Dreimonatskolik oder Pipi … Windelfrei

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Kolik oder Pipi?

3 Monatskolik – nie durchschlafen – und dann noch die Geschichte mit dem Familienbett…

Hmm, da ich mich intensiv mit der Gesundheit und Ernährung auseinandersetze, waren diese so genannten Dreimonatskoliken ein Thema, welches meine Aufmerksamkeit erregte.
Meiner Meinung nach ist die Natur perfekt und wenn wir uns von ihr entfernen, entstehen Krankheiten und Ungleichgewicht.

Jetzt fragte ich mich aber ernsthaft warum ein Neugeborenes so etwas hat.

Ich meine, dass das Verdauungssystem erst ausreifen muss und empfindlich reagiert, z.B. auf Flaschennahrung, ist ein Faktor. Wenn ein Kind mit Schoppennahrung gefüttert wird und darauf mit
Bauchschmerzen und Koliken oder Erbrechen reagiert, ist das eine natürliche Reaktion auf das artfremde Eiweiss, welches darin enthalten ist. Wenn jedoch ein Kind gestillt wird, sollten solche
„Koliken“ eigentlich nicht auftreten, vor allem nicht, wenn wir die asiatische Bevölkerung und die meisten anderen nicht industriellen Länder anschauen, die ihre Kinder fast ausschliesslich stillen und keinerlei Milch konsumieren.

Wo also besteht hier ein Zusammenhang? Mittlerweile habe ich von vielen Müttern gehört, die ein so genanntes „Schreibaby“ hatten und von erfahren haben.

Als sie den Babys die Windeln abnahmen, auch Nachts, hörte das Schreien und nicht richtig schlafen können plötzlich auf.

Eine Freundin von mir hatte das Problem, dass ihre Tochter jede Nacht aufwachte und ganz unruhig war. Da sie dachte, die kleine hätte Durst, hat sie sie immer gestillt. Bis ich ihr dann von erzählt habe und sie es mal versucht hat, danach kam sie ganz begeistert zu mir und sagte, dass ihr Baby bloss auf’s Töpfchen musste und nicht mal richtig aufgewacht sei, als sie sie abhielt.

Falls Dein Baby also ohne ersichtlichen Grund schreit oder sich hin und her wälzt, kannst Du ja mal versuchen ihm die Windel abzuziehen und es abzuhalten…

Da ich immer wieder mit Eltern über das Familienbett spreche, möchte ich auch hier anmerken, dass meiner Meinung nach ein Neugeborenes und auch ein Kleinkind in das Bett der Eltern gehört. Falls es nicht anders geht in einen „Babybalkon“ oder wenigstens im selben Zimmer in sein eigenes Bettchen… Ich meine, mal ehrlich, schläfst Du lieber alleine oder mit jemandem zusammen im Bett? Wenn wir schon lieber in Gesellschaft schlafen, wie muss das erst für Babys sein?

Man kann sich auch hier wieder unsere Vorfahren zu Hilfe nehmen… Früher schliefen alle zum Schutz beieinander, hätte man ein kleines Baby weg von der Gruppe gelegt, wäre das sein sicheres Todesurteil gewesen! Die kurze Zeit, in der wir hier in Häusern leben, reicht nicht aus um unsere angeborerenen Instinkte und Gene so zu verändern, dass sich ein so kleines Geschöpf ganz alleine sicher fühlt und schlafen kann.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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7 Kommentare
  • Alice Horn
    Veröffentlicht am 23:20h, 18 April Antworten

    Hi, ich suche wissenschaftliche Literatur und Studien zu Windelfrei (auch wie die Reinlichkeitserziehung in anderen Kulturen gehandhabt wird , zum vergleichen) für meine Abschlussarbeit. Kannst du mir bestimmte Bücher empfelen? Die Unibibliothek lässt zu wünschen übrig^^
    Ich danke schonmal im Vorraus 🙂

    Kann das mit den Koliken auch bestätigen. Nach ein paar Tage habe ich angefangen mit dem abhalten und wir schliefen alle besser und unsere kleine war glücklich nach dem auspupsen über dem Topf 🙂

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 21:11h, 21 April Antworten

      Liebe Alice

      Bitte entschuldige meine späte Antwort! Rita Messmer hat einmal eine Studie dazu gemacht. Bücher kennst du bestimmt „TopfFit von Laurie Boucke“, „Es geht auch ohne Windeln von Ingrid Bauer“, Windelfrei – so gehts von Lini Lindmayer“, „Auf der Suche nach dem verlorenen Glück von Jean Liedloff“ oder? Dort steht auch ziemlich viel drin.

      Herzliche Grüsse Mary

  • Gerald
    Veröffentlicht am 12:48h, 06 März Antworten

    Super Artikel.
    Ich denke mir auch immer wieder, es kann doch nicht sein, dass Menschenkinder so viel schreien müssen. Kein anderes Säugetier verhält sich so. Mit deinen Überlegungen wirkt das sehr schlüssig! Die Kinder werden schlicht nicht verstanden, sie wollen uns nur was mitteilen, und sei es, dass sie sich nicht anpinkeln wollen (was ich absolut verstehe).

    Das Familienbett ist für uns gar nicht anders vorstellbar 😉

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 12:59h, 06 März Antworten

      Ja da stimme ich dir bei. Aber auch Tierkinder schreien, wenn ihre Bedürfnisse nicht befriedigt werden.

      Ich kenne aber auch Kinder, auf deren Bedürfnisse immer eingegangen wurde und trotzdem geschrien haben. Meist gegen Abend. Ich bin mir sicher, dass diese Babys einfach viel zu verarbeiten hatten und dies das einzige Ventil war. So lange die Mutter oder der Vater dann auch beim Baby ist, es trägt und ihm Körpernähe gibt, kann es so auch eine evtl. Reizüberflutung nachverarbeiten.

      Aber auch die Ernährung spielt eine grosse Rolle. Wird Milch in der Ernährung der Mutter weggelassen, schreien die gestillten Babys viel weniger. Das kann man auch bei anderen Nahrungsmitteln beobachten, die das Baby nicht verträgt und die Mutter isst. Tierische Milch ist nun Mal für das jeweilige Tier optimal aber nicht für das menschliche Baby. Dort ist es nur artgerecht wenn es Frauenmilch bekommt. Somit sehe ich da auch einen direkten Zusammenhang, der mir auch schon öfters von anderen Frauen bestätigt wurde.

      Herzlich Mary

      • Anna
        Veröffentlicht am 14:27h, 12 März Antworten

        Zu den 3Monatskoliken: Ich hatte mir gesagt, es kann doch nicht sein, dass sie immer abends Bauchweh hat, obwohl sie den ganzen tag über die gleiche Muttermilch trinkt und habe weitergeforscht. Bei unserer Tochter war das abendliche Schreien eindeutig Verarbeitung von der Reizüberflutung. Je weniger ich tagsüber unternommen hatte, desto besser ging es abends.
        Irgendwo habe ich mal gelesen, dass (glaub im Allgäu) man früher die ersten 100 tage (also rund 3Monate) mit den babys nicht vom Hof wegging.
        Dann hab ich es ausprobiert und bin nur im Garten und rund ums Haus spaziert- und siehe da, das abendliche Schreien blieb weg.

        Dass die Ernährung der Mutter aber auch zu Bauchschmerzen führen kann, bestätige ich ebenfalls. Bei uns waren es Kuhmilch, Eier, Schokolade (ist halt auch wieder Kuhmilch drinn und auch Koffein im Kakao) und als ich ausnahmsweise einen Kaffe getrunken hatte. Mein Umfeld meinte immer „ach nö, die Ernährung kanns nicht sein“. Zum Test habe ich mal 3 Tage nur Kartoffeln und Reis gegessen (das ist natürlich nicht ausgewogen und diente auch nur dem Test), und siehe da, tagsüber keine Blähungen beim Baby!

  • Raphaela
    Veröffentlicht am 12:07h, 06 März Antworten

    Bei uns stehen Familienbett und windelfrei am Plan und theoretisch sind wir im Bilde. Nur würde ich gern von einer Praktikerin wissen, wie wahrscheinlich was im Bett danebengeht. Reichen 3 Moltonauflagen zum Austausch oder sollte ich reservehalber mehr besorgen? 😉
    LG

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 12:12h, 06 März Antworten

      Liebe Raphaela

      Das lässt sich pauschal so nicht sagen 😉 Es gibt Babys, bei denen geht in der Nacht nie etwas daneben und es gibt Babys die bei, während oder nach dem Stillen jedes Mal abgehalten werden möchten.

      Grundsätzlich würde ich es so handhaben:

      3 Moltonauflagen übereinander. Wenn es eine Panne gibt, kannst du die oberste einfach wegziehen und das Baby liegt wieder auf dem Trockenen ohne ein Gewurstel.

      Wenn du einen Trockner hast oder im Sommer bei schönem Wetter reichen 3 bestimmt. Ohne Trockner würde ich 6 nehmen. Oder mit Backups in der Nacht arbeiten wäre auch eine Möglichkeit.

      Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass es nachts weniger Pannen als am Tag gibt. Dabei spielt es aber auch eine Rolle ob noch Geschwisterkinder mit im Familienbett schlafen, die evtl. leichte Schläfer sind und dann aufwachen würden. Aber aus deinem Kommentar entnehme ich, dass es euer erstes Kind ist ? 😉

      Herzliche Grüsse Mary

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