Geweihte Zeit 🕯️ – die Wintersonnewende 🌞

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Über die Gastautorin

Hallo! Ich heisse Sonja Weilenmann und bin im März 1971 geboren. Im August 2014 eröffnete ich meinen Blog. Ich halte darin Geschichten, die mein Leben schreibt, fest. Mich berühren Lebensgeschichten seit ich Kind bin, weil mich das Leben hier auf dem Planeten Erde fasziniert. Manchmal hole ich etwas aus meiner Vergangenheit hervor, um eine Geschichte aus meiner Gegenwart zu erzählen. Jedoch ist es mir ein Anliegen, dass meine Blogbeiträge gegenwärtig sind. So handhabe ich dies auch mit meinem Arbeiten. Momentan ist meine Familie mein Job. Ich lebe mit meinem Mann, mit dem ich 2003 in einem eigenen Ritual den Bund der Liebe eingegangen bin, mit meinem Sohn (geb. 2005) und meiner Tochter (geb. 2008) in unserem Haus. Unser zugelaufener Kater gehört auch zu unserer Familie. Wir bauen unseren Garten (Bio-, Misch- und Permakultur) mit viel Liebe an. Wir sind eine Tagesfamilie und betreuen Tageskinder. Zurzeit leben tagsüber fünf Tageskinder bei uns. Insgesamt betreute ich bereits 16 Tageskinder. Ich biete Bewegungskurse für Kinder in meinem eigenen Bewegungsfreiraum an und leite das Kinderturnen.

Sei willkommen auf meinem Blog www.SonjaWeilenmann.ch!

Erfahre mehr über mich auch auf Facebook www.facebook.com/sonja.weilenmann.9

Ich grüsse dich herzlich
Sonja


Mit der Wintersonnwende – beginnt die geweihte Zeit für mich. Ich liebe diese magische Zeit seit ich Kind bin und ich habe zu dieser Zeit eine WUNDERvolle Beziehung.

Welche Beziehung hast du zur geweihten Zeit / zur Weihnachtszeit?

Die Wintersonnwende schwingt für mich weiblich und ich nenne sie deshalb Mutternacht. In der dunkelsten Nacht wird das Licht geboren. Der Heilige Abend schwingt für mich männlich und ich nenne ihn deshalb Vaternacht. Mutter und Vater zeugen Kinder und eine Familie entsteht. Die Nächte nach dem Heiligen Abend sind für mich Familiennächte. Mutter Erde und Vater Himmel vereinten sich und in der geweihten Zeit wird ein neuer Lebenszyklus geboren. Diese Geburt feiere ich mit meiner Familie.

Da ich Struktur gerne mag, sagen mir Rituale besonders zu. “Meine“ Rituale sind in der Struktur zwar gleich, jedoch jedes Mal mit etwas anderem Inhalt gefüllt. Unsere Rituale in der geweihten Zeit, die Zeit zwischen den Zeiten und den Jahren entwickeln sich von Jahr zu Jahr. Wir feiern die Wintersonnwende, die 12 Rauhnächte, den Heiligen Abend, die Weihnachtstage, den Jahreswechsel, das Neujahr und den Tag der drei Heiligen Königinnen / drei Heiligen Könige.

Ich darf das Türchen von Marys Adventskalender mit der Wintersonnwende schmücken. Gerne erzähle ich deshalb wie wir momentan die Wintersonnwende, die Mutternacht und die Geburt des Lichtes feiern. Die Wintersonnwende ist der Beginn des Winters und des Jahreskreises von uns.

Unser Wintersonnwendritual

Ich erkläre den Kindern, wie die Jahreszeiten entstehen und dass die Wintersonnwendnacht die längste Nacht des Jahres ist. Ab dann werden die Nächte wieder kürzer. Dies feierten schon die Kelten. Jul wurde das Sonnen-Fest genannt.

  • Jul: Die Mitte der dunklen Jahreszeit ist erreicht. Die längste Nacht ist da. Julfeuer werden entzündet, um der Sonne den Weg zurück zu zeigen. Es wird über das Julfeuer gesprungen und Wünsche, Orakel und Weissagungen fürs kommende Sonnenjahr gesprochen. Es wird wieder heller, die Tage werden wieder länger.

wintersonnenwendeWir beginnen zur Wintersonnwende mit dem Schmücken und dem Gestalten unseres Lichtbaumes. Dieser Lichterbaum war in meiner Kindheit ein Tannenbaum. Viele Jahre danach gestalteten wir einen eigenen Lichterbaum mit Ästen und Kerzenständer, da ich keinen Baum extra dafür haben wollte. Aus dem Garten von meiner Schwiegermutter erhalten wir seit 2013 wieder eine Nordmannstanne. Sie mag keinen Weihnachtbaum mehr schmücken seit ihr Mann gestorben ist. Wir nehmen deshalb die Nordmannstannen gerne, damit sie nicht einfach entsorgt werden.

Am Wintersonnwend-Tag bereiten wir alles für unseren Lichterbaum vor. Wir stauben gemeinsam das Wohnzimmer gründlich ab, lüften unser Haus grosszügig, schmücken die weissen Leintücher an der Wand mit selbergemachten Sternen, Engeln oder Kugeln, segnen und ölen die Kerzen für unseren Lichterbaum. Die Spitze schmücken wir bereits mit einem Stern. Bis zum Heiligen Abend bleibt unser Lichterbaum ansonsten ungeschmückt.

Wir bereiten für unser Rauhnachtritual unseren Lichterjahreskreis vor. Ich erzähle den Kindern von den 12 Rauhnächten. Auf meinem Blog www.SonjaWeilenmann.ch habe ich unser Rauhnachtritual beschrieben.

wintersonnenwende

Am Abend der Wintersonnwende zünden wir zuerst unsere Ahnenkerze, die wir am 1. November in einem Ritual für unsere Ahnen entzündet haben, an. Damit spazieren wir in den Garten.

wintersonnenwende

Mit dem Licht unserer Vorfahren, welches die 1. Novemberkerze symbolisiert, entfachen wir das Wintersonnwend-Feuer. Wir beobachten das Feuer und hören dem Knistern zu. Wir verabschieden uns vom alten Jahr und lassen los, was wir nicht mehr mitnehmen möchten.

wintersonnenwende

Ins Feuer werfen wir Zettelchen, auf welche wir alles aufgeschrieben haben, was wir loswerden möchten.

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Wir singen dabei den Kanon Wechselnde Pfade. Im originalen Text steht Gnade. Ich wandelte dies für mich in Liebe um.

wintersonnenwende

Mit Hilfe von mir springen die Kinder mit Wünschen für die 12 Rauhnächte übers Feuer.

Wie feierst du die Wintersonnwende?

Gedanken von mir zu der Zeit zwischen den Zeiten

In der Zeit zwischen den Zeiten und den Jahren nehme ich mir Zeit, um über meine Vergangenheit, über meine Gegenwart und über meine Zukunft nachzudenken, zu meditieren und mich in den Zeiten zu spüren.

Woher komme ich? Wo bin ich? Wohin möchte ich gehen?
Woher kommst du? Wo bist du? Wohin möchtest du gehen?

Dieses Jahr beschäftigten mich Verallgemeinerungen sehr. Ich merkte, dass viele Lebensweisheiten und Philosophien, selbst die, die mir zusagen, in verallgemeinernder Form geschrieben sind.

Jeder Mensch ist ein Individuum. Verallgemeinerungen geben mir manchmal den Halt, den ich brauche und manchmal stiften sie bei mir Verwirrung. Ich weiss am besten, was für mich stimmig ist und was nicht. Denn nur Weisheiten, zu denen ich einen Bezug habe, sind für mich umsetzbar.

Gerne möchte ich hier ein Beispiel geben. Mir sagt die Weisheit Beziehung anstatt Erziehung zu. Ich nehme Kinder ernst und sehe sie als vollständige Wesen an. Ich pflege zu verschiedenen Kindern eine Beziehung und jede Beziehung ist anders. Sind meine Kinder erzogen oder unerzogen? Ich erziehe sie nicht, sondern pflege eine Beziehung zu ihnen. Dennoch sind meine Kinder erzogen. Ja, was denn nun?

Ich lege Wert auf gewisse Dinge. Ich möchte, dass meine Kinder in einem Restaurant so essen, dass danach nicht eine Putz-Equipe unseren Platz sauber machen braucht. Ich möchte, dass sie mit anderen Menschen einen “anständigen“ Umgang haben und dazu gehört für mich auch das Danke-Sagen. Ich möchte, dass sie die Nase putzen, wenn ihnen der Rotz runterläuft. Ich möchte, dass sie sich die Hände waschen vor dem Essen. Ich möchte, dass sie sich die Zähne putzen. Ich möchte, dass sie wenig Zucker essen. Ich möchte, dass … . Habe ich deshalb zu wenig Beziehung zu ihnen? Ich denke nicht.

Ich gebe meinen Kindern einen Rahmen, der ihnen Halt gibt. Darin sind sie frei, sich zu bewegen, wie sie möchten.

Ich mag Bilder sehr gerne. Gerne teile ich hier mein Bild über meine Beziehung zu Kindern. Mein Kind möchte eine steile Bergwand hochklettern. Voller Freude würde es einfach drauflos klettern. Ich halte es noch etwas zurück und statte es mit den wichtigsten Sicherheitsmassnahmen in Form von einer guten Ausrüstung aus. Ich gebe noch einige Tipps und dann vertraue ich ihm und lasse es losklettern und ganz eigene Erfahrungen machen. Nicht bei allen Vorhaben braucht es Sicherheitsmassnahmen.

In der Zeit zwischen den Zeiten und den Jahren nehme ich mir Zeit, um zu wünschen.

Das Wünschen hat für mich viel Kraft. “Grosse“ Wünsche sind für mich Bestellungen ans Universum oder Gebete. Es sind für mich auch formulierte Gedanken, die materialisiert werden möchten. Täglich wünsche ich. Es sind Wünsche an deren Erfüllung ich glaube, auch wenn es manchmal zur Zeit des Wünschens kaum vorstellbar ist.
Manchmal wünsche ich auch, um mir selber zu helfen, im Moment zu sein. Das sind meine “kleinen“ Wünsche:

  • Ich wünsche mir, zu lachen, wenn ich etwas lustig finde.
  • Ich wünsche mir, zu weinen, wenn ich traurig bin.
  • Ich wünsche mir, zu schreien, wenn ich wütend bin.
  • Ich wünsche mir, zu singen, wenn mir Melodien im Kopf herumschwirren.
  • Ich wünsche mir, zu tanzen, wenn mich mein Tanzbein dazu auffordert.
  • Ich wünsche mir, Ja zu sagen, wenn ich etwas bejahen möchte.
  • Ich wünsche mir, Nein zu sagen, wenn ich etwas nicht mag.
  • Ich wünsche mir, zu erkennen, wann meine Kinder Werkzeuge brauchen und wann nicht.
  • Ich wünsche mir, Halt zu haben auch in Zeiten, in denen ich kaum Boden unter den Füssen spüre.

Was wünschst du dir? Welche grossen und welche kleinen Wünsche hast du?

Wie wir die anderen Feste in der geweihten Zeit feiern, kannst du in meinem Blog www.SonjaWeilenmann.ch lesen.

Beginn des Winters mit der Wintersonnwende

Im Winter fühle ich wie die Natur still ist. Alles ruht aus.

Der Winter ist auch für mich die Zeit des inneren Ausruhens. Ich faste und reinige mich. Ich plane das neue Gartenjahr und andere grössere Projekte. Ich schreibe mir auf, was neu entstehen soll und spüre, was ich verwirklichen und in die Tat umsetzen möchte.

Auch was ich ändern und erneuern möchte notiere ich mir. Ich meditiere gerne im Winter und spüre ganz in mich hinein. Ich bereite die Erde für die Saat vor im Wintergarten und auch im übertragenen Sinne in meinem Leben. Ich wähle die Samen aus und setzte sie im Wintergarten und in meinem Leben.

Im Februar vermisse ich die Sommerfürchte. Da ich Tomaten liebe fehlen sie mir sehr. Im Winter verbringen wir mehr Zeit drinnen als draussen.

Der Winter dauert für mich von der Wintersonnwende bis zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.

Winter verbinde ich mit

  • Norden
  • Braun-, Grün- und Gelbfarbtöne
  • Luft
  • Gedanke
  • Planung
  • See
  • Ruhen lassen, Stillstand
  • Energien sind im Innern
  • Innen
  • Tod
  • Energieähnlich wie der Neumond
  • Energieähnlich wie die Nacht
  • Same – Keimling
  • Kalt
  • BeSINNung
  • Orakel
  • Vorrat
  • Familien(feier)tage, Fastentage
  • Wintersport und Schneegestöber
  • Tischgrill (Raclette)

Womit verbindest du Winter?

Ich wünsche dir von Herzen eine WUNDERvolle geweihte Zeit, wie auch immer diese für dich stimmig ist.

Ich grüsse dich herzlich und freue mich, dich auf meinem Blog www.SonjaWeilenmann.ch begrüssen zu dürfen.

Bis bald
Sonja

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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