Eine Hausgeburt ist sicherer als eine Spitalgeburt

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Eine ist sicherer als eine Spital

en sind seltener mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden als geplante Kliniken.

Das Ziel der wohl grössten Kohortenstudie zu diesem Thema war es, herauszufinden, ob Mütter mit einer normal verlaufenden Schwangerschaft bei einer höhere Komplikationsrisiken als Mütter mit einer geplanten Klinik aufweisen.

In den Niederlanden, wo diese Studie durchgeführt wurde, gebären zwei Drittel aller Frauen zu Hause.

en sind sicher – weniger Komplikationen bei einer

Was viele Frauen auf der ganzen Welt intuitiv wissen, wurde in einer gross angelegten Studie in den Niederlanden statistisch bewiesen.

Von allen westlichen Ländern, gebären dort die meisten Frauen zu Hause. Im Gegensatz zu einer geplanten im Hightech Gebärsaal, birgt eine keine erhöhten Gefahren für Komplikationen, im Gegenteil, sie ist sogar sicherer.

Oftmals wird den Frauen bereits nach dem positiven Schwangerschaftstest Angst vor schweren Komplikationen während der Schwangerschaft und gemacht. Man versucht Müttern einzureden, ein Baby zu kriegen, sei etwas Gefährliches und man müsse dies unter allen Umständen kontrollieren, um im Notfall möglichst rasch eingreifen zu können.

Es wird davor gewarnt, eine sei unverantwortlich und was wäre, wenn eine medizinische Massnahme notwendig werden würde?!

Doch hier stellt sich die Frage, ob denn eine medizinische Massnahme, wenn sie prophylaktisch aus Angst vor den Folgen die eintreten könnten, wirklich sicherer ist?

Vergleiche zwischen Haus- und Kliniken

Die Analyse der Hebamme Ank de Jonge vom VU University Medical Center in Amsterdam stützt sich bei ihrer Studie gleich auf zwei Datenquellen.

Das landesweite Perinatalregister, in welchem ca. 98% aller en registriert werden und die nationale Studie über sbedingte mütterliche Komplikationen in den Niederlanden.

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Darin wurden vom 1. August 2004 bis 1. August 2006 Daten, in welchen alle Komplikationen in 98 shilflichen Institutionen des Landes gesammelt wurden miteinbezogen.

Dabei wurde auch zwischen en und Kliniken unterschieden. Beide Datenquellen beziehen dabei dieselbe Zeitspanne zur Analyse hinzu. Es wurden die Daten von insgesamt 146 752 Frauen, davon entschieden sich 92 333 (62.9%) zu einer geplanter und 54 419 (37.1%) zu einer geplanter Klinik, ausgewertet.

Was macht en so sicher?

Damit eine Frau eine harmonische erleben kann, braucht sie in erster Linie ein Gefühl der Sicherheit. Die eigenen vier Wände bieten sich dazu optimal an. Sie wurden in der Schwangerschaft extra für den neuen Erdenbürger liebevoll dekoriert und man hat dort schon vieles erlebt.

Vielleicht wurde ein extra Zimmer hergerichtet mit den liebsten Edelsteinen, sanfter Musik, dezentem Duft, Kerzenlicht und Tüchern, um das Ankommen so sanft und geborgen wie möglich zu gestalten.

Eine kann auch draussen in der Natur, beispielsweise im nahe gelegenen Wald, im eigenen Garten oder natürlich im Wasser stattfinden. Wie die werdende Mutter schliesslich ihr Baby zur Welt bringt, kann sie ganz alleine entscheiden und es steht ihr frei jede sposition dann einzunehmen wenn sie dies wünscht.

In dieser ruhigen und entspannten Atmosphäre kann sich die Frau ganz dem sprozess hingeben und öffnen. Fühlt sie sich sicher, werden die körpereigenen Hormone wie Oxytocin1 und Endorphin2 ausgeschüttet und die kann ihren natürlichen Lauf nehmen.

Klinikatmosphäre

Im Gegensatz dazu herrscht in einer Klinik oftmals Hektik und die Stimmung und der Zeitdruck des Personals schlagen auf die Mutter über. Hebammen im Schichtwechsel, welche sich um mehrere Frauen gleichzeitig kümmern müssen, ein Arzt der mal kurz reinschaut ob auch alles „nach Plan“ läuft und im Zeitrahmen ist, piepsende Maschinen die immer wieder zur Kontrolle und Absicherung der Klinik an die Mutter gehängt werden und die Routineuntersuchungen, welche in regelmässigen Abständen gemacht werden.

Hormonelles Ungleichgewicht führt zu Anspannung

Dies alles versetzt den Körper der Frau in eine Stresssituation, in welcher er anstelle der beiden Hormone Oxytocin1 und Endorphin2 das Adrenalin3 ausschüttet. In Gefahrensituationen bewirkt dieses Hormon, dass eine „Flucht oder Kampf Reaktion“ ausgelöst wird und nur noch die lebenswichtigen Organe mit Blut versorgt werden.

Im Falle des sverlaufes bedeutet dies, dass das Blut von der Gebärmutter abgezogen wird und in die Beine und Arme fliesst, welche im Falle einer Gefahr die Hauptarbeit leisten müssen.

Doch während der hat dies unmittelbare Auswirkungen auf die Gebärmutterkontraktionen, der Körper zieht sich zusammen und Schmerzen entstehen. Es gelangt weniger Sauerstoff zum Kind und die Wehentätigkeit lässt nach oder kann ganz aufhören.

Zusätzlich fallen jetzt oft auch die kindlichen Herztöne ab. In einer Kliniksituation wird nun schnell eingegriffen, da die Angst um das Wohlergehen des Babys an oberster Stelle liegt.

Anstatt wieder eine sanfte Atmosphäre im szimmer zu schaffen, zieht sich nun die Spirale der medizinischen Interventionen enger und es entstehen noch mehr Stress- und Angstsituationen, was den Teufelskreis von Angst – Verspannung – Schmerz ins Zimmer holt (siehe dazu auch meinen Artikel „Schmerzfreie Geburt“).

Ob eine solche schlussendlich zu einem positiven Erlebnis bei der Mutter und beim Kind führt, hängt wesentlich auch von der Einstellung der shelfer ab, sind diese entspannt und lassen die Mutter gewähren oder wollen sie jede noch so kleine Komplikation vehement vermeiden und greifen unter Umständen zu drastischeren Massnahmen um die so schnell wie möglich zu beenden?

Eine gut ausgebildete shebamme weiss, wann der Zeitpunkt da ist, einzugreifen und wann eine Mutter einfach etwas mehr Zeit benötigt, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Ergebnis

Die Studie kam zum Ergebnis, dass die Komplikationsrate bei nicht-risikoschwangeren erstgebärenden Frauen, bei 2,3 pro 1000 en (HG) zu 3,1 pro 1000 Kliniken (KG) lag. Für nachliche Blutungen lag das Risiko bei 43.1 (HG) zu 43.3 bei (KG). Das Risiko einer manuellen Plazentaentfernung lag bei 29 (HG) zu 29.8 (KG).

Bei mehrgebärenden Frauen lag die Rate sogar noch niedriger mit 1 zu 2,3 pro 1000 en beim Vergleich einer Haus- und einer Klinik. Hier lag das Risiko für eine nachliche Blutung bei 19,6 (HG) zu 37.6 (KG) und das einer manuellen Entfernung der Plazenta bei 8,5 (HG) zu 19.6 (KG).

Schlussfolgerung

Frauen mit einer normal verlaufenden Schwangerschaft, welche sich für eine entschieden, hatten im Gegensatz zu Frauen, welche eine Klinik bevorzugten, ein geringeres Risiko, weiteren medizinischen Interventionen während oder nach dem sverlauf ausgesetzt zu werden, wie etwa ein Eingreifen in den natürlichen sablauf, medikamentöse Schmerzlinderung, Kaiserschnitt, Zangen- oder Saugglocken und Dammschnitte, wie auch ein geringeres Risiko für postpartale Blutungen oder das manuelle Ablösen der Plazenta.

Diesen Artikel habe ich als Ghostwriterin für ein bekanntes Onlineportal verfasst, jedoch wollte ich es Dir gerne hier auch zur Verfügung stellen. 

Fussnoten:

1 Oxytocin: Dieses Wort stammt aus dem altgriechischen und heisst korrekt Ocytocin, was von ōkys „schnell“ und tokos „“: okytokos „leicht gebärend“ abstammt. Oxytocin ist sowohl ein Neurotransmitter als auch ein Hormon, welches im Hypothalamus gebildet wird. Von dort wird es zur Hypophyse transportiert, zwischengespeichert und bei Bedarf abgegeben. Oxytocin wird sowohl lokal als auch an den Blutkreislauf abgegeben. Es hat eine wichtige Bedeutung für den sverlauf, unter anderem reguliert es die Gebärmutterkontraktionen. Es beeinflusst aber auch ganz wesentlich das Verhalten zwischen Mutter und Kind (und allen anderen sozialen Interaktionen, wie z.B. der partnerschaftlichen). Ihm wurde deshalb auch der Name: „Liebeshormon“ und „Kuschelhormon“ zugeschrieben. Darüber hinaus ist es für die Milchausschüttung verantwortlich. Oxytocin senkt auch den Stresshormonlevel, was für uns mit wohlergehen einhergeht.

2 Endorphin: Ist eine Wortkreuzung aus „endogenes Morphin“; also ein vom Körper selbst produziertes Opioid und ist 200x stärker als Morphium! Es handelt sich hierbei um Neuropeptide, welche sich an Opioidrezeptoren binden. Die Produktion der Endorphine wird z.B. auch durch den Konsum von Chili (Inhaltsstoff Capsaicin), durch ultraviolettes Licht, Küssen und sexuelle Stimulation angeregt. Endorphine sind die stärksten Schmerzmittel, die es gibt. Man gibt dem Endorphin auch den Namen „Glückshormon“, da dieses zuständig ist für das „High-Gefühl“. Bei Stress fressen die „Stresshormone“ das Endorphin auf.

3 Adrenalin ist ein Neurotransmitter und in Stresssituationen ausgeschüttetes Hormon, welches eine Steigerung der Herzfrequenz, einen Anstieg des Blutdrucks, eine Erweiterung des Bronchialsystems und weitere Vorgänge im Organismus hervorruft.

Quellen:

Ank de Jonge, et al., BMJ, https://www.bmj.com/content/346/bmj.f3263, „Severe adverse maternal outcomes among low risk women with planned home versus hospital births in the Netherlands: nationwide cohort study“, 13. Juni 2013 (Schwere unerwünschte Komplikationen bei Frauen mit geringem Schwangerschaftsrisiko im Vergleich von geplanten en und geplanten Kliniken, nationale Kohortenstudie in den Niederlanden)

J.J. Zwart, et al., migrant-friendly hospitals, https://www.mfh-eu.net/public/files/conference/mfh_poster_Joost_Zwart.pdf, „The LEMMoN study: A nationwide enquiry into the role of ethnicity in severe maternal morbidity in The Netherlands“, 01.08.2004 – 31.07.2006

Du möchtest zur ins Krankenhaus?

Dann schau dir zuerst diese beiden Filme an …

Ein sehr guter Film aus den USA sorgt für grosse Aufregung! Die Mutter, Talkshowmoderatorin, Schauspielerin und Filmemacherin Ricki Lake zeigt in ihrer Doku The Business of Being Born (Das Geschäft mit der ) und in der darauf folgenden Doku More Business of Being Born die schrecklichen Zustände amerikanischer Krankenhäuser, welche zwar mit den modernsten High-Tech-Geräten ausgestattet sind und die meisten Betten zur Verfügung haben, sowie das grösste Personal pro Frau – aber die zweithöchste Sterblichkeitsrate in der westlichen Welt aufweisen!

Auch geht sie auf die brisante Frage ein, weshalb die Sectiorate (Kaiserschnitt) inzwischen auf über 40% angestiegen und damit viermal so hoch wie medizinisch angeraten ist.

Auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz, etc. sind diese Zahlen nicht anders! Hier (DE, AT, CH) kommt jedes DRITTE! Kind per Kaiserschnitt zur Welt!

Hier ein Artikel aus der Süddeutschen Zeitung (8.2008) Geburt per Kaiserschnitt „Raubrittertum“ im Kreißsaal!

Dieser beleuchtet vor Allem die finanziellen Hintergründe für die unnötigen Kaiserschnitte.

Doch nicht nur die Finanzen sondern die Kliniken und ihre medizinischen unnötigen Interventionen bringen es mit sich, dass Kaiserschnitte vermehrt zur Anwendung kommen!

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleins-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

3 Kommentare
  • Dagmar Rehak
    Veröffentlicht am 12:20h, 17 Juli Antworten

    Man ist bis zu einem gewissen Grad geschützt, wenn man sich selbst mit Geburten gut auskennt, denn die Ausbildung beim Krankenhauspersonal ist indiskutabel schlecht. Aber das hilft natürlich nicht dagegen, dass ein sexueller Vorgang nun einmal nicht vor Publikum funktioniert, außer man steht drauf.
    Krankenhausgeburten KÖNNEN also nur schiefgehen und tun das in der Regel auch. Total verantwortungslos – ächt!

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 13:43h, 17 Juli Antworten

      Liebe Dagmar

      In meinen Augen sollte sich jede Frau mit dem Thema Geburt und den vielen verschiedenen Zusammenhängen, welche überhaupt erst zu Komplikationen führen (Interventionen von aussen, etc.), spätestens in der Schwangerschaft auseinandersetzen. Denn selbst wenn sie in eine Klinik geht, die Verantwortung gibt sie nicht am Eingang ab, diese bleibt immer bei ihr.

      Ich kenne aber auch Geburten von sehr selbstbewussten Frauen, die zur Geburt in die Klinik gefahren sind, dort gebärt haben ohne sich irgendwelche Interventionen aufdrücken zu lassen und danach wieder nach Hause gefahren sind.

      Wenn eine Frau in ihrer Mitte ist und ganz genau weiss, was sie will, wird sie es auch in einer Klinik durchsetzen können. Doch dazugehört eben auch, dass man sich auskennt und sich nicht in’s Bockshorn jagen lässt von irgendwelchen Manipulationsversuchen die nur Angst schüren wollen.

      Eine jede Frau und ein jedes Baby wählen ihren gemeinsamen Weg, ob dies nun in der Klinik, im Geburtshaus, mit Hebamme oder als Alleingeburt sei, für mich gibt es keinen besseren oder schlechteren Weg, lediglich sich bewusst zu machen was man möchte und eben auch und vor allem seinen eigenen Ängsten in’s Auge zu sehen.

      Herzlich Mary

  • Sarah
    Veröffentlicht am 21:30h, 06 November Antworten

    Ich hab inzwischen den vergleich zwischen Klinik geburt und Hausgeburt … ich würd mch jederzeit wieder für die Hausgeburt entscheiden . Ins Krankenhaus geht man wenn man krank ist und nicht wenn man das natürlichste der Welt macht .. gebären

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