Freilernen auf Reisen – und wie ist es mit sozialen Kontakten?

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Freilernen auf Reisen – und wie ist es mit sozialen Kontakten?

Kurzer Lagebericht. Ich stecke gerade wieder einmal bis über beide Ohren in der Betreuung zweier Onlinekongresse, dazu natürlich mein Herzensprojekt der Family Campus, meine windelfrei Kollektion, unser eigener Blog *lach* und noch eine ganze Menge anderer Projekte!

Und gerade jetzt haben wir ein so langsames Internet (was in Portugal bis jetzt selten der Fall war), dass es mich in den Fingern juckt, weil ich online eh nix tun kann 😉

Vor einigen Tagen haben wir Katharina und Family südlich von Porto verabschiedet und uns wieder gen den wärmeren Süden aufgemacht.

Wir waren bereits mit Katharina in der Gegend von Odemira am Santa Clara Stausee und dachten uns, wir besuchen den Ort nochmal. Santa Clara ist, wie wir mittlerweile erfahren haben, ein Hotspot für Reisende aus aller Welt, vornehmlich Wohnmobilreisende.

Einen Tag zuvor erfuhren wir von einem ausgewanderten Deutschen beim Einkauf, dass in Corte Brique (die Leute dort hatten aber das B auf den Strassentafeln so abgekratzt, dass ein F wie Frique / Freak daraus wurde 😉 jeden Samstag “Pizza-Tag” war, wo sich jeweils ganz viele Leute trafen und viel mit Kindern gemacht wurde. Das klang doch spannend!

Corte Frique

Da es gerade Samstag war, wollten wir uns dies ansehen. Wir wussten aber bereits, dass dort das Internet sehr zu wünschen übrig liess und machten uns darauf gefasst, wieder wegfahren zu müssen.

Dort angekommen, ziemlich weit draussen ohne grosse Infrastruktur, sahen wir einen kleinen Weiler und einige Leute auf dem Dach dieses am reparieren. Das Netz war 0 und so entschieden wir uns, dieses Mal nicht auf einen Besuch vorbei zu gehen.

Wir fuhren also zum Stausee und so wie das letzte Mal, war auch dieses Mal das Internet ziemlich langsam… In der aktiven heissen Phase laufender Onlinekongresse also nicht meine 1. Wahl 😉

Wir lernten eine ältere Frau – Jackie- kennen, die mit dem Wohnmobil eines Freundes unterwegs war und ursprünglich von der Isle of Man kommt. Sie ist eine ganz Lustige und hat uns gleich Mal ein Brot geschenkt 🙂

Eine lustige Truppe

Ein wenig später fuhren wir dann also weiter, um an einen anderen Ort, mehr oder weniger um die Ecke zu fahren, wo wir beim vorbeifahren bereits einige lustige Leute sahen mit ihren Gefährten. Meine Netzkarte zeigte mir genau diesen Ort mit einem grünen Punkt an – also nix wie hin!

Dort angekommen, sahen wir auf den ersten Blick, dass es 6 Wohnmobile waren mit farbigen und lustigen Leuten ungefähr in unserem Alter, die uns bereits zuwinkten als wir auf die Anhöhe fuhren. Erst platzierten wir uns ein wenig neben ihnen um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen *lach*.

Wir stiegen aus und sahen, dass auch noch ein Junge, etwa im Alter zwischen Sirus und Ramin, dort war. Wir wurden herzlich begrüsst und so stellten wir uns etwas näher in die Runde.

Die Kids waren erfreut wieder neue Leute zu treffen und auch für mich ist es schön, gerade weil ich momentan so viel arbeite, zu sehen, dass sie auch ohne mich klarkommen.

Sogleich wurden interessante Gespräche geführt und ich zog mich ein wenig später wieder an die Arbeit zurück, während Marco und die Kids draussen ihren Spass hatten. Auch andere Hunde waren dort, was Joy erfreute.

Wir verbrachten erst einmal 2 Nächte alle zusammen dort und ich erfuhr nach und nach woher alle kamen, wie sie sch das Reisen finanzierten und auch, dass sie alle mehr oder weniger den Winter über – wie wir – in dieser Region verbleiben wollten. Dass der Junge mit seinem Vater unterwegs war und seine Mutter hier in Portugal wohnt.

Dass die meisten anderen ca. ein halbes Jahr in Österreich arbeiten und dann wieder auf Reisen gehen.

Lemuria hängte sich gleich an zwei Frauen, die Makramee knüpften und auf selbstgemachten Webrahmen webten und die Jungs waren selig mit dem Jungen am spielen.

Kurze Auszeit

Ich habe dieses Jahr so viel gearbeitet um unser Onlinebusiness auf die Beine zu kriegen, was ja auch super geklappt hat und der Dezember ist für mich der Monat, in welchem ich alte Dinge zum Abschluss bringe, um ohne Ballast ins neue Jahr zu fliessen. So merkte ich auch, dass dies der Moment war, in welchem mir bewusst wurde, dass es genau das ist, was ich mir unter anderem vom Reisen gewünscht hatte. Neue Leute zu treffen, Spass zu haben, andere Wege kennenzulernen… Und gleichzeitig waren meine Batterien ziemlich am Limit. Ich entschied mich, den nächsten Abend einmal für ein paar Stunden frei zu nehmen, ausser es würde wirklich brennen und mich in de Gesellschaft zu begeben und auch mitzufeiern.

Für den nächsten Tag war geplant, dass alle einkaufen gehen, Wasser tanken, etc. In Santa Clara selbst sollte es überdies öffentliche Duschen geben für 0.50€ und auch 2 kleine Läden mit allem was man braucht. Wasser gratis und auch Wifi. Wir fuhren also als Karavane in das kleine Dörfchen rein und man merkte bereits, dass die Einheimischen sich dies so gewohnt waren. Total freundliche Menschen und man wurde nur angelächelt. Die Kids spielten mit dem Wasserspender, währen wir Wasser tankten, ich einkaufen ging und Marco duschen.

Es war ein herrlicher Anblick! Ein winziges Dörfchen und wir mittendrin mit unseren im Verhältnis zu den Häusern, doch grossen Womos 😀

Andere Reisende sassen ebenfalls auf den Bänken an ihren Laptops (Wifi und so 😉 und wir verabredeten uns mit den anderen, die nicht mitgekommen waren, an einer Bucht ca. 30 Minuten entfernt.

Zuvor machten wir nochmal Halt zum Einkaufen und im Geschäft hörte ich plötzlich ein paar Schweizerdeutsch sprechen. Ich rief: “Oh Schweizer :D!”  Und gleich entstand ein weiteres Gespräch mit einer Family, die 3 Mädels hatte und auch ausgewandert sind hierher. Wir tauschten Nummern aus und weiter ging die Fahrt.

Zusammen ist es schön(er?)

Dort angekommen, ich mich gefreut dass ich mir einen Abend mehr oder weniger frei gegönnt hatte, KEIN NETZ! Grmpf! Nix nada, also nicht einmal Telefonempfang… Na toll. Mist!! Da wir in der Gegend auch schon zwei Mal an einem Strand waren, wo ein Fluss ins Meer mündete und wir wussten, dass dort das Netz super war, teilten wir den anderen mit, dass wir leider nicht hierbleiben können und weiter mussten. Und was geschah? Keine 2 Minuten und alle kamen wie selbstverständlich mit. Wow wie cool – mein Herz machte einen Freudensprung.

Wir kutterten also weiter, dieses Mal eine noch grösser Karavane, insgesamt waren wir jetzt 5 Womos, die beiden anderen würden später noch zu uns stossen, zu unserem nächsten Platz.

Netz perfekt, alle zufrieden und glücklich und weitere lustige Leute antreffend, machten wir es uns gemütlich. Ich erledigte noch weiter meine Arbeit am PC, um später dann auch die Gesellschaft zu geniessen.

Lagerfeuerstimmung

Am Abend dann, wurde ein Lagerfeuer entfacht, wir machten es uns schön und es entstanden interessante Gespräche. Ein weiterer Reisender, ein Holländer, der bereits seit 13 Jahren unterwegs war und schon fast die ganze Welt bereist hatte, erzählte uns von seinen Begegnungen an der russischen Grenze mit den Beamten, dass diese als erstes immer in russischem Akzent “You have a problem!” sagten und erst einmal die Hand aufhielten. Dass die Natur traumhaft sei dort, aber die Leute manchmal ziemlich strange. Dass man schon Mal von einer ganzen Truppe Militär mit Maschinengewehren überrascht wurde, wenn man Gitarre spielte und dazu sang und weitere Begebenheiten.

Soziale Kontakte – unabhängig von Alter, Ort und Sprache!

Die Verständigung war auch sehr lustig. Die meisten sprachen Deutsch, doch wir hatten einen Belgier und eben jetzt noch den Holländer dabei. Die Verständigung wechselte also im Minutentakt von Deutsch zu Englisch, als auch den anderen Sprachen, die alle mehr oder weniger kannten. Sehr witzig! Plötzlich sprachen wir untereinander auch Englisch, obwohl wir ja eigentlich Deutsch sprechen und dann nach 2 Stunden bemerkte ich erst, dass eigentlich alle Deutsch verstanden und auch sprechen konnten! *LACH* Es ging plötzlich um Wörter wie Kapuzinerkresse und wie diese auf niederländisch hiessen und es war ein super lustiger Abend. Dazu wurde Gitarre gespielt, sich ausgetauscht und ich erfuhr auch, dass der Junge am nächsten Mittwoch (also heute) zu Vollmond seinen 5. Geburtstag feiert und es deshalb in einen Kletterpark in Lagos geht. Oh, da werden sich unsere Kids auch freuen!!

Am nächsten Tag stand der Plan an, zu einer Freundin der anderen zu gehen. Doch da es am Mittwoch regnen sollte und die Wiese dort ziemlich weich war, entschlossen wir uns an einen anderen Platz zu fahren. Dort ist jeden letzten Sonntag im Monat Markt und ca. 100 Busse, Wohnmobile und andere Gefährte versammeln sich jeweils dort.

Dort angekommen, sahen wir erst einmal viele andere Reisende und Familien und sogleich lernten wir einen weiteren lustigen Typen kennen, der uns in einem Schwall alles erzählte, was es zu wissen gab über diese Gegend. Dass gerade in Barranca, wo wir auch schon waren, der ganze Strand von der Polizei geräumt wurde, weil dort seit Jahren ganz viele Aussteiger und Hippies wohnen. Manchmal einige Tage, manchmal einige Wochen oder Monate und manchmal schon seit Jahren.

Wir waren auch schon dort für eine Nacht und wussten dann auch beim ersten Anblick weshalb er Plage de Hippie hiess!

Der Typ, René, erzählte uns, dass früher die Strasse dort am Ende dafür gedacht war für Wohnmobile. Die Hippies aber nach und nach die Abgrenzung die mit grossen Steinen erbaut wurde zum Stand hin, entfernten und sich darauf niederliessen. Die örtliche Polizei liess dies wohl über Jahre hinweg gut heissen. Doch da es immer mehr wurden, gibt es mittlerweile immer wieder Mal Kontrollen. Das heisst die Polizei kommt, fotografiert die Nummernschilder und entweder man bezahlt 200€ oder das Wohnmobil wird konfisziert. Da die Strasse nur über einen Ausgang verfügt, warten sie oben und wenn man kein bezahltes Ticket vorweisen kann, kommt man nicht raus. Joa, da waren wir ja froh, kamen wir nicht gerade in die Kontrolle als wir da waren!
Nun stehen wir hier, insgesamt 12 Wohnmobile… Später werden wir den Geburtstag im Kletterpark feiern und uns überraschen lassen, was in den nächsten Tagen auf uns zukommet. Und auch, wie lange unsere Strassen die selben bleiben werden.

Ich wünsche Dir, einen ereignisreichen Tag und freue mich, Dir bald weitere Erlebnisse zu erzählen!

Ach ja, meine aktuellen Projekte die ich technisch betreue, zeige ich Dir hier natürlich auch gerne. Ich kann sie Dir nur ans Herz legen!


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Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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