Stillrhythmus und genügend Milch

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Stillrhythmus

Vergiss am besten alles was du je über Stillen nach Plan gehört hast – es ist am besten, ein Baby nach Bedarf zu stillen. Ein gesundes Baby weiss selbst am besten, wieviel, wann und wie lange es an der Brust trinken muss.  Dein Baby kann in den ersten Wochen sehr häufig trinken wollen, evtl. alle 2 Stunden oder sogar noch mehr. Du kannst davon ausgehen, dass dein Baby mindestens acht bis zwölf Mal in 24 Std. gestillt werden will. Stille es so oft und wie lange es will, auch in der Nacht. Uns hat hier sehr geholfen, dass Lemuria bei uns im Bett geschlafen hat, eine Alternative ist ein Baby-Balkon oder eine zusätzliche (Baby)-Matratze neben der eigenen.Wenn Dein Baby älter wird, wird die Zahl der Mahlzeiten geringer werden.Merke: nur wenn dein Baby nach seinem! Bedarf gestillt wird, ist es gewährlsietet, dass es genügend Milch erhält. Sobald dem Baby ein Rhythmus aufgezwungen wird, oder zugefüttert wird, ist die Gefahr da, dass es zu wenig Milch erhält. Und auch deine Milchmenge geht zurück. Wenn du es nach Bedarf anlegst, wird sich der Stillrhythmus von alleine bilden.Kleine Säuglinge trinken zu bestimmten Zeiten häufig und sehr viel seltener zu anderen Zeiten. Dies nennt man Clusterfeeding, was ganz normal ist und keineswegs auf zu wenig Milch hindeutet.Wenn Dein Baby plötzlich deutlich mehr an die Brust gelegt werden möchte und dies nicht nur zu gewissen Zeiten, dann ist dies ein Wachsstumsschub. Erfahrungsgemäss treten diese im Alter von ungefähr zwei bis drei Wochen, sechs Wochen und drei Monaten auf. Hab keine Angst, dass Du in dieser Zeit zu wenig Milch hast, lege das Kind einfach ein paar Tage lang nach Bedarf an und das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wird sich automatisch wieder einpendeln. Siehe dazu auch genug Milch?

Genug Milch?

Zuallererst einmal ein Fakt: Nur 0.1% aller Mütter haben wirklich zu wenig Milch! Für alle anderen gilt es ein besseresStillmanagement zu fördern. Das Stillen ist eine Sache der Nachfrage. Wenn das Kind häufiger zur Brust geführt wird, wird automatisch mehr Milch produziert. Wird in dieser Zeit zugefüttert, vermindert sich der Milchfluss noch mehr!Dann ein Mythos: Viele Frauen haben mir bereits gesagt, dass sie nicht stillen konnten, weil sie einen Kaiserschnitt hatten… Auch nach einem Kaiserschnitt kann die Mutter, sofern sie keine Vollnarkose hatte (und auch dann nach dem aufwachen) stillen. Natürlich ist es für das Baby sowie für die Mutter besser ohne Drogen stillen zu können und nach einem Kaiserschnitt gehört vielleicht vermehrt Übung und Geduld (bitte unbedingt eine guteStillberaterin hinzuziehen) dazu, doch es klappt!Und der Einwand, über die Milch fliessen die Medikamente zum Baby ist schlichtweg paradox, da dieMedis bereits vor/während der Geburt über die Plazenta zum Baby gelangt sind.Das erste saugen an der Brust nach der Geburt ist sehr wichtig für die Mutter und das Baby, bitte schaue wenn Du einen Kaiserschnitt hast, dass Dir Dein Baby nicht weggenommen wird und Du es stillen kannst, egal was die Ärzte Dir sagen wollen.Dann der 4 Std. Rhythmus-Quatsch!: Vergiss diesen Blödsinn am besten von Anfang an, Dein Baby braucht dann Milch wenn es danach verlangt und dies ist in der ersten Zeit halt mehr, was nachfolgende Grafiken von der Grösse des kindlichen Magens verdeutlichen mögen.Zu wenig Milch ensteht dann, wenn du dein Baby nicht nach seinem! Bedarf anlegst. In den ersten maximal 3 Monaten kann dies durchaus öfters sein, aber sei dir bewusst, dass nach dieser Zeit derStillrhythmus, sprich Nachfrage und Angebot eingependelt sind. Jedes Zufüttern stört den Rhythmus.
  • In den ersten 3 Tagen nach der Geburt ist der kindliche Magen nur etwa so gross wie eine kleine Murmel, darum reichen die paar wortwörtlichen Tropfen der sogenannten Vormilch völlig aus. Diese hat niemals wieder einen so grossen Wert an Nährstoffen wie jetzt. Die Aufnahmekapazität vom Magen des Neugeborenen ist in den ersten drei Tagen ca. 5 – 7 ml.
  • Ab ca. dem dritten Tag hat der Magen etwa die Grösse einer Murmel erreicht
  • und ca. ab dem 10. Tag ist er auf die Grösse eines Tischtennisballs gewachsen.

Ich hoffe nun wird ersichtlich, dass das Zufüttern, vorallem in den ersten Tagen nach der Geburt, absolut nichts bringt, sogar schädlich ist! Weder dem Kind bringt dies etwas, noch der Mutter. Das Zufüttern kann in jeder Phase des Stillens zur ungewollten Abstillung führen. Wie gesagt geht es hier um Nachfrage und Produktion. Das Zufüttern würde nur bewirken, dass Dein Kind noch weniger an der Brust saugt und somit die Milchproduktion zurück geht. Vermeide jede Art von Muttermilchersatz.

Solltest Du das Gefühl haben, dass Du zu wenig Milch hast… Kontaktiere bitte eine Stillberaterin, hier findest du die Adressen ganzheitlicher Stillberaterinnen nach CH.HU.SI®

  • Stille Dein Kind häufiger, spätestens nach zwei Tagen wirst Du mehr Milchfluss haben. Dies wirst Du auch in Wachstumsphasen des Babys merken. Als meine Tochter Lemuria jeweils Wachstumsschübe hatte, war sie viel mehr am trinken und ich merkte, wie meine Brüste vollständig leer waren nach dem Stillen. Nach dem ersten Schub jedoch merkte ich dann schnell, dass dies nach zwei Tagen bereits wieder eingependelt war.
  • Lege Dein Kind in einer guten Stillposition an und achte auf die richtige Position des Mundes zur Brust
  • Wenn Dein Kind beim Trinken langsamer wird oder die Schluckbewegungen weniger werden, wechsle die Brust und lass es an der anderen trinken, bis es satt ist
  • Kontaktiere eine Stillberaterin und besprich mit Dir Deine Sorgen

Auch gibt es Babys, die plötzlich schneller und effizientr trinken und somit früher fertig sind, was dann vielleicht zum Trugschluss führt, dass zu wenig Milch vorhanden sei.

  • Wenn Du Dein Kind in der Anfangszeit des Stillens (dies kann ruhig bis zum 3.Monat sein und länger…) alle zwei bis drei Stunden und insgesamt mindestens acht bis zwölf mal am Tag stillst, wird es garantiert genug Milch bekommen
  • Achte darauf, dass Du Dein Kind schlucken hörst und ab und zu Milch in seinem Mundwinkel siehst

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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