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Ich packe aus ❗ Ich wurde 7 Jahre lang gefangen gehalten ⛔


Gefangenschaft auf Raten

Ich sitze in einem Raum mit ca. 25 anderen Menschen, alle ungefähr in meinem Alter.

Ich wurde unter Androhung von Strafen gezwungen hier hinzugehen, sonst wäre ich nicht hier.

Mir bleibt keine andere Wahl, das Gesetz will es so! Ich habe in meinen Augen nichts verbrochen, was diesen Freiheitsentzug rechtfertigen würde und doch sitze ich hier, weil ich sonst weggesperrt werden würde, weg von meiner Familie und unter noch schlimmeren Bedingungen!

Ich habe Durst und stehe auf, um mir beim 3 Meter entfernten Waschbecken Wasser zu holen. Der Mann vor mir keift mich an, warum ich ohne zu fragen aufstehe und was ich überhaupt vorhabe?

Ich sage, dass ich durstig bin und mir Wasser holen möchte. Er verweist mich zurück auf meinen Stuhl mit der Antwort, dass ich in 3 Stunden Wasser trinken könne und bis dahin warten solle.

Ich habe solchen Durst, dass ich mir eine Lüge einfallen lasse und sage, dass ich zur Toilette muss. Auch auf diesen Einwand von mir entgegnet er mir nur wieder mit derselben Aussage.

Ich greife zu einer weiteren Lüge und sage, dass ich meine Tage habe und wirklich ganz dringend zur Toilette muss. Es ist ihm egal und ich muss sitzen bleiben.

Er selbst hat eine Wasserflasche neben sich und geht 30 Minuten später selbst zur Toilette, nicht ohne vorher mit drohender Stimme gesagt zu haben, dass wir alle auf unseren Stühlen sitzen bleiben sollen und sonst „etwas“ passieren würde!

Diese Situation war 7 Jahre lang mein alltägliches Leben. Zuletzt 10 1/2 Std. am Tag.

Dann habe ich die Schule abgebrochen!

Das tägliche Leid Millionen Kinder

Täglich werden Millionen Kinder in die Schule oder eine andere Einrichtung gezwungen – gegen ihren Willen und meist ohne sie auch nur danach gefragt zu haben!

Würde man so mit einem erwachsenen Menschen umgehen, wäre dies ein schwerer Strafbestand! Doch wer gibt den Kindern eine Stimme?

Ist es gerechtfertigt, Kinder zu bevormunden und zu Dingen zu zwingen, nur weil sie keinen so großen Erfahrungshorizont haben wie wir?

Wir konnten uns keine Privatschule leisten und von Freilernen wusste meine alleinerziehende Mutter damals noch nichts. Wir kamen gerade so irgendwie über die Runden.

Ich mag mich noch erinnern an die Zeit vor dem Kindergarten. Ich freue mich auf diesen und erwartete den ersten Tag im Kindergarten gespannt. Schnell kam die Ernüchterung.

Meine Kindergärtnerin mochte mich nicht und ließ mich dies regelmäßig spüren. Warum? Weil ich sie mit Fragen löcherte und extrem wissbegierig war. Hinzu kam, dass ich ein sehr selbständiges Mädchen war und mich auch zur Wehr setzte. Ich war es gewohnt ernst genommen zu werden von meiner Mutter und war selbständiger mit 5 Jahren als manch ein Teenager.

Ich fieberte also dem ersten Schultag zwei Jahre lang entgegen in der Hoffnung, dort endlich etwas zu lernen. Der erste Schultag kam und mit ihm die Enttäuschung. Noch schlimmer und noch langweiliger war es hier. Ich konnte längst schreiben und lesen und sollte nun das Alphabet neu lernen?!

Aus Trotz las ich einfach eine ganze Seite aus dem Buch vor (es war eine Geschichte über einen Eisbären). Tja, zur Strafe durfte ich mich dann in die Ecke stellen.

Ich kam nach Hause, schleuderte die Schultasche in meine Zimmerecke und wusste, dass mir eine sehr schwere Zeit bevorstehen würde. Doch was tun? Was blieb mir anderes übrig, als mich zu beugen?

Doch ich ließ mich nicht unterkriegen!

Ich setzte mich durch und vor allem immer für die Schwächeren in meiner Klasse ein und ging den Lehrern weiterhin mit meinen unaufhörlichen Fragen auf den Geist.

Ich korrigierte sie, wenn sie falsche Informationen an uns weitergaben und kümmerte mich einen Dreck um ihre Noten und andere Drohungen.

 

Ich wurde gemobbt, von den Lehrern, den Kindern und den Eltern der Kinder, weil ich eine verzogene Rotzgöre und kein „guter Umgang“ sei.

Man mied mich. War mir recht – als Einzelkind war ich es gewohnt für mich zu sein und mich selbst zu beschäftigen. Ich wurde zur Einzelgängerin und wählte mir meine Freunde, wenn überhaupt, sehr sorgfältig aus.

Meist waren es Kinder mit Integrationshintergrund, die ebenfalls gemobbt wurden. Ich setzte mich für sie ein, so konnte ich wenigstens jemandem helfen, wenn auch mir selbst nicht …

Wir sind oft umgezogen – seit ich in den Kindergarten ging insgesamt 7 Mal in 9 Jahren – und jedes Mal, wenn ich hörte, dass wir in eine andere Stadt oder ein anderes Dorf umziehen werden, freute ich mich und hatte Hoffnung, dass es besser werden würde.

Nach den ersten viermal gab ich auf. Es wurde immer schlimmer.

Freiheitsentzug und Folter

Für manche mag es schwer vorstellbar sein, doch für mich war es pure Folter.

Ich war eine „gute Schülerin“, ohne mich zu bemühen, lernte ich schnell – wenn ich wollte. Doch Noten waren mir egal. Ich gab regelmäßig leere Prüfungen ab, um den Lehrern zu zeigen, dass ich mich einen Scheiß um ihre Bewertung kümmerte.

Ich wusste, dass ich in meinem Leben diese Noten niemals brauchen würde und es war mir egal.

Ich saß in der Schule, hatte die Uhr vor mir und zählte die Jahre, die Monate, die Wochen, die Tage, die Minuten, die Sekunden – immer und immer wieder.

Es war für mich so schlimm, dass ich mir oft gewünscht habe krank zu werden und es dann auch wirklich wurde. Mir wurde nachgesagt immer zu schwänzen, war mir egal.

Ich hatte mit zehn Jahren so schlimme Kopfschmerzen, die nicht mehr aufhörten und die ich nur durch Schmerzmittel unterdrücken konnte.

Stell Dir vor, man beraubt Dich Deiner Freiheit und isoliert Dich jahrelang. Du kannst nicht raus und alles was Du sagst oder tust wird bestraft.

Irgendwann war ich so fertig mit der Gesellschaft und allem, dass ich anfing mich zu ritzen. Ich ritzte mich, um zu spüren, dass ich noch da war. Ich musste einen solchen Schutzwall um mich herum bauen, weil ich sonst daran zerbrochen wäre. So spürte ich wenigstens meinen Körper noch.

Dann kam der Übergang in die Sekundarschule oder Realschule.

Es war klar, dass ich trotz meiner leer abgegebenen Prüfungen, mit meinem Notendurchschnitt auf die Sekundar kam (in der Schweiz gibt es ab der 7. Klasse entweder die Realschule für weniger guten Notendurchschnitt oder eben die Sekundar).

Ich hatte längst alle Hoffnung aufgegeben, jedoch würden wir ab der 7. Klasse neue Klassen und wechselnde Lehrer in den verschiedenen Fächern haben. Vielleicht würde es ja erträglicher werden.

Doch dem war nicht so. Auch hier zog sich das falsche Spiel weiter und ich war kurz davor die nächste Brücke als Ausweg zu nehmen.

Ich hatte den Gedanken, dass ich in die Realschule wechseln könnte und dort wenigstens noch meine beste Freundin, welche eine Klasse höher war sehen konnte in den Pausen. Allgemein war der Druck in der Real weniger als in der Sekundar und so entschied ich mich nach den Sommerferien zur Real zu wechseln.

Wir informierten die Lehrer und teilten ihnen meinen Entschluss mit. Diese lehnten es jedoch ab, dass ich die Stufe wechseln wollte, was rechtlich nicht einmal erlaubt ist!

Mein Entschluss war klar, ich würde nicht einen einzigen weiteren Tag in diese Schule gehen.

So kam der erste Schultag nach den Sommerferien und ich fuhr mit dem Bus zur Realschule, statt in die Sekundarschule zu gehen.

Dort angekommen, sah man mich erst einmal schräg an und fragte, was ich hier verloren hätte. Ich erklärte, dass ich ab sofort hier zur Schule gehen würde und nicht mehr in die Sekundar.

Nach der ersten Stunde, ich weiß es nicht mehr genau, kam dann der Schulpräsident um mich abzuholen und in die Sekundar zu transportieren. Ich weigerte mich. Er versuchte noch mich in sein Auto zu zerren, worauf ich mich mit aller Kraft wehrte und davonlief.

 

Ich weigerte mich weiterhin zur Schule zu gehen, nicht nur aus Angst, dass wieder jemand kommen würde und mich versuchen würde gegen meinen Willen irgendwohin mitzunehmen.

Meine Mutter und ich wurden kurze Zeit später in das Gemeindehaus vorgeladen. Anwesend waren neben meiner Mutter und mir acht weitere Personen, bestehend aus meinem Hauptlehrer aus der Sekundar, dem Gemeindepräsidenten, dem Schulpräsidenten, einem Psychologen, einem Typen von einer Krisenstelle für Jugendliche, jemandem von der Vormundschaftsbehörde und an mehr mag ich mich nicht mehr erinnern.

Meine Mutter und ich hatten keine Chance und auch keinen rechtlichen Beistand oder dergleichen. Im Gespräch – in meinen Augen eher eine Anklage – ging es unter anderem darum, dass mich meine Mutter nicht wie eine Erwachsene behandeln könne.

Sie spräche mit mir, wie mit einer 20-Jährigen hieß es und dass entschlossen worden wäre, dass meine Mutter nicht fähig wäre mich zu erziehen. Ich solle in einen anderen Kanton zu einer Pflegefamilie versetzt werden und dort weiterhin zur Schule gehen. Sie würden also meiner Mutter das Sorgerecht entziehen.

In diesem Moment legte sich ein Schalter in meinem Hirn um.

Ich stand auf, schrie allen anwesenden ins Gesicht, was für komplett verblödete Arschlöcher sie seien und dass sie sich sonst wo wohin ….. können!

Ich rannte raus und weg. Für mich war klar, ich würde nie wieder hierher zurückkommen.

Ich rannte, so schnell ich konnte nach Hause, packte einen Rucksack mit ein paar wenigen Kleidern, meinem Handy, nahm etwas Geld aus dem Portemonnaie meiner Mutter und erwischte den einzigen Bus, der auf dieser Strecke fuhr.

Ich hatte Angst, dass man mich noch bevor ich am nächsten Bahnhof ankommen würde, bereits aufgreifen würde und versteckte mich im Bus möglichst gut, sodass man mich nicht sofort sehen würde.

Ich rief meinen damaligen Freund an und sagte ihm, dass ich abgehauen sei. Er versprach mich am Bahnhof abzuholen und mit mir mitzukommen. Wir kratzten beide die Kurve und ich war ab da auf der Straße zu Hause. Wir fuhren mit dem Zug nach Zürich, dort fühlte ich mich einigermaßen sicher und genug weit weg von diesem schrecklichen Ort.

Ich lebte bei neu kennengelernten Leuten, in besetzten Häusern, auf der Straße und überall wo man sich aufhalten konnte. Ich wurde mittlerweile durch die Polizei gesucht und jedes Mal, wenn diese an mir vorbeifuhr oder in der Nähe war, zog ich die Kapuze weit in mein Gesicht und mischte mich unter die Masse um nicht gesehen zu werden.

Es kam der Tag, an dem ich meine Freunde im Toggenburg besuchte und prompt wurde ich mit meiner Freundin zusammen im Zug von drei Zivilpolizisten kontrolliert. Schnell war klar, dass ich das gesuchte Mädchen war. Zu dritt führten sie mich ab und ich wurde am Bahnhof von einem Polizeiauto wegeskortiert.

Dort angekommen, wurde ich erstmal durchsucht und verhört. Ich fluchte und schrie die Polizei an. Und in einem unbemerkten Moment versuchte ich aus der Polizeistation wegzurennen. Sie schafften es, mich kurz vor dem Ausgang festzuhalten und brachten mich wieder zurück, wohlgemerkt im Polizeigriff und diesen ließen sie mich schmerzhaft spüren!

Ich wurde mit einem Kabelbinder an einen Stuhl gebunden mit der Bemerkung: „Kannst ja das nächste Mal versuchen mit dem Stuhl abzuhauen!“

Nach einiger Zeit brachten sie mich in eine Zelle, wo ich stundenlang wartete. Auf was, wusste ich nicht. Dann kamen zwei Polizisten, ein Mann und eine Frau, welche mich nach Zürich brachten. Ich wusste immer noch nicht, was auf mich wartete. Auf mein ständiges fragen, antworteten sie mir schlussendlich, dass mich jemand von einer Krisenstelle für Jugendliche abholen und zu einer Familie bringen würde. Ich war so verzweifelt und sah keinen Ausweg mehr.

Als es längst dunkel war, wurde ich von einem Herrn abgeholt und mit dem Auto irgendwo in die Nähe von Davos gefahren. Dort sollte ich bei einer fremden Familie wohnen und im Restaurant mitarbeiten, bis klar war, was mit mir gemacht werden würde.

Ich kam also dort an und wurde ins Haus gebracht. Ich wurde angesehen, als ob ich ein Alien wäre. Klar, Springerstiefel, Irokese und Dreads, zerrupfte Hosen…

Man brachte mich auf mein Zimmer. Dort saß ich nun und überlegte, wie ich hier so schnell wie möglich wegkäme. Das war nicht so einfach. Das Dorf war extrem abgelegen und es fuhr genau ein Bus, das hatte ich auf der Hinfahrt bereits gecheckt. Zu welcher Uhrzeit wusste ich auch nicht. Hinzu kam, dass vom nächsten Bahnhof aus genau ein Zug fahren würde und sollte man mich aufgreifen, wäre es ein leichtes, denn es lagen einige Stationen dazwischen, bis ich den nächst größeren Bahnhof erreichen konnte, von wo aus mehrere Linien weiterführten.

Ich telefonierte mit meinem Freund und erzählte ihm, was passiert sei. Er solle für mich abchecken wann der erste Zug fahren würde. Das tat er. Ich freundete mich indessen mit dem Hund an, damit er nicht bellen würde, wenn ich am nächsten Morgen das Weite suchen würde.

Ich stellte den Wecker auf 4:00 Uhr und machte alles bereit zur Flucht

Am Morgen war ich sofort hellwach, geschlafen hatte ich eh kaum. Ich versuchte so leise wie nur irgend möglich durch das Haus zu schleichen, das war gar nicht so einfach bei den ganzen alten Holzdielen, die knarrten.

Ich zog die Schuhe an und hörte, wie jemand wach wurde. So schnell ich konnte rannte ich nach unten, riss die Tür auf und rannte. Ich rannte, so schnell ich konnte, denn ich erwartete jeder Zeit verfolgt zu werden.

Es war Winter und Schnee lag auf der Straße. Zu dieser Zeit war noch niemand wach und man würde sofort meine Spuren sehen. Ich nahm den Weg über die Wiese und kämpfte mich durch den fast meterhoch liegenden Schnee bis ich die einzige Bergstraße weiter unten erreichte, welche mich in das nächste Dorf führen würde.

Ich lief und lief und hatte Panik gleich wieder aufgegriffen zu werden. Und dann hörte ich ein Auto! Nein, bitte nicht! Ich sprang neben der Straße in den Schnee und versteckte mich. Das Auto fuhr an mir vorbei und ich rannte weiter.

30 Minuten später erreichte ich endlich den Bahnhof. Mein Freund und ich hatten vereinbart, dass ich ihn anrufen würde, sobald ich im Zug saß. Dieser kam dann auch 20 Minuten später, eine gefühlte Ewigkeit. Jetzt hieß es nach Davos zu kommen, um von dort aus weiter zu fahren. Würde ich erst einmal dort sein, wäre ich schon fast in Sicherheit.

Dort angekommen waren bereits Polizisten unterwegs und suchten mich anscheinend. Ich stieg in den nächsten Zug und fuhr weiter. Mein Freund hatte unterdessen eine Wohnung von einem Bekannten klargemacht, wo ich erst einmal unterkommen konnte.

Von da an, war ich noch ein weiteres Jahr auf der Straße und es folgten weitere zwei Inobhutnahmen, von wo aus ich wieder abhauen konnte. Ich überquerte schlussendlich sogar noch die Grenze und hielt mich kurze Zeit in Italien aus. Das Jahr war geprägt von Angst, dass ich wieder aufgegriffen werden würde.

Beim nächsten Mal hatte man mir angedroht, käme ich nach Frankreich in ein Jugendgefängnis für Schwererziehbare. Dort hätte es keine Möglichkeiten mehr gegeben wegzukommen. Dieses wäre so weit entfernt gewesen von allem anderen, dass ein Fluchtversuch sofort bemerkt worden wäre und in der Zeit bis zum nächsten Bahnhof oder dergleichen, sie mich längst eingeholt hätten.

Der Wechsel

Irgendwann hat sich meine Mutter in einem anderen Kanton angemeldet und somit wurde die Vormundschaftsbehörde gewechselt. Diese rief sofort alles zurück und verstand den Entscheid nicht, der gefällt wurde von den früheren Behörden. Der polizeiliche Suchauftrag wurde zurückgenommen und meiner Mutter wieder das Sorgerecht zugesprochen.

Ich weigerte mich jedoch weiterhin zur Schule zu gehen und dabei blieb es auch. Meine Mutter musste 2000 CHF Busse bezahlen und dann war die Sache erledigt.

Hätte ich damals noch die Kraft gehabt, hätte ich die ganzen Behörden verklagt. Doch ich wollte einfach nur noch meine Ruhe vor dem ganzen Scheiss.

Ich begann meine erste Ausbildung, auf welche viele weitere folgten und gründete schließlich mit 15 Jahren mein eigenes freies Kinderhaus, welches eine Kita, eine Indoor- und Naturspielgruppe, ein Gestaltungs- und Malatelier, einen Mittagstisch u.v.m. bot.

Ich nutzte meine Wut gegen das bestehende System, indem ich sie in Motivation umwandelte und in den über 7 Jahren, in welchen ich das Kinderhaus führte, über 1000 Kindern einen Ort bieten konnte, an welchem sie bedürfnisorientiert begleitet wurden.

Das Kinderhaus wuchs und zum Schluss waren wir insgesamt 9 Menschen, die mit den Kindern zusammen gearbeitet haben. Meine große Vision damals war, eine freie Schule daran anzugliedern, für welche wir auch die Bewilligung erhalten hätten. Schlussendlich habe ich das Kinderhaus aber Ende 2011 aufgelöst und bin mit meiner Familie in einen anderen Kanton umgezogen, um meinen Kindern das freie Lernen zu ermöglichen. Aber das ist eine andere Geschichte…

Warum ich diese Geschichte hier niedergeschrieben habe?

Sie ist übrigens die absolute Kurzfassung…

Um aufzuzeigen, wie das bestehende Bildungssystem Menschen und Familien kaputt machen kann. Ja, ich war jünger als jetzt und nichtsdestotrotz wusste ich genau, was ich lernen wollte. Mir wurde mein Recht auf den freien Willen genommen und hätte ich damals mit 13 Jahren nicht meinen heutigen Mann kennengelernt – er war es nicht, von wem die Rede war in der Erzählung von oben, ihn lernte ich kurz nach meiner ersten Flucht kennen – wäre ich nicht mehr auf dieser Welt.

Es darf nicht sein, dass ältere Menschen über jüngere Menschen bestimmen dürfen, nur weil sie „erwachsen“ sind. Jeder Mensch, egal wessen Alters hat dasselbe Recht auf die Wahrung seiner Integrität und den eigenen freien Willen!

Alle Menschen müssen das Recht haben, frei wählen zu können, wo, wie und wann sie lernen.

Es braucht einen Wandel in der Gesellschaft und dieser beginnt nicht bei den Politikern, sondern bei jedem von uns, der für für die Freiheit einsteht!

Hey, ich bin Mary Mattiolo!

Geboren 1989, Querdenkerin, Veganerin, Rebellin und Mama von einer Tochter (2007) und zwei Söhnen (2010 und 2012), allesamt Freilernerreise seit 2016 im Bus um die Welt und verzaubere als WebdesignerinFunnel-Expertin und Technik-Nerd die Köpfe der Menschen!

Ich helfe Online-Unternehmerinnen, meist Müttern, die weniger Aufwand für die Kundengewinnung, dafür mehr Zeit für ihr Business und vor allem ihre Familie wollen, durch Funnel-Marketing immer wiederkehrende Prozesse zu automatisieren, sowie durch gezielte Funnel, aus Interessenten Kunden zu machen!