Gesetzesvorlagen zu Heimunterricht

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Gesetzesvorlagen zu Heimunterricht

Ich habe mit allen Schweizer Kantonen und deren zuständigen Behörden persönlich Kontakt aufgenommen, um die geltenden Gesetzesvorlagen hier zusammenfassen zu können. Teilweise warte ich noch auf Antwort und auf mehr Informationen.

Im folgenden PDF Dokument vom edk (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren)  findet man die kantonalen Regelungen bzgl. Homeschooling. Dieses Dokument ist vom Mai 2014 und somit vielleicht, je nach Kanton, nicht mehr ganz aktuell.

Privatunterricht – Homeschooling, Stand Mai 2014 = Enseignement à domicile, état mai 2014 / Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK. Information, Dokumentation, Erziehung Schweiz IDES. – Bern : EDK, 2014,

Ich werde in nächster Zeit die gesamten mir zur Verfügung stehenden Infos hier veröffentlichen – dies bedarf jedoch einiger Zeit. Die Anfragen an die verschiedenen Kantone sind versendet.

Ich gebe hier auch die Antworten weiter, die ich teilweise zusätzlich erhalten habe.

Bis dahin kann man sich unter dem Link www.lexfind.ch selbst über die aktuellen Gesetze informieren. Im Suchfeld gibt man “Schulgesetz” ein und bei den Kantonen wählt man den oder die gewünschten aus. Natürlich findet man auch über die kantonalen Websites die erforderlichen Informationen.

Hier findet man alle Adressen der kantonalen Bildungsdepartemente.

Zusammenfassung

  • Ohne Lehrerpatent möglich:
    • AG
    • AR
    • BE
    • GE
    • JU
    • NE
    • VD
  • Mit stufenunabhängigem Lehrerpatent möglich:
    • VS
    • ZH
  • Mit stufenabhängigem Lehrerpatent möglich:
    • AI
    • GL
    • GR
    • LU
    • SG
    • SO
    • SZ
    • BL
  • Je nach Voraussetzung mit oder ohne stufenabhängiges Lehrerpatent:
    • FR
  • Nicht möglich:
    • OW
    • TG
    • TI
    • UR
  • Teilweise, begrenzt oder in Ausnahmefällen möglich:
    • NW
    • SH
    • ZH

Ohne Lehrerpatent möglich

AG / Aargau 

Guten Tag Frau Mattiolo
Vielen Dank für Ihre Anfrage von letzten Sonntag. Sie wurde zur Beantwortung an mich weitergeleitet, gerne nehme ich dazu Stellung:
Im Anhang übermittle ich Ihnen eine Zusammenfassung der gesetzlichen Voraussetzung für die private Schulung, welche im Kanton Aargau, unter Einbezug dieser Bestimmungen, grundsätzlich möglich ist. Sie finden weitergehende Informationen auch auf unserer Website unter diesem Link:

https://www.ag.ch/de/bks/kindergarten_volksschule/schulstruktur_organisation/privatschulen_private_schulung/privatschulen_private_schulung.jsp
 
Es ist empfehlenswert, wenn sich die Eltern an die Schulbehörde ihrer Wohngemeinde wenden. Dort müssen die Schulkinder ja auch abgemeldet werden und Vereinbarungen betreffend dem Nachweis des genügenden Unterrichts und der Überprüfung durch das Inspektorat getroffen werden.
 
Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Freundliche Grüsse
Elena Tedone-Vietina


 AR / Appenzell Ausserrhoden


 BE / Bern

Liebe Frau Mattiolo

Mir Ihrer Anfrage vom 1. April 2012 bitten Sie uns um Informationen zum Privaten Unterricht.

Ich habe Ihnen hier ein paar Angaben und Unterlagen zusammengestellt:

Vorgaben der Erziehungsdirektion Bern zur Bewilligung von privatr Schulung (im Anhang dazu Auszüge aus dem Volksschulgesetz):

Wie Sie in diesen Vorgaben lesen können, bewilligen die regionalen Schulinspektorate die Gesuche. Die Gesuchsformulare können bei den
zuständigen Schulinspektorinnen und -inspektoren bezogen werden:

Falls Sie sie brauchen finden Sie die Adressern der Schulinspektorate über folgenden Link:

https://www.erz.be.ch/erz/de/index/kindergarten_volksschule/kindergarten_volksschule/schulaufsicht.html

Und hier habe ich Ihnen noch einen Ausschnitt zum Privatunterricht im Kt. Bern aus einer schweizerischen Übersicht eingescannt:

Ich hoffe, dass Ihnen diese Unterlagen etwas nützen.

Freundliche Grüsse

  • Vorgaben zur Bewilligung von privater Schulung
  • Gesuch um Bewilligung für Privatunterricht
  • Kt. Bern Privater Unterricht

GE / Genf


JU / Jura


NE / Neuchâtel

Hier findest du die deutsche Übersetzung des untenstehenden Textes : Übersetzung – vielen Dank an Sonja Weilenmann dafür!

Madame,

Suite à votre demande de renseignements sur la scolarisation à domicile, nous vous signalons l’existence de suivantes dispositions légales relatives à l’enseignement privé:
Loi sur l’organisation scolaire, du 28 mars 1984 (RSN 410.10)

Principes
Art. 3  1 La scolarité obligatoire s’accomplit dans les écoles publiques, soit les écoles des cycles 1, 2 et 3.

2 Elle peut avoir lieu dans les écoles privées ou à domicile.
Enseignement privé
Art. 7  1 L’enseignement privé correspondant à la scolarité obligatoire doit être équivalent à celui des écoles publiques.
2 (…)

Art. 47 L’Etat ni les communes ne subventionnent l’enseignement privé.
Arrêté concernant le contrôle de l’enseignement privé, du 19 février 1986 (RSN 410.241)

Article premier

1 Tout établissement d’enseignement privé ayant son siège dans le canton de Neuchâtel et dispensant un enseignement au niveau de la scolarité obligatoire est soumis au contrôle général du Département de l’éducation et de la famille.
2 L’enseignement privé dispensé à domicile fait également l’objet d’un contrôle.

Art. 2

Les parents qui décident de donner à leur enfant un enseignement privé en informent la commission scolaire ou la direction de l’école intéressée.

Art. 6

Lorsqu’il passe de l’enseignement privé à l’enseignement public, l’enfant est soumis à une évaluation de ses connaissances scolaires pour déterminer son intégration.
Vous trouverez toutes les informations utiles relatives au programme et aux objectifs pour les années 1 à 11 HarmoS sur le site: www.plandetudes.ch
De plus, voici quelques liens intéressants concernant la scolarité obligatoire dans le canton de Neuchâtel :

Nous restons très volontiers à votre disposition pour tout complément d’information.
Recevez, Madame, nos sincères salutations.


 VD / Waadt


Mit stufenunabhängigem Lehrerpatent möglich

VS / Wallis

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Im Auftrag unseres Departementsvorstehers, Herrn …. , antworte ich Ihnen auf Ihre Fragestellung betreffend Heimunterricht. Sie finden im Anhang die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, welche für den Kanton Wallis diesbezüglich in Kraft sind.
 
Für ergänzende Auskünfte stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
Beste Grüsse


ZH / Zürich 

1 Jahr lang kann ohne Lehrerdiplom “unterrichtet” werden, danach braucht es einen Lehrer mit abgeschlossener Lehrerausbildung


Nur mit stufenabhängigem Diplom möglich

AI / Appenzell Innerrhoden

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Besten Dank für Ihr Mail. Wir halten die Bewilligungspraxis für den Privatunterricht und das Führen einer Privatschule sehr restriktiv, wie Sie dem Auszug aus dem Landesschulkommissionsbeschluss entnehmen können:


GL / Glarus

  • Reglement Einzelunterricht GL

GR / Graubünden

Sehr geehrte Frau Mattiolo

Informationen zum Privatunterricht finden Sie im kantonalen Schulgesetz (Art. 3 und Art. 17) und in der Vollziehungsverordnung zum Schulgesetz (Art. 10):

Schulgesetz:

https://www.gr-lex.gr.ch/frontend/versions/1362

Vollziehungsverordnung:

https://www.gr-lex.gr.ch/frontend/versions/917

Freundliche Grüsse


 LU / Luzern

  • Gesetz Verordnung LU
  • Inhalt eines Gesuchs für die Erteilung von Privatunterricht LU

SG / St. Gallen

  • Merkblatt privater Einzelunterricht

 SO / Solothurn

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Danke für Ihre Anfrage, die an die Abteilung Schulaufsicht und an mich weitergeleitet wurde. Folgende Informationen betreffend Homeschooling im Kanton Solothurn kann ich Ihnen unterbreiten:
 
Bedingungen für Homeschooling

Das private Unterrichten bedarf einer staatlichen Bewilligung (Art. 108 Abs 2 der Verfassung des Kantons Solothurn, BGS 111.1). Die Bewilligung begründet keinen Anspruch auf staatliche Hilfe (finanzielle Unterstützung), setzt aber voraus, dass die Lehrkräfte über eine im Vergleich zu den Lehrern an staatlichen Schulen gleichwertige Ausbildung verfügen. Es muss gewährleistet sein, dass den Schülerinnen und Schülern ein Unterricht, der demjenigen an öffentlichen Schulen vergleichbar ist, geboten wird. Die Eltern haben mit den Angaben über die Lehrpersonen, das Schulungskonzept und die Stundentafel sowie den entsprechenden schriftlichen Unterrichtsvertrag mit der Lehrperson aufzuzeigen, dass diese Bedingungen erfüllt werden. Der Turnunterricht ist in der Stundentafel ebenfalls auszuweisen. Die Örtlichkeiten, wo dieser Turnunterricht stattfindet, sind nicht vorgeschrieben.

Eine Verfügung hat folgenden Inhalt
 

  • Die beschäftigten Lehrkräfte müssen ein staatlich anerkanntes Primarlehrerpatent haben und über einen schriftlichen Unterrichtsvertrag verfügen. Unterrichtsverträge für zukünftige Lehrpersonen sind dem AVK nachzureichen.
  • Grundlage für die Erreichung der Lernziele bildet der solothurnische Lehrplan für die Volks­schule.
  • Der Kanton Solothurn richtet der Schule auf Grund der Bewilligung keinerlei Beiträge aus.
  • Die Eltern haben dafür besorgt zu sein, dass das Kind neun obligatorische Schuljahre mit allgemeinbildendem Unterricht besucht.
  • Die Eltern übernehmen die Verantwortung für den Unterricht des Kindes.
  • Dem Amt für Volksschule und Kindergarten ist jeweils auf Semesterende für das Homeschooling ein Kurzrapport zuzus­tellen.
  • Jährlich finden durch die zuständige pädagogische Sachbearbeiterin Hausbesuche statt.
  • Sollten die Bedingungen nicht eingehalten werden, behält sich das Departement für Bildung und Kultur den Widerruf der unbefristeten Bewilligung vor.

 
Betroffene oder interessierte Eltern können sich direkt an das Amt für Volksschule, Abteilung Schulaufsicht, wenden.
Haben Sie noch Fragen? Ich stehe Ihnen für Auskünfte gerne zur Verfügung.
 
 
Freundliche Grüsse


SZ / Schwyz

Sehr geehrte Frau Mattiolo

Ich beziehe mich auf Ihr Mail vom 28. September 2013 betreffend Heimunterricht im Kanton Schwyz. Gemäss § 69 Abs. 1 der Verordnung über die Volksschule vom 19. Oktober 2005 (SRSZ 611.210; VSV) bedarf der Besuch von Privatunterricht zur Erfüllung der Schulpflicht einer Bewilligung. Für die Erteilung der Bewilligung ist dem Amt für Volksschulen und Sport mindestens ein halbes Jahr vor Beginn des Privatunterrichts bzw. des Home Schoolings ein begründetes schriftliches Gesuch mit einem Unterrichtsprogramm sowie Angaben zur unterrichtenden Person, zu den Schulungsräumen und zum Stundenplan einzureichen (§ 3b der Weisungen zur Führung von privaten Volksschulen [SRSZ 618.111;
Weisungen]). Folgende Bedingungen müssen zwingend erfüllt/eingehalten sein (vgl. § 4d Abs. 2 der Weisungen):

  • Einhaltung der Lehrpläne;
  • Gewährleistung des Übertritts in die öffentliche Schule;
  • Ausstellen von Zeugnissen;
  • unterrichtende Lehrperson müssen grundsätzlich über ein vom Erziehungsrat anerkanntes Lehrdiplom der entsprechenden Volksschulstufe verfügen.

Bei Bedarf kann Ihnen die Abteilung Schulaufsicht konkretere Auskünfte erteilen (Tel. 041 819 19 11).

Freundliche Grüsse


BL / Basel Land

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Nach § 19, Ziffer 2 des BildG gelten für die private Schulung die gleichen Anforderungen, die auch an öffentliche Schulen gestellt werden, d.h. mit andern Worten, dass ein Lehrpatent vorhanden sein muss. Dieses Lehrpatent ist auch Voraussetzung zum Unterrichten an den öffentlichen Schulen des Kantons Basel-Landschaft. Ist dieses Lehrpatent (und zwar der Stufe entsprechend) bei den Eltern oder der Unterricht erteilenden Person nicht vorhanden, wird keine Bewilligung auf Privatschulung erteilt.
Ich habe Ihnen dies im untenstehenden Text fett markiert.
 
Freundliche Grüsse

 
2. 2     Private Schulung
 
2.2.1     Gesetzliche Basis
            BG § 19 Bewilligungsinstanz, Aufsicht
 
2.2.2     Bewilligungsverfahren, Ablauf
·         Vorgespräch mit Gesuchsteller/in
          – Bedingungen einer Bewilligung
·         Schriftliches Gesuch mit den nötigen Beilagen
·         Bearbeitung des Gesuchs
·         Rückfragen, Gespräch über event. weitere Bedingungen
·         Bewilligung / Ablehnung des Gesuchs
 
 
2.2.3     Kriterien für eine Bewilligung
·         Begründung, warum der/die Gesuchsteller/-in ihr Kind/ihre Kinder privat schulen möchte/n
·         Die Lehrperson muss im Besitze eines staatlich anerkannten Lehrdiploms für die entsprechende Stufe sein.
·         Grundlage für die private Schulung sind die Zielsetzungen in den Stufenlehrplänen.
·         Eine Bewilligung wird grundsätzlich nur für die Dauer einer Schulart erteilt (Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule)
·         Höchstens 5 Kinder in einer Gruppe. Bei mehr als 5 Kindern muss ein Privatschulgesuch gestellt werden.
 
2.2.4     Aufsicht über private Schulung
·         Schülerinnen und Schüler werden in der Regel zweimal innerhalb ihrer Schulart in den Fächern Deutsch, Mathematik und in zwei andern Fächern überprüft.
·         Entspricht der Leistungsstand der geprüften Kinder nicht den vorgegebenen Zielen der Lehrpläne, erfolgt nach einem halben Jahr eine Nachprüfung.
·         Ein Entzug der Bewilligung wird erwogen, wenn
           – eine Nachprüfung erfolglos ist
           – wenn die Kriterien der Bewilligung nicht eingehalten werden
           – wenn die Kinder durch die private Schulung nachgewiesenermassen Schaden nehmen.

§ 19 Privatschulen, private Schulung 1 Die Führung von Privatschulen vom Kindergarten bis und mit der Sekundarstufe II sowie die private Schulung zu Hause während der Schulpflicht bedürfen einer Bewilligung der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion. 2 Die Bewilligung wird erteilt, wenn die an die öffentlichen Schulen gestellten Anforderungen erfüllt sind. 3 Die Privatschulen und die private Schulung zu Hause unterstehen während der obligatorischen Schulzeit der Aufsicht der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.


Je nach Voraussetzung mit oder ohne stufenabhängiges Lehrerpatent

FR / Fribourg

  • Schulgesetz Kanton Freiburg

Art. 104 Unterricht zu Hause Seite 26

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Gemäss Artikel 4 Abs. 1 des Schulgesetzes (SchG) haben die Eltern das Recht und die Pflicht, ihre Kinder im schulpflichtigen Alter in eine öffentliche oder eine private Schule zu schicken oder ihnen zu Hause Unterricht zu erteilen.
 
Der Unterricht zu Hause ist in Artikel 104 SchG geregelt. Er bedarf einer Bewilligung (Abs.2) durch die Erziehungsdirektion, welche erteilt wird, wenn die Eltern oder der Hauslehrer in der Lage sind, einn Ausbildung zu vermitteln, die jener der öffentlichen Schule gleichwertig ist (Abs.3).
 
Die angebotene Ausbildung muss derjenigen an öffentlichen Schulen entsprechen und sie muss dem Kind ermöglichen, die Ziele der für die öffentlichen Schulen geltenden Lehrpläne zu erreichen. Die Gleichwertigkeit erfordert von den Eltern oder vom Hauslehrer ein Lehrdiplom oder eine gleichwertige, anerkannte pädagogisch-didaktische Ausbildung.
 
Einem allfälligen Gesuch sind Kopien der Lehrdiplome respektive der gleichwertigen Diplome der Eltern oder der Hauslehrperson beizulegen sowie Angaben zur geplanten Unterrichtsorganisation zu machen.
 
Ich hoffe, diese Information hilft Ihnen weiter. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.
 
Freundliche Grüsse


 OW / Obwalden

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Privater Unterricht zu Hause (Home-Schooling) ist im Kanton Obwalden bewilligungspflichtig gemäss Art. 40 des Bildungsgesetzes vom 16. März 2006:
 
Art. 40 Privatunterricht
Der Besuch von Privatunterricht zur Erfüllung der Volksschulpflicht ausserhalb von Privatschulen bedarf der Bewilligung des Kantons. An die Bewilligung können Bedingungen geknüpft werden.
 
Zuständig für die Bewilligung ist das Bildungs- und Kulturdepartement (Art. 122 Abs. 2 Bst. e des Bildungsgesetzes vom 16. März 2006). Innerhalb des Departements bin ich als Leiter Amt für Volks- und Mittelschulen für die Bewilligung zuständig.
 
Die Bewilligung wird nur in Ausnahmefällen und nur befristet erteilt. Wir stützen uns hier auf Plotke, Herbert, Schweizerisches Schulrecht, 2. Auflage, 2003, Haupt Verlag, ISBN 3-258-05999-3, S. 476 ff, insbesondere den Satz: “Schwerer wiegt die Isolierung des Kindes, die eine soziale Enkulturation behindern könnte18. Der Einzelunterricht (ob zuhause oder auswärts) sollte daher nicht grundsätzlich freigegeben sein, sondern vielmehr von einer Bewilligung abhangen.”
 
Im Anhang finden Sie eine Handreichung, die auf unserer Website www.schulen.ow.ch publiziert ist. Das Bildungsgesetz finden Sie unter folgendem Link: http://ilz.ow.ch/gessamml/pdf/410100.pdf
 
Freundliche Grüsse

  • Bildungsgesetz allgemein Obwalden
  • Privatunterricht Obwalden

 


 TG / Thurgau


 TI / Tessin


 UR / Uri


Teilweise, begrenzt oder in Ausnahmefällen möglich

NW / Nidwalden

Nicht möglich (in Ausnahmefällen zeitweise)

Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Im Kanton Nidwalden kennen wir den Häuslichen Unterricht nicht. Unsere gesetzlichen Bestimmungen sehen dies nicht vor. Privatschulen können mit Bewilligung der Bildungsdirektion eröffnet werden.

Mit freundlichen Grüssen

SH / Schaffhausen

Maximal für 6 Monate, ob ein stufenabhängiges Lehrerpatent benötigt wird, entscheidet der Erziehungsrat

Sehr geehrte Frau Mattiolo

Gerne gebe ich Ihnen die Regelungen im Kanton Schaffhausen weiter. Für die private Schulung hat der Erziehungsrat ein Grundlagenpapier verfasst, das bei der Bewilligung den entsprechenden Rahmen definiert. Sie finden das Dokument im Anhang.

Ich hoffe, Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben.

Freundliche Grüsse

  • Privatunterricht Schaffhausen

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Guten Tag ….

Vielen Dank für das Zusenden des Artikels. Leider beantwortet dies meine Frage nicht ganz. Z.B. steht, dass ein Lehrerpatent erforderlich ist. Handelt es dabei um ein stufenabhängiges Patent?

In Bezug auf die Dauer des Privatunterrichts steht etwas von 6 Monaten maximal. Auf was bezieht sich dieser Satz? Und gibt es weitere Informationen was z.B. im Bewilligungsgesuch zu beachten ist?

Könnten Sie mir auch die gesetzliche Grundlage im Kanton Schaffhausen mitteilen, bzw. einen Link dazu?

Ich bedanke mich herzlich im Voraus und grüsse Sie freundlich

Mary Mattiolo

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Sehr geehrte Frau Mattiolo
 
Wie bereits untenstehend beschrieben, sind die relevanten Angaben zur privaten Schulung im bereits zugestellten Dokument beschrieben.. Private Schulung ist auf eine Dauer von max. 6 Monate beschränkt. Die unterrichtende Person muss im Besitz eines anerkannten Lehrdiploms sein. Ob die Stufe relevant sein könnte, beurteilt abschliessend der Erziehungsrat (z.B. Gymnasiumlehrperson für Kindergarteneinsatz).
Die wesentlichen schulischen Themen sowie den Zugang zu den gesetzlichen Grundlagen finden Sie unter

 
Freundliche Grüsse


ZG / Zug

Kann kein ständiger Wechsel des Aufenthaltes der Eltern geltend gemacht werden, wird Privatunterricht in der Regel nicht bewilligt.

Sehr geehrte Frau Mattiolo
Die entsprechenden Hinweise und Unterlagen sowie kantonal zuständigen Personen finden Sie unter

https://www.zg.ch/behoerden/direktion-fur-bildung-und-kultur/amt-fur-gemeindliche-schulen/inhalte-ags/schulaufsicht/inhalte-schulaufsicht/private-schulung/#einleitung-private-schulung .

Die entsprechenden Paragraphen finden sich im Schulgesetz, in der Verordnung zum Schulgesetz sowie im Reglement zum Schulgesetz.
Ich hoffe Ihnen mit diesen Hinweisen weiter zu helfen.
Freundliche Grüsse

  • Reglement zum Schulgesetz
  • Verordnung zum Schulgesetz
  • Schulgesetz
  • Zug Schulinfo 2011 12 Nr. 2 Homeschooling

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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2 Kommentare
  • Iris Kortekaas
    Veröffentlicht am 22:50h, 30 Juni Antworten

    Wie sieht es im Kanton BS aus? 🙂

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 18:34h, 01 Juli Antworten

      Liebe Iris, das steht oben – oder was genau meinst Du?
      Liebe Grüsse, Mary

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