Eine unglaubliche 🤰🏼 Kinderwunsch-Reise [Gastbeitrag]

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Über die Gastautorin

Anne und Marcus sind als Fruchtbarkeitsexperten sowohl auf Youtube als auch als Blogger online aktiv. Sie helfen Frauen durch Körperbeobachtung der Eisprungzeichen wie Zervixschleim und Basaltemperatur dabei ihre hochfruchtbare Tage im Zyklus zu
bestimmen, um natürlich schwanger zu werden. Ihr Buch “Wann bin ich fruchtbar?” ist schon jetzt ein Klassiker.

Hallo

In diesem Gastartikel möchte ich dir meine unglaublich spannende Geschichte vom Kinderwunsch zum Babyglück erzählen, die meinen ganzen Mut und mein Vertrauen in mich brauchte.

Es ist eine Geschichte über das Reisen, über das Vertrauen in die Natur und den eigenen Körper und über das Leben mit einem digitalen Business.

Alles begann mit dem schwanger werden

Alles begann bei kühlem regnerischen Wetter als unser 2. Wunschkind in einer Zweiraumwohnung in Berlin etwa im September 2017 gezeugt wurde. Schon eine Weile zuvor hab ich mit meinem Partner immer wieder darüber gesprochen, wie schön es wäre, noch ein Geschwisterchen für unseren Sohn zu bekommen.

Hierbei wurde ich im 1. Zyklus trotz Hashimoto und Gelbkörperschwäche schwanger. Bemerkenswert war das schon, denn aufgrund von Stress und Hektik haben wir es nur einmal geschafft, im besagten Zyklus Sex zu haben. Somit kann ich genau sagen, welcher Sex zu meinem Wunschkind geführt hat.

Gelungen ist mir das mit der NFP Methode. Hierbei beobachte ich meine Eisprungzeichen wie Zervixschleim und Basaltemperatur und trage sie anschließend in ein geeignetes Zyklusblatt ein, um die hochfruchtbaren Tage im Zyklus nach festen Regeln zu bestimmen.

Auf diese Weise wusste ich also, wann ich fruchtbar bin und wann der optimale Zeitpunkt für Sex ist. Obwohl der Kinderwunsch und die Zyklusberatung meine Berufung ist, das ich als digitales Online Business zusammen mit meinem Partner betreibe, sollte mich mein Zyklus auf eine interessante Probe stellen.

Denn ich bekam in diesem Zyklusganz normal meine Tage und dachte somit erstmal, dass ich nicht schwanger bin. Doch dann blieb das Brustspannen, das für gewöhnlich nach der Mens bei mir nachlässt, bestehen. Ich wurde skeptisch. Bin ich wirklich schwanger? Bei weiterer Messung meiner Basaltemperatur konnte ich am Temperaturverlauf erkennen, dass ich schwanger bin. Anschließend habe ich noch einen hochsensiblen Schwangerschaftstest gemacht, der mir meine Vermutung bestätigte.

Ich sprang vor Freude in die Luft und zeigte meinen Zyklus meinem Partner, der als Fruchtbarkeitsexperte ebenso freudig strahlte. Unser zweites Wunschkind war auf dem Weg. Mein Partner und ich waren sehr sehr glücklich.

Wohnungsauflösung und Aufbruch

Nun kurz, nachdem ich schwanger geworden bin – beschloss ich gemeinsam mit meinem Partner Marcus unsere gemeinsame Wohnung in Berlin aufzulösen und eine längere Reise zu unternehmen. Ich ging noch einmal zur Hebamme, um mir die Schwangerschaft nochmals zu bestätigen und einen Mutterpass zu bekommen, den ich für den Nachweis der Schwangerschaftswoche bei Flugreisen dringend benötigte.

Wir machten eine große Wohnungsauflösung, kündigten die meisten bestehenden Verträge etc. Das Gefühl, die ganzen Gegenstände, welche wir nicht brauchen, loszulassen und zu verschenken bzw. zu verkaufen oder zu entsorgen – war unglaublich befreiend für mich. Unsere restlichen Sachen, die unverzichtbar waren, schafften wir zu meiner Mutter und meldeten auch dort unsere Adresse an. Dank der Reisefreiheit in Deutschland, entschieden wir uns für ca. 3 Monate nach Spanien auf die kanarische Insel La Palma zu fliegen.

Schwanger auf den Kanaren

Ich hatte mir fest vorgenommen in dieser Schwangerschaft so viel wie möglich Sonne zu tanken, so wenig wie möglich Vorsorge zu machen und es mir wirklich gut gehen zu lassen. Auf den Kanaren angekommen, lebten wir in einer Ferienwohnung in der Nähe vom Strand. Auch im Winter herrschten hier milde Temperatur zwischen 18 und 28 °C und wir hatten fast jeden Tag Sonnenschein.

Finanziell war dies nur möglich, weil wir Geld zurückgelegt hatten und wir auch Einnahmen aus unserem Online Unternehmen z. B. durch unser E-Book “Wann bin ich fruchtbar?” generieren konnten, mit dem man NFP bei Kinderwunsch erlernen kann.

So besuchten wir auf La Palma, die schönen Strände von Tacacorte, Puerto Naos und Santa Cruz. Ebenso besuchten uns Freunde, mit denen wir auch eine Permakultur aufsuchten – wo sich Menschen komplett von der Natur selbst versorgen. Ebenso
machten wir aufregende Ausflüge zur Piratenschlucht. Wir schauten uns die Wale auf dem Meer an und genossen seltene Früchte, die es nur auf den Kanaren gibt.

Am schönsten waren allerdings die Treffen mit anderen reisenden Familien am Strand. Wir feierten Kindergeburtstage und vieles mehr, es war wirklich traumhaft schön.

Vorbereitung und Planung der Geburt

Mein Baby im Bauch wurde größer und größer und die Zeit zur Geburt rückte immer näher und wir wussten immer noch nicht, wo unser Kind zur Welt kommen sollte. Klar war nur, dass ich mein Kind am liebsten in einem schönen Haus, vielleicht einem Garten oder an einem verlassenen Strand gebären wollte.

Erst wollten mein Partner und ich, dass unser Kind in Ungarn zur Welt kommt. Doch dort ist Hausgeburt oder eine Alleingeburt verboten, somit ließen wir von der Idee ab. Nach Abwegen von vielen Möglichkeiten entschieden wir uns für Deutschland und fanden einen kleinen Garten in der Nähe von Berlin mit einer kleinen Hütte etwa 5 Minuten mit dem Auto vom Krankenhaus und 20 Minuten mit dem Fahrrad vom See entfernt. Wir suchten uns eine Hebamme in Berlin in dem Geburtshaus, wo auch
mein erstes Kind zur Welt kam.

Das war ganz schön knapp, denn rund drei Monate vor der Geburt findet man kaum noch eine Hebamme für eine Hausgeburt. Auch die Lage vom Unternehmen war angespannt, sodass Marcus noch einen weiteren Job während der Zeit annehmen musste.

Dann richtete ich mit meinem Partner den Bungalow für eine mögliche Geburt her. Es war oft sehr sehr regnerisch, sodass das Leben gemeinsam mit meinem damals vierjährigen Sohn und Partner in einem Bungalow schon eine große Herausforderung darstellte. Der Bungalow hatte zudem keine Waschmaschine – was anfangs wirklich unangenehm war. Schließlich fanden wir aber eine Lösung die Wäsche in der Nähe zu waschen und die Lage normalisierte sich.

Doch je näher die Geburt rückte, desto aufgeregter war ich. Meine Hebamme hatte sogar ein wenig Angst, dass die Nachbarn die Polizei rufen, wenn die Geburtswellen beginnen. Ich musste darüber
sehr lachen – habe dann aber doch die umliegenden Nachbarn über meinen Plan, eine Hausgeburt im Garten zu erleben, informiert.

Mein Kind ging über den Termin und ich musste nach dem deutschen Recht zu einem Zwangsultraschall und Vorsorge ins Krankenhaus. Somit habe ich es leider nicht geschafft, ohne Ultraschall durch die Schwangerschaft zu kommen. Meine größte Sorge war nun, dass Baby möglichst bald kommen „muss“, denn sonst wäre eine Hausgeburt irgendwann rechtlich nicht mehr möglich gewesen.

Meine zweite Angst war, dass es den ganzen Tag regnet oder die Nachbarn eine große Sommerparty mit
Grillen am Wochenende planen. Mein Baby musste sich also den richtigen Zeitpunkt aussuchen, damit es in Ruhe und ohne Störung zur Welt kommen konnte.

Meine Hausgeburt im Bungalow

Mein Baby suchte sich den perfekten Zeitpunkt aus. Es war ein Tag mit überwiegend gutem Wetter ohne Regen, was im Sommer 2017 schon eine Seltenheit war.

Die ersten leichten Geburtswellen spürte ich am frühen morgen. Zudem war sehr günstig, dass kaum ein Nachbar im Garten war, da das jährliche Fußballtunier auf dem Fußballplatz in der Nähe stattfand. Dort ging auch mein Partner und mein vierjähriger Sohn hin als die Geburtswellen starteten.

Eine ganze Zeit blieb ich für mich allein in Ruhe – veratmete die Wehen und nahm die erste Phase der Geburt per Kamera für unseren Youtube-Kanal auf. Dann rief ich meinem Partner an, der mich in
der Phase, wo die Wehen kamen, bestmöglich unterstütze. Das Abendessen vorbereite und vieles mehr.

In der Übergangsphase brauchte ich regelmäßige Massage, um mich durch die Wehen zu atmen. Mein Partner redete mir immer gut zu und ermutige mich, mich trotz meiner Erschöpfung aufzurichten, damit das Kind herauskommen konnte. Auf einmal spürte ich den Kopf mit den Händen. Alles war sehr angespannt, sodass ich Angst hatte, dass ich mir etwas aufreiße. Schließlich gab ich mich dem Gefühl meines Körpers hin und traue mich, mitzupressen und mein Wunschkind wurde am 24. Juni 2017 kurz nach 21 Uhr geboren.

Die Plazenta kam drei Stunden später. Meine Hebamme kam erst zur Nachgeburt dazu, ich hatte vorher einfach keinen Nerv dafür – ich fühlte mich allein mit meinem Partner und Kind sehr gut aufgehoben. Es war eine schöne Geburt. Die Nabelschnur fiel drei Tage später ab – wir hatten eine klassische Lotusgeburt geplant und dann auch gemacht. Die Plazenta samt Nabelschnur wurde hierzu mit Salz und speziellen Kräutern konserviert und in eine Tasche getan. Wir haben sie, nachdem die Nabelschnur ab war, im Garten vergraben.

Mein Fazit meiner Kinderwunsch Reise

Fast die gesamte Wochenbettzeit habe ich noch im Bungalow verbracht und dann sind wir wieder zu den Eltern von meinem Partner (Marcus) gezogen. Unser Wunschkind Julian ist heute eines der entspanntesten Babys, das ich je erleben durfte.

Lag es an der Geburt oder der schönen Reise? Ich weiß es nicht, aber ich weiß, dass ich jeden einzelnen Tag dieser Reise in meinem Gedächtnis behalten werde. Die Freiheit zu reisen, eine Schwangerschaft im Warmen (obwohl es Winter war) zu verbringen, fand ich unbeschreiblich schön.

Das war meine aufregende Kinderwunschreise, die ich gern mit dir teilen wollte. Falls du auch Lust hast, mehr darüber zu erfahren, welche natürlichen und entspannten Wege es zum Wunschkind gibt – empfehle ich dir unser digitales Kinderwunsch-Paket mit Interviews und Informationen von über 50 Expert(inn)en zu den Themen: Schwanger werden, schwanger bleiben und natürlich gebären. Hier findest du alles weitere dazu.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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