Schmerzen beim Stillen

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Stillen und Schmerzen?

Viele Frauen, die zu mir in die Beratung kommen, klagen über schmerzende und/oder wunde Brustwarzen. Leider wird in den meisten Spitälern den Müttern eine ganz falsche Stilltechnik beigebracht. Nicht selten, sogar ziemlich oft, habe ich in meinen Beratungen Frauen die bereits eine Stillberatung von der Hebamme oder einer Stillberaterin bekommen haben und trotzdem Schmerzen haben (oder genau deswegen?) …

Wunde Brustwarzen entstehen in fast allen Fällen durch eine falsche Stillposition. Dadurch kann es nicht den gesamten Warzenhof der Brust erfassen und Rhagaden (Rissen) entstehen. Damit das Baby korrekt saugen kann, muss es die Brustwarze der Mutter richtig erfassen können – dies muss man sich so vorstellen: Im Gaumen des Babys kommt erst der harte gerillte Teil und  dann eine Mulde mit dem weichen, glatten Gaumen (dies kannst du selbst bei dir testen) – bis dahin zieht sich die Brustwarze in die Länge während dem Stillen. Bei einer falschen Anlegeposition wird dies aber nicht möglich sein und die Brustwarze scheuert am harten Gaumen und es entstehen wunde Warzen.

Vor allem zu Beginn einer Stillmahlzeit verursacht dies stechende Schmerzen, was natürlich sehr unangenehm und äusserst schmerzhaft sein kann. Das muss aber nicht sein! Jede Mutter kann stillen, wenn sie will. Sofern sie die korrekten Anlegepositionen sowie weitere Informationen zum richtigen Stil-BH, Stilleinlagen, etc. zur Verfügung hat.

Solltest du bereits Probleme mit dem Stillen haben und evtl. auch schon bei einer Stillberaterin oder Hebamme gewesen bist, helfe ich dir gerne weiter – zusammen schaffen wir für dich und dein Baby die optimalen Voraussetzungen um problemlos stillen zu können.

Die häufigsten Fehler die zu Stillproblemen führen können:

  • Falsche Anlegeposition
  • Salben, Wollfett, etc. für die Brustwarze (diese weichen die Brustwarze auf)
  • Falscher Still-BH
  • Falsche Saugtechnik, die vom Baby erlernt wurde (z.B. durch Flasche / Schnuller, …)
  • Zu enge Kleidung

Damit das Stillen Freude macht, sind einige Informationen sehr nützlich.

Beim Anlegen unterstützt du dein Kind indem du es zur Brust bringst, damit es diese korrekt erfassen kann.

Es ist wichtig, dass dein Kind den gesamten Warzenhof mit seinem Mund erfassen kann, ansonsten kann es zu Schmerzen kommen.

Ein Wechsel der Stillposition kann, vor allem zu Beginn der Stillbeziehung, wunden Brustwarzen und einem Milchstau vorbeugen.

Es gibt viele verschiedene  Stillpositionen. Egal welche du auswählst, es soll immer bequem für dich und dein Kind sein.

Ein paar Tipps solltest du beim Anlegen beachten:

  • richte Dir Dein Umfeld gemütlich ein und so, dass Du nicht gestört wirst
    • Telefon abstellen oder wenn nötig in Griffnähe haben
    • Still-Kissen zur Unterstützung (das Kissen aber bitte erst nach der eingenommenen Position als Unterstützung nehmen, da es sonst warscheinlich zu einer falschen Stillpostion kommt – erst Position einnehmen, dann unterstützen, niemals umgekehrt!)
    • ein Glas Wasser oder Tee bereit halten, Stillen macht durstig
    • ein Buch
    • evtl. etwas zum Schreiben
  • nimm eine bequeme Position ein. der Schneidersitz ist eine optimale Position, Hauptsache du fühlst dich geerdet, also mit der Erde verbunden
  • bring das Baby zur Brust und nicht umgekehrt! Lehne Dich nicht zum Kind hin um ihm die Brust zu geben, dies ist weder für den Rücken noch für die Brüste gesund
  • das Baby sollte in deiner Ellenbogenbeuge liegen mit dem Köpfchen
  • unterstütze den Körper von deinem Baby, indem du das Baby zu dir hin drehst (Bauch zu Bauch). Ohr, Schulter und Hüfte des Kindes bilden eine Linie. Das Baby umfasst du mit der freien Hand beim Po und ziehst es wirklich ganz nah zu dir hin. Keine Angst, der Nasenflügel ist so entwickelt, dass das Baby jederzeit atmen kann
  • positioniere das Baby so, dass Deine Brustwarze gegenüber der Nase von Deinem Kind liegt. So kann es mit dem Kopf etwas zurück gehen und mehr vom Warzenhof erfassen, welcher im Unterkieferbereich liegt. Die Zunge kann so besser arbeiten.
  • halte niemals den Kopf deines Babys, es braucht die Bewegungsfreiheit um die richtige Position einnehmen zu können
  • entspanne dich und lass den Atem frei fliessen, so kommt auch die Milch in Fluss

Diese Merkmale helfen zusätzlich, das richtige Anlegen zu erkennen:

  • Die Lippen sind nach aussen gestülpt
  • Das Kinn und auch häufig die Nase des Babys berühren die Brust
  • Der Mund ist weit geöffnet und es hat “einen Mund voll Brust”

Lass dich von einer guten Stillberaterin unterstützen bei den ersten Versuchen. Hier findest du Adressen von ganzheitlichen Stillberaterinnen CH.HU.SI®

Kläre bereits in der Schwangerschaft ab, welche Beraterin Dich besuchen soll. In den ersten Tagen nach der Geburt wird dies meist mühsam.

Es ist normal, dass die Brustwarzen in den ersten Tagen empfindlich sind, dies klingt aber in den ersten Wochen wieder ab. Solltest Du wunde, rissige oder blutige Brustwarzen haben, kontaktiere bitte unverzüglich eine Stillberaterin.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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