen, Pippi machen, all das lernt man als Eltern schnell mal “verstehen” aber es gibt soviel mehr, was ein Baby mitteilen und kommentieren möchte. Dank den Babyzeichen habe ich einen viel genaueren Einblick in die Erlebniswelt meines Kindes erhalten.”

Das Anwenden ist sehr einfach

Wenn man sein Baby fragt, ob es noch mehr essen möchte, zeigt man in dem Moment „mehr“, in welchem man das Wort ausspricht. Genauso kann man am Ende eines Liedes fragen, ob es noch “mehr” singen möchte, es gibt gerade für das “mehr” Zeichen unzählige Einsatzmöglichkeiten. Als Reaktion reicht anfangs ein Lächeln, doch in der Regel folgt das Babyzeichen recht schnell.
Es dauert im Durchschnitt etwa acht bis zwölf Wochen, bis ein Baby selber Babyzeichen zeigt. In dieser Zeit lernt es, Worte mit Handzeichen zu verbinden und zu verstehen, wozu die Zeichen nützlich sind.

Wann beginnt man am besten?babyzeichensprache

Eigentlich ist es nie zu früh um ein paar Wörter mit Gesten zu untermalen. Sobald das Baby zwischen sechs und neun Monate alt ist, kann man auch mit unseren Kursen starten. Die Babyzeichen kann man in Kursen oder Workshops an vielen Orten der Deutschschweiz lernen. In den 10 wöchigen Kursen werden die Zeichen mittels Liedern, Spielen, Fingerreimen und Kniereitern den Eltern und ihren Babies vermittelt. Auch das soziale Miteinander und der Austausch unter den Eltern kommen in unseren abwechslungsreichen Kursen nicht zu kurz. In den Workshops lernen Eltern und Betreuungspersonen in 3 Std. alles wichtige zur Babyzeichensprache, wie es funktioniert, wie man sie anwendet und natürlich auch ganz viele Zeichen.

Die Zwergensprache Kursleiterinnen freuen sich schweizweit über Ihr Interesse und auf ein persönliches Gespräch mit Ihnen. Alle aktuellen Kursdaten finden Sie auf unserer Homepage.

Angebot

  • Babykurse (Eltern-Kind-Kurse ab 6-13 Monaten)
  • Fortgeschrittenenkurse (Eltern-Kind-Kurse ab 13 Monaten)
  • Workshops für Eltern und Betreuer
  • Weiterbildungen für Hebammen, Tagesmütter, KrippenbetreuerInnen, Logopädinnen, Heilpädagoginnen, etc.

Literatur: „Das grosse Buch der Babyzeichen“ und „Kleines Wörterbuch der Babyzeichen“.

Neu: „Plakat der wichtigsten Starterzeichen“ und CD mit Liedern und Reimen zur Babyzeichensprache und diverse süsse Bilderbücher mit vielen Babyzeichen.


 

babyzeichenspracheÜber die Gastautorin

Zu den Babyzeichen kam ich während der Schwangerschaft mit meinem ersten Kind. Eine Australische Kollegin wendete diese mit ihrer Tochter an. Zuerst dachte ich, dass sie spinnt. Als ich aber sah, wie die damals jährige Maya sich differenziert ausdrücken konnte und v.a. wie sie am Abend dem Papa von ihrem Tag mittels Babyzeichen erzählte, wurde ich neugierig.
Nachdem unser Sohn geboren war, besuchte ich einen Workshop und begann mit ihm zusätzlich zum normalen Sprechen auch noch die Hände zu gebrauchen. Er begann recht schnell darauf zu reagieren und die Zeichen dann auch einzusetzen. Dies motivierte mich, die Ausbildung zur Zwergensprache Kursleiterin zu machen. Dies ist nun 7 Jahre her und ich gebe viele Kurse, halte Workshops und instruiere Kita’s in der Anwendung der Babyzeichen. Es macht mir immer noch sehr viel Spass und ich bin überzeugt, dass die Babyzeichen eine Bereicherung des Familienalltags sind.

Mehr über die Babyzeichensparche findest du auf:

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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