Nachhaltig reisen: Heute Kontaktlinsenmittel : Aus 2 Zutaten selber machen

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Oft frage ich mich, weshalb Menschen so viel Geld für Dinge ausgeben, die weder gesund, nachhaltig noch nützlich sind.

Nun ich war eine Zeit lang auch eine davon. Seit ein paar Jahren nutze ich Kontaktlinsen. Und ja, ich kenne Rasterbrillen etc., welche die ursprüngliche Sehstärke wieder zurück bringen können, doch ich habe, bzw. hatte bis jetzt einfach keine Zeit und Lust dazu. Und ja, mir ist bewusst dass eine Brille nachhaltiger ist, ich mag Brillen aber einfach nicht. Ich trage sie zwar ab und zu zu Hause, doch sie stört mich meist.

Ich schweife ab … In diesem Artikel geht es mir darum einfache, gesunde, nützliche und günstige Rezepte vorzustellen wie du Produkte – egal ob zu Hause oder unterwegs auf Reisen – selbst herstellen kannst.

Kontaktlinsenmittel selber machen

Ich habe mir mein eigenes KontaktLinsenPflegeMittel hergestellt aus nur 2 Zutaten, die wohl (fast) jeder zu Hause oder unterwegs dabei hat.

  • Salz (ich bevorzuge hier Himalaya Kristallsalz)
  • Wasser (abgekocht für 10 Minuten)

Um ein eigenes Kontaklinsenpflegemittel herzustellen, musst du nur eine 0.9% isotonische Kochsalz-  (oder eben in meinem Fall Himalayasalz) Lösung herstellen. Ich habe nun über mehrere Monate sowohl Tageslinsen, als auch Monatslinsen getestet und war mehr als nur zufrieden.

Warum genau eine 0.9%ige Kochsalzlösung ?

Im menschlichen Körper vorkommendes Blutplasma sowie auch andere Körperflüssigkeiten besitzen die selbe Osmolarität wie eben diese 0.9%ige Lösung. Das Verhältnis zwischen Wasser und gelösten Stoffen ist das selbe.  Zellwasser wird durch den Kontakt mit so einer 0.9%igen Lösung weder verdünnt noch konzentriert. Genau diese Lösung benutzt man auch in Krankenhäusern für Venenzugänge – um diese offen zu halten, für Nasenspülungen und eben auch für Kontaktlinsenreinigungsmittel – wobei der einzige Unterschied im Preis liegt. Ich habe damals für eine Flasche fast 9.00CHF bezahlt 😯

Natürlich ist eine solche Lösung – hergestellt in der Küche unter optimalen Bedingungen – auch nicht steril … aber sorry, das interessiert mich herzlich wenig. Meine Augen sind täglich diversen Umwelteinflüssen ausgesetzt und kommen damit gut klar. Wenn du also ein Hygienefanatiker bist – lass es bleiben. Ich benutzte die Lösung bald ein Jahr und bin nach wie vor begeistert.

Hast du auch einen tollen “NachhaltigskeitsTipp” für unsere Leser? Hinterlasse einen Kommentar oder schreibe uns eine eMail – wir freuen uns auf deinen Beitrag.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

11 Kommentare
  • Violeta
    Veröffentlicht am 11:01h, 22 Oktober Antworten

    Aloha Mary

    Ich möchte ebenfalls aus Gründen der Plastikreduktion und des Zusatzverzichts eine Alternative zu herkömmlichen Linsenmitteln finden. Nun 3 Fragen an dich: 1) Woher kriegt man denn Briefwagen (heutzutags)? 2) In was für einem Behälter bewahrst du deine hergestellte Himmalayasalzlösung auf? 3) Wie lange hält sich diese bezüglich ihrer “Nonsterilität” – deine Erfahrung?

    Herzgruss und Dank!

    Violeta > Mama, Waldpädagogin & ebenso Querdenkerin

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 17:07h, 07 Januar Antworten

      Hey Violeta,

      Bitte entschuldige die verspätete Antwort, ich habe einiges am Blog umgestellt und bin noch dran und hab ihn schlichtweg noch nicht gesehen!

      1. Z.B. hier bekommst Du Taschenwaagen
      2. Ich benutze dazu einfach eine Glassprühflasche und von einer alten Kontaktlinsenflüssigkeit den oberen Tropfteil (wie nennt man das Ding ?!), da dieser genau reinpasst 🙂
      3. Hmmm, gute Frage… Ich benutze sie jeweils sicher 2 Monate oder so und rieche immer mal wieder dran. Da durch die nur kleine Öffnung praktisch keine Luft hinzu kommt und der Inhalt auch sonst sauber bleibt, hatte ich noch nie Probleme so. Aber sonst kannst du ja auch einfach öfters ne Neue Lösung ansetzen. Sind ja schlussendlich nur n paar Gramm Salz 😉

      Herzlich, Mary

  • Jeannine
    Veröffentlicht am 06:11h, 31 Juli Antworten

    Hallo, Mary,

    herzlichen Dank dafür!

    Ich verwende nun seit einigen Wochen die Lösung und komme sehr gut zurecht damit.

    Ich kann es allen, die Kosten sparen und Müll vermeiden wollen, nur empfehlen.

    Allerbeste Grüße

    Jeannine

  • Julia S.
    Veröffentlicht am 15:36h, 14 April Antworten

    Danke für den Beitrag! 🙂
    Da ich die Kontaktlinsenflüssigkeit wegen der Plastikverpackung nicht mehr kaufen möchte, habe ich recherchiert, ob man diese Lösung selber machen kann. Rezepte und Anleitungen habe ich zwar zu Hauf gefunden; allerdings keinen Testbericht. Und überall hiess es, dass es sich nur um eine Notfalllösung handele..? Aber warum?
    Wie du schreibst, hattest du ja keinerlei Probleme. Das motiviert mich, es einfach auch mal selber auszuprobieren. 🙂

    LG
    Julia

  • Ola
    Veröffentlicht am 09:24h, 28 September Antworten

    Hey, vielen Dank für den Artikel. Hilfreich wären vielleicht noch die Mengen der jeweiligen Bestandteile bzw. eine Anleitung wie man überprüft ob es eine 0,9%ige Lösung ist.

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 09:39h, 28 September Antworten

      Hallo Ola

      Ich nehme immer 200ml Wasser und 1.8g Salz. Abwiegen tu ich es mit einer Briefwaage. Wenn du nur eine herkömmliche Küchenwaage hast, kannst du natürlich auch bspw. 3 l Wasser und 27g Salz nehmen und den Rest zum kochen verwenden.

      Herzliche Grüsse Mary

  • Sandra Gerber
    Veröffentlicht am 14:50h, 15 September Antworten

    Diese physiologische Kochsalzlösung kann man zum Einlegen der Linsen oderbenetzen der Augen verwenden. Sie hat aber keine reinigende Wirkung und befreit KL werder von Keimen noch von Proteinablagerungen! Sandra, Augenoptikerin

    • die Globetrotterfamily
      Veröffentlicht am 15:59h, 15 September Antworten

      Liebe Sandra

      Wie im Beitrag geschrieben, bestätige ich deine Meinung. Bzgl. Reinigung bin ich aber anderer Meinung, denn reinigen tut die Lösung auf jeden Fall. Dass sie nicht unbedingt alle Bakterien entfernt stimmt natürlich, doch wie geschrieben, brauche ich persönlich dies auch nicht. Ich habe nun über Monate hinweg Monatslinsen nur in dieser Lösung aufbewahrt und das Ergebnis war top. Ich persönlich frage mich auch, was genau der Reinigungseffekt ausmacht … denn alles was auf meine Kontaktlinsen kommt, berührt auch meine Augen, Da verzichte ich herzlich gerne auf dubiose Zusätze wie in “herkömmlichen”Mitteln.

      Liebe Grüsse Mary

      • Sandra Gerber
        Veröffentlicht am 13:05h, 16 September Antworten

        Ja, das mit den Zusätzen ist mühsam. Darum empfehle ich ein Peroxid-System (Peroxidlösung mit Katalysator in Form von Tablette oder Platinstern). Die enthalten keine Zusätze und Konservierungsstoffe und zerfallen am Schluss in Sauerstoff und Wasser- so hat man kein Reiniger auf den Augen

        • die Globetrotterfamily
          Veröffentlicht am 22:58h, 16 September Antworten

          Nun ja, wenn du mit dieser Lösung zufrieden bist, dann ist das ja okay. Ich bin es nicht und habe deshalb für mich diesen Weg gewählt. Ich versteh nicht weshalb man etwas verkomplizieren sollte, es geht ja auch einfach. Wo genau siehst du denn einen Vorteil mit deiner Methode? Bzw. wo ist der Nachteil einer isotonischen Kochsalzslöung?

          Liebe Grüsse Mary

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