Gastbeitrag: Alleingeburt meiner 2. Tochter am 18.06.2013

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Allein meiner 2. Tochter am 18.06.2013

Schon in meiner ersten Schwangerschaft lies ich mich nur von 2 Hebammen betreuen und hatte eine wundervolle selbstbestimmte Wasserhaus, bei der mich die Hebammen die meiste Zeit alleine ließen mit den Worten („du hast bessere Wehen ohne uns“, „Wow, so eine starke Frau, wie du dich und Deinen Körper einschätzen kannst“ etc…). Doch obwohl alles wunderbar lief, spürte ich schon, dass, wenn ich noch einmal Mama werden würde, dass ich mein Baby noch viel intimer, am liebsten allein nur mit meinem Mann an meiner Seite, gebären wollte.

Und so hatte ich zwar während der 2. Schwangerschaft eine Hebamme an meiner Seite, lies mich aber weder von ihr vaginal untersuchen, noch Blutuntersuchungen etc. machen. Sie half mir, wirklich in meinen Körper und mein Baby zu spüren, gab mir Cranio-Sakral-Behandlungen und begleitete mich ganzheitlich und spirituell. Eigentlich stand in meinem Herzen von Anfang an fest, dass ich mein Baby alleine zur Welt bringen möchte und dies sagte ich auch gleich zu Anfang meiner Hebamme, die mich dabei unterstützte und mir die freie Entscheidung überließ, ob und wann ich sie zur rufen würde.

Von Anfang an spürte ich, dass ich mein 2. Mädchen erwarten würde und auch der Name wurde mir wie in der 1. Schwangerschaft vom Kind „eingegeben“. Wir bereiteten uns auf die Ankunft unseres Babys mit dem Buch „Spirituelle sbegleitung“ vor, indem wir jeden Monat einen weiteren Erzengel um Schutz baten. Auch las ich das Buch „Unassisted Childbirth“, schaute unzählige svideos, visualisierte immer wieder die , ich sang sehr viele Mantren, tönte, tanzte und betete, dass die zum Wohle für alle beteiligten ablaufen möge…

Schon einige Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin spürte ich, dass unser Baby früher kommen würde, und so bat ich meinen Mann, schon einmal den spool aufzupumpen und alles bereit zu halten, weil ich wusste, die würde früher losgehen und sehr schnell gehen…Und ich sollte Recht behalten 😉

10 Tage vor ET war es dann soweit. Ich erwachte um 2 Uhr in der Nacht mit einem leichten Ziehen im Bauch und es war auch etwas Fruchtwasser abgegangen. Ich schlief jedoch wieder ein und erwachte um 4 Uhr erneut mit einem etwas stärkeren Ziehen, woraufhin ich meinen Mann bat, bitte mit aufzustehen, da die losgeht 😉 Wie schon bei der ersten war ich voller Vorfreude auf die kommende . Unsere Große schlief unterdessen oben weiter und wir gingen nach unten, um die Küche für die vorzubereiten, rückten noch Tische, legten den Boden mit Folie aus etc.

Ab und zu (so ca. alle 10 Minuten) hatte ich eine Welle, die sehr leicht mit einem langen Ooooooom zu beatmen war und sich kraftvoll, aber nicht schmerzhaft anfühlte. Zwischendurch tanzte ich durchs Wohnzimmer und aß noch ein kleines Frühstück, bis dann um 6 Uhr alles soweit vorbereitet war, dass ich ins Wasser steigen konnte. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt noch keinen Blasensprung und tastete auch nicht nach meinem Muttermund. Ich überließ mich ganz dem Moment…

Als ich im Wasser war, kamen die Wellen stärker und in kürzeren Abständen, mein Mann und ich konnten uns kaum gemeinsam auf die einstimmen, da spürte ich schon einen heftigen Druck nach unten. Ich dachte nur, das kann doch noch gar nicht sein, die hat ja gerade erst angefangen 😉 Zwei starke Wellen mit viel Druck nach unten folgten und dann kam plötzlich eine regelrechte Lawine auf mich zu: Mit nur 1 Wehe und einem lauten Schrei schob sich meine kleine Tochter mit ihrem Köpfchen nach draußen. Ich war ziemlich überrumpelt und spürte immer noch so einen heftigen Druck, dass sich der kleine Körper direkt mit den Weg nach draußen bahnte und ich um 6:38 Uhr unsere kleine Sonne mitsamt Fruchtblase auf dem Kopf in Empfang nahm. Mein Mann befreite ihr Gesicht von der Fruchtblase und deckte sie mit einem warmen Handtuch zu. Sie war ganz still, wach und präsent, schrie nicht und fing sehr schnell an, an meiner Brust kräftig zu saugen. Unsere Große wurde erst nach der wach und kam gleich runter, um ihre kleine Schwester zu begrüßen. Die Hebamme kam erst, als gerade (nach ca. 45 Minuten) die Plazenta geboren war. So lange blieb ich noch im Wasser. Erst nach etwa 2 Stunden durchtrennte ich die Nabelschnur und nun war unsere Surya ganz da 😉 Ich blieb sehr lange mit unserer Kleinen im Wochenbett, die in den ersten 2 Wochen fast nur schlief und erst danach wirklich in unserer Welt ankam. Danke an das Universum für diese wunderbare Erfahrung 🙂

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleins-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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