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Hoppetossa 2.0 ? jetzt aber richtig❗


Am Samstagmorgen wurde Marco von einem guten Freund abgeholt und die beiden sind nach Zürich gefahren um unsere Hoppetossa 2.0 abzuholen. Warum 2.0 ? Mehr dazu in unserem Artikel Goodbye Hoppetossa ?

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich ziemlich nervös war. Natürlich wussten wir, dank des letzten Reinfalls, auf was wir besonders achten müssen und der Verkäufer war auch sehr ehrlich und hat sofort auf die Mängel aufmerksam gemacht. Nichtsdestotrotz verbot ich mir zu viele Hoffnungen, sodass ich mich nicht unnötig ärgern würde im Falle des Falles (das ist sonst gar nicht meine Art). Und auch wusste ich, dass wenn es nochmals ein Fehlgriff wäre, es schon seinen Grund hat. Aber insgeheim erwartete ich dennoch, dass alles gut geht.

Also packte ich mit den Kindern alles zusammen für einen ersten Ausflug in der Hoppetossa. Wir wollten von Samstag auf Sonntag und vielleicht sogar bis Montag unsere erste Kennenlern-Tour starten.

Ich überlegte genau, was wir alles benötigen würden. Geschirr, Kochutensilien, Lebensmittel, Hygienesachen, Bettwäsche, Kleider, Badesachen, Kindersitze, Reiseapotheke, Geschirrtücher, Kamera, etc.

Mir kam es vor, als ob ich unseren kompletten Haushalt einpacken würde – was ja irgendwie auch so war 😉

Marco kam am frühen Nachmittag zurück und war sichtlich begeistert. Sein Blick erleichterte mich sehr und zeigte mir, dass er von der Fahrweise dieses Mobils deutlich mehr angetan war als von unserer Rennschnecke davor.

Wir betrachteten also unsere Hoppetossa alle zusammen noch einmal und fingen damit an sie zu bepacken. Mir war es herzlich egal, dass ich sie gerne noch geputzt hätte, ich wollte endlich los. So starteten wir kurz darauf alle zusammen in unserem neuen Schiff und waren alle happy. Da unsere extra Kindersitze für das Wohnmobil noch nicht angekommen sind, behalfen wir uns mit unseren vorhandenen. Kurz nach der Abfahrt schliefen Ramin und Sirius dann auch schon ein.

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Die Müdigkeit übermannte die beiden Jungs schnell

Unser Plan – wenn man dieser Art des unterwegs sein so sagen kann – war, ins Toggenburg zu fahren und wieder einmal das Gotti und den Götti von Lemuria und Ramin zu besuchen, danach in den Salomons Tempel zu fahren, wo wir wild übernachten wollten und am nächsten Tag unsere befreundete Familie in Ebnat-Kappel zu besuchen und mit ihnen je nach Lust und Laune noch an die Thur baden gehen.

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Unser erstes Selfie in der Hoppetossa 2.0

Da Marco diesen Montag Spätschicht hatte, überlegten wir, ob wir dann noch bis Montagmorgen unterwegs bleiben wollten und erst kurz bevor er zur Arbeit musste, wieder zurückkommen.

So der Plan ….

Da wir unsere Freunde nicht erreichen konnten, entschlossen wir uns an einen Platz an der Thur zwischen Ebnat-Kappel und Krummenau zu fahren, damit die Kinder baden konnten. Danach wollten wir einen abendlichen Besuch bei unseren eigentlich für morgen geplanten Freunden machen und schauen, ob sie zu Hause sind.

Am Platz angekommen, sahen wir aber dass dieser bereits mehr als voll war und wir hatten keine Lust dort zu bleiben, also fuhren wir weiter und gingen direkt zu unseren beiden Freunden und ihren zwei Kindern nach Ebnat-Kappel.

Vor ihrem Haus durften wir die Hoppetossa parken und sie wurde von den Kindern und Sonja begutachtet. Unsere Kinder würden die Hoppetossa am liebsten allen und jedem zeigen und freuten sich, dass sie eine kleine Schiffsführung machen konnten.

Danach machten wir es uns im herrlichen Garten gemütlich, die Kinder spielten mit dem Wasserschlauch und wir plauderten und freuten uns einen so schönen Platz zum Sein genießen zu dürfen.

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Ramin ging in seiner Arbeit als Wasserbegiesser voll auf 🙂

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Die Hängematte war vor allem bei Sirius sehr beliebt

Plötzlich sagte Dani, Sonjas Mann, zu uns: „Da ihr ja jetzt euer Haus ausmistet, braucht ihr bestimmt wieder neue Sachen, oder?“

„Neeeeeein?“ 😯 – meine Antwort.

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Da überreichten sie uns einen Skross Weltreiseadapter als Geschenk! WOW! Was für ein tolles Geschenk – das werden wir bestimmt sehr oft gebrauchen können, schliesslich erhoffe ich mir viele spannende Wandertouren auch ausserhalb unserer Hoppetossa – darin haben wir ja mehr als genügend Steckdosen in Schweizer Ausführung 😀

Danke hier noch einmal an das tolle Geschenk ! Ihr seid einfach spitze !!!

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Ramin ganz verträumt mit einer lustigen Locke 😉

Wir wurden dann noch eingeladen zum veganen Grillen mit ganz viel Gemüse aus ihrem eigenen Garten und ließen es uns schmecken.

Der Gartentisch der unter der schönen Pergola steht, lädt zum verweilen und geniessen ein

Der Gartentisch der unter der schönen Pergola steht, lädt zum verweilen und geniessen ein

Auf die Frage, ob wir hier über Nacht bleiben wollten, freuten wir uns sehr und Sundaja die Tochter von Sonja wollte sofort bei uns im Wohnmobil übernachten. Was sie natürlich auch durfte.

Ramin war bald müde und legte sich ganz selbstverständlich in sein Kajüten-Bett in der Hoppetossa, Lemuria, Sundaja und Sirius spielten noch eine ganze Weile, während wir großen uns unterhielten und Aaron und Dani zusammen etwas spielten. Irgendwann nach 23:00 Uhr wollte ich dann Sirius ins Bett bringen und die zwei Mädchen begleiteten uns. Sie fanden es natürlich super spannend und kicherten bestimmt noch eine halbe Stunde, bis sie dann endlich schliefen (ich glaube, ich bin vor ihnen eingeschlafen). Nun, so kam es dass ich nicht mehr, wie gewollt nochmals aufstand, sondern gleich liegen blieb und schlief.

Unsere Schlafplätze sind aktuell so eingeteilt:

  • 2 Kajütenbetten, dort schlafen unten Ramin und oben Lemuria – dort werden wir noch ein drittes Bett einbauen für Sirius
  • Den Alkoven, dort schlafen Marco, ich und Sirius (da er auch bei uns zu Hause in unserem Bett schläft)
  • Den Tisch können wir auch noch umbauen für zwei weitere Schlafplätze oder auch drei

Wir allen schliefen sehr gut. Da wir aber direkt an einer Straße, die durch das Quartier führt, standen, war es schon eine Herausforderung nicht bei jedem Geräusch von draußen zu erwachen. Aber daran werde ich mich schnell gewöhnen – nicht zu denken: Huch wer steht denn da in meinem Schlafzimmer 😛

Am Morgen erwachte ich sehr früh und war ausgeschlafen, ich fühlte mich erfrischter als zu Hause im Bett. Als dann langsam alle erwachten und zu uns in den Alkoven kletterten, bereitete Marco das erste Mal auf dem Gasherd einen Kaffee zu – wie herrlich. Kaffee am – äh im Bett!

Alle im Alkoven (meine "Frisur" erinnert mich irgendwie an Woody Woodpecker :P )

Alle im Alkoven (meine „Frisur“ erinnert mich irgendwie an Woody Woodpecker 😛 )

Das erste Mal den Herd benutzen und Kaffe kochen. Mhhhh

Das erste Mal den Herd benutzen und Kaffe kochen. Mhhhh

Danach gingen wir hoch in den Garten und die Kinder holten etwas später in der nahegelegenen Bäckerei Brot und vegane Croissants (Gipfeli). Diese waren ein weiteres Highlight, denn als wir selbst noch in Ebnat-Kappel wohnten, gab es diese am Wochenende oft bei uns und die Kinder lieben sie. In Walzenhausen gibt es leider weit und breit keine veganen Croissants. Deshalb genossen es die Kinder umso mehr.

Nachdem wir den Morgen noch mit plaudern und spielen verbracht haben, sind wir dann alle zusammen nach Lichtensteig in die Aeulischlucht gefahren. Die Aeulischlucht ist ein mega schöner Ort zum Sein und baden und wir verbrachten und verbringen immer noch sehr viel Zeit an ihr.

Unsere Hoppetossa parkten wir oberhalb der Aeulischlucht.

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Das Gotti von Lemuria und der Götti von Ramin kamen auch in die Schlucht und wir verbrachten alle zusammen einen tollen Tag.

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Als es dann Abend wurde und Sonja mit ihrer Familie und unsere beiden Freunde sich von uns verabschiedeten, überlegten wir noch, was wir als Nächstes machen wollten. Wir hätten an diesem Platz bleiben können und am Morgen nach Hause fahren. Wir hätten nochmals bei Sonja und ihrer Familie schlafen können und am Morgen nach Hause fahren. Wir hätten nach Rheineck an den Fluss fahren können und so am Morgen nicht weit gehabt bis zu unserem Haus. Da wir noch unentschlossen waren, schlug ich vor erst einmal in die Hoppetossa zu gehen und Abendessen zu kochen, danach konnten wir immer noch entschieden. Wie herrlich – einfach nach Lust und Laune ganz spontan zu entscheiden was man macht 😀

Das erste Mal kochen in der Hoppetossa – ich freute mich. Da wir nur noch wenig zu Hause hatten an Nahrungsmittel, hatte ich ein paar Dinge mitgenommen, mit denen ich ein einfaches Menü kochen konnte. 2 Herdplatten stehen uns zur Verfügung. Wir entschieden uns für Couscous und Gemüse-Tomatensauce.

Gemüse-Tomatensauce

Gemüse-Tomatensauce

Da das Wohnmobil etwas schräg stand, war es nebst dem wenigen Platz um alles zuzubereiten, eine kleine Herausforderung die Töpfe so zu platzieren, dass diese nicht verrutschten 😉

Auch ist es logistisch etwas anderes als in der Küche so Hause, welche so groß ist wie unser Wohnmobil alleine 😛 Aber ich hatte mich ja die letzten Monate darauf vorbereitet und mir nebst dem kochen auf nur 2 Herdplatten und dem Abwaschen von Hand mit möglichst wenig Wasserverbrauch, eine Taktik zugelegt, welche ich nun im Ernstfall erproben konnte. Es hat sich bezahlt gemacht, vor allem das Abwaschen von Hand. Während dem kochen gleich alles wieder abwaschen damit wieder Platz zur Verfügung steht um auf dem Tisch essen zu können.

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Schnappschuss, den Lemuria von mir während dem kochen gemacht hat

Die erste Mahlzeit in der Hoppetossa. Die Kinder fanden es sehr cool

Die erste Mahlzeit in der Hoppetossa. Die Kinder fanden es sehr cool

Wir entschlossen uns nach dem Essen nach Rheineck zufahren und dort am Fluss zu übernachten, damit Marco am Morgen nicht in aller Frühe wieder nach Hause fahren muss, um zur Arbeit zu kommen. Die Kinder putzten die Zähne und wir machten sie Bett bereit. Da sie auf dem Weg einschlafen würden, bräuchten wir sie so nur noch in die Betten zu legen – herrlich.

Nachdem dann alle bereit zur Abfahrt waren und die Kinder schliefen, fuhren wir los. Ich fand das Wochenende mega toll und mir kam der Gedanke, dass wir es doch so belassen sollen. Ich wollte nicht beim ersten Ausflug, dass es zu viel für die Kinder wurde. Ich wollte ein positives Erlebnis für ihre Erinnerung. Ich überlegte, ob es morgen früh nicht zu stressig werden würde, wenn wir so schnell alles packen mussten, damit Marco zur Arbeit konnte. Ich schlug also Marco vor, ob wir es nicht dabei belassen wollten und nach Hause fahren. Er fand die Idee auch gut und so fuhren wir nach Hause. Dort angekommen, wollten wir wie immer die Kinder ins Haus tragen, doch als Marco Ramin aus dem Sitz hob, sagte dieser er wolle ins Kajüten-Bett. Marco erklärte ihm, dass wir zu Hause seien, doch das interessierte Ramin nicht die Bohne, er wollte in seinem neuen zu Hause schlafen. In diesem Sinne

Gute Nacht ;-)

Gute Nacht 😉

Und hier, weshalb es auch mit diesem Wohnmobil nicht geklappt hat! Moment des Schreckens ? Hoppetossa kaputt ⁉

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Wenn Du nicht die selben Fehler wie wir machen willst, dann empfehle ich Dir diesen Artikel durchzulesen: Das perfekte Wohnmobil ? für Familien ?

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Hey, ich bin Mary Mattiolo!

Geboren 1989, Querdenkerin, Veganerin, Rebellin und Mama von einer Tochter (2007) und zwei Söhnen (2010 und 2012), allesamt Freilernerreise seit 2016 im Bus um die Welt und verzaubere als WebdesignerinFunnel-Expertin und Technik-Nerd die Köpfe der Menschen!

Ich helfe Online-Unternehmerinnen, meist Müttern, die weniger Aufwand für die Kundengewinnung, dafür mehr Zeit für ihr Business und vor allem ihre Familie wollen, durch Funnel-Marketing immer wiederkehrende Prozesse zu automatisieren, sowie durch gezielte Funnel, aus Interessenten Kunden zu machen!