23. Juli, 4 Länder an einem Tag

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Unsere Freunde haben ihren Urlaub an der Côte d’Azur schon lange gebucht. Sie wohnen dort in einem Mobilhome direkt am Strand von Ramatulle. Ursprünglich wollten wir 10 Tage in die Bretagne fahren und dort der Küste entlang nach “unten” reisen und evtl. unsere Freunde dort an der Côte d’Azur besuchen.

Letzten Sonntag als sie zu Besuch bei uns waren, haben wir uns aber ganz spontan entschlossen mit ihnen zusammen den Urlaub zu verbringen. Direkt gegenüber von ihrem Mobilhome – auf der anderen Strassenseite – befindet sich der Stellplatz “Des Tamaris”. Wir haben uns also überlegt dort unsere Hoppetossa hinzustellen und die Tage zusammen zu geniessen.

Gestern morgen sind wir also erst einmal nach Lustenau (AT) gefahren um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Danach haben wir unsere Sachen gepackt und das Wohnmobil eingerichtet. Puuh, das erste Mal für 7 Tagen unterwegs mit der Hoppetossa. Das war eine Herausforderung mit der Organisation aller Dinge die wir mitnehmen. Es macht glaube ich gar nicht so einen grossen Unterschied ob man eine Nacht, sieben Nächte oder länger unterwegs ist. Der Haushalt kommt so oder so mit.

Bis wir dann richtig losziehen werden, wird die Hoppetossa natürlich noch mit vielen zusätzlichen Verstaumöglichkeiten aufgerüstet werden. Vieles werde ich selber nähen und viele Regale werden wir noch einbauen. Doch momentan ist davon noch nichts vorhanden, also musste ich mit dem vorhandenen Platz vorlieb nehmen. Das ging eigentlich ganz gut, dauerte aber doch eine geraume Zeit.

Als es dann endlich so weit war und wir bereit zur Abfahrt waren, stand uns noch eine Fahrt nach Konstanz (DE) bevor. Wir haben für die Hoppetossa extra zwei spezielle Kindersitze 2nd hand ersteigert, welche nun an unsere Deutsche Lieferadresse geschickt wurden. Da wir in der Hoppetossa nur Beckengurte zur Verfügung haben, war es nicht möglich die Kindersitze aus dem Auto zu benutzen.

Diese mussten wir erst einmal abholen. Die Frage war nur: Nehmen wir für die rund einstündige Fahrt die anderen Kindersitze auch mit? Das wäre platztechnisch total unpraktisch gewesen und so entschieden wir uns ohne Kindersitze zu fahren bis wir die anderen beiden haben würden.

So fuhren wir also erst einmal nach Konstanz um danach von dort aus weiter auf der Schweizer Autobahn bis nach Genf zu fahren. Wir haben uns entschieden nicht über die MAUT-pflichtigen Autobahnen in Frankreich zu fahren. Diese hätten uns 18€ pro 100km gekostet und den grossen Nachteil gehabt, dass wir nichts vom Land gesehen hätten.

Bereits nach 10 Minuten fahren kam von Sirius die Frage, die wohl alle Eltern kennen, “Sind wir schon da?”.

Tja zu Beginn hat ihn die Aussicht auf einen neuen Kindersitz noch bei Laune behalten. Alle drei schliefen dann auf dem Weg nach Konstanz auch ein und erwachten erst als Marco mit den neuen Kindersitzen zurück kam.

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Wir befestigten diese und fuhren los.

Die Fahrt war aufregend und die Kinder freuten sich. Sie waren gespannt was wir alles sehen würden. Für Lemuria und Ramin war es keine Schwierigkeit die Zeit in der Hoppetossa wo es nicht so spannend war, mit Spielereien und anderen Dingen zu vertun. Für Sirius war es schon eher mühselig und wir machten so schon einige Pausen in der Schweiz um ihn bei Laune zu halten.

23.juli - 2

Ramin und Lemuria spielen während einer Pause auf einem Rastplatz Mühle

Da die Kinder bereits am späten Nachmittag eingeschlafen waren, war es für Sirius mehr als nur doof nun hellwach in der Hoppetossa zu sitzen, Lemuria und Ramin beim Schlafen zuzusehen und sich zu langweilen. Je länger desto mehr fühlte er sich nicht mehr wohl. Ich habe alle meine Register gezogen um ihn bei Laune zu halten, doch etwa eine halbe Stunde vor der Grenze ging gar nichts mehr.

Marco und ich wollten noch gerne heute über die Grenze, da wir so weniger Verkehr hatten und somit griff ich, zu meiner Unlust, zum letzten Mittel und gab Sirius mein iPhone mit einem Film. Bis ein paar Kilometer nach der Grenze schaute er glücklich den Film, doch dann war mein Surfguthaben aufgebraucht. Somit hatten wir die Situation, einen Schlafplatz so schnell wie möglich zu finden und Sirius so lange irgendwie hinzuhalten. Da wir bereits in Frankreich waren, stellte sich uns die Frage wo wir denn schlafen sollen.

Hätten wir mehr Zeit gehabt, wäre es bestimmt auf eine andere Wahl gefallen, doch so entschieden wir uns am erstbesten Platz zu halten und dort zu schlafen – was Sirius wiederum glücklich machte und somit uns auch 🙂

Am Platz angekommen, direkt neben der Strasse auf der wir gefahren sind (und die zu dieser Zeit menschenleer war), richteten wir uns also für die Nacht ein. Ich hatte vorsorglich bereits die Schlafsäcke von Lemuria und Ramin in deren Betten gelegt und so konnte ich sie einfach hinein legen.

Sirius stieg mit Marco in den Alkoven und schlief dort dann seelig ein. Er war hundemüde – doch die neue Umgebung, der neue Kindersitz (der bei weitem nicht so bequem ist wie sein Sitz im Auto), das extrem lange Auto fahren (wir waren nun bereits seit 8 1/2 Stunden im Wohnmobil unterwegs) und seine Müdigkeit waren schon sehr viel für ihn – doch dafür hat er es super gemeistert.

Marco und ich tranken noch einen Drink zusammen – schliesslich war heute sein 32. Geburtstag ! Danach schliefen wir alle friedlich an unserem Platz – bis ….

(Sei gespannt und erfahre was uns am nächsten Tag erwartet …).

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Die Fotos unserer Reise werden wir bei unserer Heimkehr veröffentlichen.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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