Die Welt ist ein Dorf und wir sind mitten drin

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Die Welt ist ein Dorf und wir sind mitten drin

Hier in Portugal erscheint es mir so, als ob sich alle Freilerner und Aussteiger zusammenfinden. Ich fühle mich hier bereits wie zu Hause, das tue ich zwar immer unterwegs, aber mittlerweile sind mir viele Gesichter bekannt, ebenso die Region, die schönen Plätze und auch Treffpunkte aller bunten Menschen hier.

Gerade sind wir in Barão de São João, wo jeden 4 Sonntag im Monat (also heute) der “Hippie-Markt” stattfindet. Wir waren bereits einmal hier mit den anderen Leuten die wir in Santa Clara getroffen haben, doch heute findet der bekannte Markt statt und ich freue mich endlich wieder auf einen speziellen Markt zu gehen.

Letzten Dienstag erhielt ich von einer Family Campus Coachin, die hier in Portugal ziemlich um die Ecke wohnt, die Einladung am Freilernertreffen, welches jeden Donnerstag stattfindet, teilzunehmen.

Vor dem Treffen gingen wir Einkaufen. Und was sahen wir da? Eine weitere Reisefamilie mit dem selben Womo wie wir – und auch hier fehlte die grüne Abdeckung, welche uns weggebrochen ist. Wir stiegen aus,  begrüssten sie und erfuhren dass der Vater aus Brasilien und sie ursprünglich aus Deutschland kommen, sie in Lissabon wohnen, aber sehr oft auf Reisen sind und bald wieder nach Brasilien fliegen für eine gewisse Zeit. Irgendwann fragte ich sie, ob sie per Zufall die Coachin kennen, da wir gerade auf dem Weg zum Freilernertreffen wären. Und prompt – sie kannten sie uns würden ebenfalls zum Freilernertreffen kommen. Das Haus, wo das Treffen stattfinden sollte, sei von einer ganz lieben Freundin und sie würden sich alle zwei bis drei Tage sehen.

Wir fuhren also die Wegbeschreibung ab ohne einen Zeitpunkt zu wissen und kamen so um 11 Uhr beim vereinbarten Treffpunkt an. Es war noch niemand zu Hause und so warteten wir und assen erst Mal was. In der Einladung stand, dass zusammen gekocht wird und so machte ich schon einmal einen Mais-Cous-Cous Salat bereit. Die Kinder gruben derweil draussen vor dem Womo ihre Gipsdinosaurier, die wir ihnen zur Wintersonnenwende geschenkt hatten, weiter aus.

freilerner

Bald schon fuhr ein Auto vor und ich begrüsste die Familie und fragte, ob wir hier richtig seien. Ich erfuhr, dass das Haus eigentlich jemand anderes gehörte und die Familie seit einigen Tagen hier vorübergehend eingezogen ist, um die nächsten Monate von hier aus etwas für sich zu suchen. Sie kommen ursprünglich aus Deutschland, haben eine kleine Tochter und seit ein paar Tagen einen Welpen bei sich. Sie haben auch alle Zelte abgebrochen und sind nun auf der Suche nach einer passenden Bleibe.

Um 14 Uhr war der Zeitpunkt des Treffens angesetzt. Wir verbrachten die übrige Zeit noch beim Womo und gingen dann in das kleine gemütliche Häuschen mit dem schönen Garten.

Es wurde eine Kartoffel-Gemüsecremesuppe vorbereitet und langsam trudelten die anderen Gäste ein. Dann sah ich unsere Coachin und wir begrüssten uns herzlich – das 1. Mal in live – bis jetzt ausschliesslich online gesehen. Wie cool – es ist schon immer wieder speziell, sich in 3D zu treffen, wenn man sich zuvor online kennengelernt hat 😊 Und dann kamen auch noch andere Familien, die wir zuvor in Barão de São João auf dem Platz gesehen hatten. Die Welt ist ein Dorf …

So viele Kinder und auch Hunde und alle waren beschäftigt mit irgendetwas. Wir genossen die Gespräche und die Kinder spielten zusammen in den Womos, im Garten, im Haus und überall.

aussteiger

¨Wir lernten einen weiteren Auswanderer kennen, der auch ursprünglich aus Deutschland kommt,perfekt portugiesisch spricht und schon seit mehreren Jahren hier wohnt. Die Mädels verstanden sich sofort und Lemuria freute es, zur Abwechslung auch einmal gleichaltrige Mädchen, die Deutsch sprechen, zu treffen.

Er erzählte uns, dass sie sich einen Permakultur-Garten angelegt haben und im Überschuss Gemüse und Früchte ernten und deshalb oft ihre restlichen Dinge verschenkten. Wir wurden eingeladen sie zu besuchen, was wir nach Neujahr dankend und gespannt wahrnehmen werden. Wir sprachen über das Klima und da Marco und ich die letzte Nacht über die Zukunft sprachen und dass wir irgendwann wohl eine Jurte (die ich ja schon seit Jahren fertig geplant habe) irgendwo bauen werden, dass Portugal, bzw. diese Region um Barão de São Miguel wirklich ein sehr schönes und mildes Klima bietet. Mir persönlich ist es hier aber im Winter zu kalt, obwohl wir immer mal wieder Tage mit 25 Grad erreichen ohne Wind an der prallen Sonne. Aber durchschnittlich ist es hier so um die 17 Grad “warm” zu dieser Jahreszeit, mir also definitiv zu kalt. Aber da ich auch sicher bin, dass ich auch in Zukunft reisen werde, wäre es ja auch eine Idee wert, in der kalten Jahreszeit zu reisen an warmen Orten und den Sommer im Warmen zu verbringen.

Aber für mich stehen diese Pläne erst gaaanz weit in der Zukunft. Ich kann mir momentan keinen festen Platz vorstellen und will erst einmal die Welt sehen, andere Kulturen, Klimazonen und noch viel mehr um dann vielleicht einen Platz zu finden, an dem ich mir vorstellen kann zu bleiben – wenigstens teilweise…

Trotzdem sind wir gespannt auf das schöne Fleckchen Erde und die Kinder, vor allem Lemuria, freuen sich auch sehr.

Wir haben viele neue Gesichter kennengelernt, aber alle kennen sich irgendwie untereinander und alle hatten zu irgendwem den wir kennen einen Kontakt.

Portugal scheint, so weit ich das beurteilen kann, ein grosser Anziehungspunkt für reisende Familien zu sein, die ihre Kinder frei lernen lassen.

Während des Treffens habe ich natürlich auch über unsere Projekte und den Family Campus gesprochen und prompt wurde ich gefragt, ob wir denn noch Coaches brauchen? Da bei uns die Türen für neue Coaches allzeit offen sind, haben wir uns gleich darüber unterhalten und wer weiss – evtl. ergibt sich durch diese Begegnung eine weitere Kooperation ! Auch haben wir noch eine Coachin, die in der Nähe von Lagos lebt, aber die die andere Coachin noch nicht kennt. Ich bin sicher, dass es nicht mehr lange so bleiben wird 😉

Am selben Abend fuhren wir dann noch nach Lagos um unsere wiederbefüllbare >>>Gasflasche<<< zu füllen. Wir hatten bereits einmal an diesem Platz übernachtet, er war nichts besonderes aber für eine Nacht ganz okay. Am nächsten Tag wollte ich noch einige meiner Webprojekte abschliessen und der Tag schlich sich so dahin. Plötzlich fuhr eine weitere Familie auf den Platz, ebenfalls aus Deutschland und alle Zelte abgebrochen. Sie hatten auch 3 Kinder dabei, alle etwas jünger als jeweils unsere. Wir entschlossen uns also, noch eine weitere Nacht zu bleiben und die Kinder spielen zu lassen.

spielen

Marco reparierte derweil unser Rücklicht, welches Bekanntschaft mit einem Pfosten gemacht hat und gebrochen war. Ich holte die Nähmaschine hervor und nähte einiges, was schon lange gewartet hat. Lemuria nähte sich einen Rock aus einem alten Top von mir und gegen Abend machten wir uns dann auf den Weg nach Barão de São Miguel.

portugal

Wir wurden informiert, dass man vor dem Hippiemarkt bereits ca. 3 Tage davor auf den Platz müsste um noch einen Platz zu ergattern. Aber auch, dass es nebenan noch einen weiteren Platz gibt.

Hier angekommen, ist der ganze Platz schon überfüllt und mir auch zu voll, da ich es schätze etwas Rückzug nehmen zu können. Also fahren wir auf den daneben gelegenen Platz, der auch schon ziemlich voll ist. Und es geht keine 5 Minuten bis die Familie mit dem selben Womo wie wir direkt neben uns hält 😉

Jetzt ist es der 25. Dezember und bald werden wir den Markt besuchen, der von hier aus in 1 Minute zu Fuss erreichbar ist.

Wir wünschen Dir einen wundervollen Tag und werden Dir bald mehr berichten vom Markt.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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