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Was ist eine Lotusgeburt ?


Lotusgeburt – so wird der selbstbestimmte Abnabelungsprozess des Babys von der Plazenta bezeichnet. Die Nabelschnur wird nicht, wie routinemässig angewandt, durchtrennt, sondern bleibt intakt mit der Plazenta verbunden, bis sich diese alleine ablöst. Dies geschieht meistens zwischen dem 3. und 5. Lebenstag. Selten auch bis 10 Tage.

Keine neue Mode

Dieser Prozess ist keineswegs „neumodisch“, wie so manche behaupten. Unter anderem praktizieren heute noch die indigenen Völker Südamerikas und auch Völker aus Thailand diese erste Methode der freiwilligen Abnabelung.
Auch schon viel früher entdeckt man Aufzeichnungen, z.B. bei den Ägyptern und Pharaonen, die einen regelrechten Plazenta-Kult zelebrierten. Diese waren davon überzeugt, dass die Plazenta heilsam war und dem gesamten Volk wie auch den Pharaonen Glück, Erfolg und Reichtum bringt. Sie wurde in speziellen Tongefässen zeremoniell aufbewahrt und anschliessend vergraben.

Mehr dazu weiter unten bei „Plazentabestattung“. Auch zu den spirituellen Hintergründen findest du dort mehr Informationen …

Die Lotusgeburt wurde früher unter anderem praktiziert um eine Wundinfektion beim Baby zu verhindern.

Claire Lotus Day

Claire Lotus Day (daher der Name) hatte herausgefunden, dass auch Schimpansen die Plazenta mit dem Baby verbunden liessen. Als hellsichtiges Medium sah sie, dass die Aura vom Kind und der Plazenta eine Einheit ist und diese sich erst nach der natürlichen Abnabelung von der Plazenta löst. Wird diese frühzeitig durchtrennt, entsteht ein Phantomschmerz, ähnlich dem, von dem Menschen mit amputierten Gliedmassen erzählen.

Sie brachte zwei Kinder so zur Welt und führte deren überaus glückliches Gemüt auf diese Art und Weise der Geburt zurück.

Warum sollte man die Nabelschnur nicht, wie routinemässig angewandt, nach der Geburt durchtrennen?

Ca. vier Tage nach der Befruchtung teilt sich die Blastozyste in den Embryoblast und den Trophoblast, aus welchem wiederum die Plazenta entsteht. Somit stellt die Plazenta das erste Organ des Menschen dar.

Übrigens stammt das Wort „Plazenta“ aus dem Lateinischen und bedeutet „Kuchen“, deswegen wird sie auch „Mutterkuchen“ genannt – obwohl dies eigentlich sachlich nicht korrekt ist, denn wie eben beschrieben ist es das erste Organ des Menschen und somit Teil vom Baby.
Das Baby und die Mutter werden, wenn man dies überhaupt Trennung nennen kann, durch die Gebärmutterschleimhaut voneinander getrennt und nicht durch die Nabelschnur. Schneidet man also die Nabelschnur durch, trennt man das Kind von sich selbst und man kann nicht von einer ersten Abnabelung zwischen Mutter und Kind sprechen.

Man stelle sich einmal vor, was dies bedeutet: Von sich selbst getrennt sein … Alleinsein, Verlust und Angst. Sind dies wirklich die ersten Gefühle die wir unserem Baby wünschen auf dieser Welt?

Manche nennen die Plazenta auch „Zwillings-Seele“ oder „Baum des Lebens“, denn wenn man sich die Plazenta genau ansieht, stellt man fest, dass diese aus einer Ansammlung winziger Blutgefässe besteht, die sich wie die Äste eines Baumes verzweigen.

Babys reagieren zum Teil sehr stark, wenn „ihre“ Plazenta nicht gebührend beachtet und mit derselben Achtung wie sie selbst behandelt wird. Auch kann das Baby ganz genau spüren, wenn die Plazenta berührt wird.

Selbständige Ablösung

Wenn das Baby bereit zur Ablösung ist, wird sich die Nabelschnur ganz von alleine lösen, wenn man diesen Zeitpunkt genau mitverfolgt, sieht man wie dies in einer spiralförmigen Bewegung geschieht, dem Urmuster aller Dinge. Zu diesem Zeitpunkt ist der Nabel dann ganz alleine ohne zusätzliche Nabelpflege praktisch vollständig abgeheilt. Evtl. tritt ein paar Tage lang noch ein klein wenig Blut aus, dies sieht man daran, dass eine leichte Kruste im Nabel ist. (Bei uns war das nicht so …)

Ich sehe die Lotusgeburt als eine Art “erste freiwillige Ablösungsphase” an. Indem man dem Kind seine eigene Zeit für den ersten Ablösungsschritt zuteilt, kann eine positive Einstellung zu Ablösungs- und Neuorientierungsphasen entstehen.

Die Geburt nacherleben

Heute werden z.B. durch Rebirthing und Rückführungen, die Geburtssituationen bei den praktizierenden Leuten wieder herbeigerufen und so die Empfindungen des Abnabelungsschmerzes wieder erlebt. Anhand dieser Berichte und der von Claire Lotus Day über die nachgeburtliche Phase, sehen wir, wie sich das Baby dabei fühlen kann.
Gefühle von schneidendem Schmerz und „getrennt sein“, Angst, Orientierungslosigkeit, Auflösung von allem, entrüstete Empörung, nicht loslassen wollen, totales Entsetzen …

Nach den Sitzungen wird jeweils von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Einsamkeit … berichtet.

Anpassungsschock

Von der psychologischen Sichtweise her, ist diese unnatürliche Trennung ein plötzlich eintretendes Ereignis, für welches wir zu diesem Zeitpunkt psychisch überhaupt nicht in der Lage sind, es zu verkraften, da unser Körper voll und ganz mit der Anpassung an die neuen Lebensumstände beschäftigt ist. Ganz eingenommen vom Ereignis der Geburt und noch völlig damit beschäftigt erst einmal durch berühren und berührt werden auf dieser Welt anzukommen, wird im Hormonsystem des Säuglings ein energetischer Schock ausgelöst und sein gesamtes System von Adrenalin überschüttet. Babys, bei denen unmittelbar nach der Geburt die Nabelschnur (meist dann noch viel zu kurz!) durchtrennt wird, schreien teilweise aus voller Seele und mit erheblicher Empörung als Reaktion darauf.

Früher wurde nur unter absolut notfallmässigen Umständen die Nabelschnur zwischen Mutter und Kind gekappt, beispielsweise beim Tod der Mutter.

Persönlichkeiten

In den USA kennt man die Lotusgeburt vorwiegend durch Jeannine Parvati Baker (Hebamme, Psychologin und Autorin), sowie in Australien durch Shivam Rachana. Auch Dr. Sarah Buckley (Allgemein- und Familienmedizinerin und weltweite bekannte Autorin zu den Themen: Schwangerschaft & Geburt, sowie Mutter von vier zu Hause geborenen Kindern) ist berühmt für ihre Lotusgeburten.

Auch Nemi Naht (Breathconnection Rebirthing Begründerin) arbeitet seit mehreren Jahren mit dem aus Abnabelung hervorgerufenen Trauma (Plazentatrauma) und dessen Auflösung.

Auswirkungen

Die Auswirkungen im Erwachsenenalter zeigen sich z.B. in Form von Einsamkeitsgefühlen, der dauernden Suche nach Bindung an etwas materielles oder dem Gefühl nicht genug zu bekommen. Aus ihrer Sicht ist hier der ausschlaggebende Faktor, die Menge Blut, die im Abnabelungsmoment noch in der Plazenta verbleibt und somit dem Kind fehlt. Beim sofortigen Abnabeln sind es ca. 30 – 60ml was beim Erwachsenen ca. 600-1200ml Blut ausmachen. (ca. 1/8!)

Seit 1974 wurden schon sehr viele Lotusgeburten gemacht: Hausgeburten, Krankenhausgeburten, Geburtshäuser-Geburten, Alleingeburten, Wassergeburten und sogar Kaiserschnittgeburten.

Physische Vorteile

  • Geringere Gefahr einer Anämie, da das Baby einen höheren Eisenspeicher bekommt
  • Weniger Atemnot-Syndrom, besonders für Frühgeburten kann das lebensrettend sein
  • Geringere Gefahr von Hirnschädigungen (z.B. Autismus, Schizophrenie)
  • Das Baby bekommt mehr mütterliche Antikörper
  • Das Baby hat automatisch einen höheren und stabileren Blutdruck
  • Geringerer Bedarf an Bluttransfusionen für Frühgeborene
  • Geringere Gefahr von Organschäden bei Frühgeborenen
  • Verbesserte kindliche Nieren- und Blasenfunktion
  • Mehr Nährstoffe, Vitamine, Mineralien usw. für das Baby
  • Höherer Anteil an Stammzellen im kindlichen Blut

(Quelle: Robin Lim, CPM, “Midwifery Today” 5/2001)

  • Der Nabel verheilt sehr schnell ohne zusätzliche Nabelpflege, da kein Schnitt entsteht, durch welchen Keime eindringen können
  • Es entstehen keine Entzündungen am Nabelstumpf, da wie bereits gesagt, keine Keime eintreten

“Das Abklemmen der Nabelschnur vor dem ersten Atemzug des Kindes führt dazu, dass anderen Organen Blut entzogen wird, um die Entfaltung der Lunge in Gang zu setzen.”

(Quelle: Morley 1997)

Lässt man die Nabelschnur zu diesem Zeitpunkt intakt, wird das Blut, welches sich in der Plazenta befindet, durch das entstandene Vakuum im Babykörper in den Blutkreislauf des Kindes befördert. Unter “normalen” Umständen befindet sich die Gebärmutter zu dieser Zeit noch in der Gebärmutter. Durch den Sog der entsteht, wenn das Blut zum Baby gelangt, wird dadurch auch die Ablösung der Plazenta unterstützt.Der grosse Blutverlust für das Baby wird so umgangen.

Bei einem Kaiserschnitt wird das Baby über die Gebärmutter gehoben und somit fliesst das Blut zurück in die Plazenta.
Kaiserschnittbabys haben daher einen grösseren Blutverlust.
Ist dieser zu gross, stellen sich Atemschwierigkeiten ein. Studien haben gezeigt, dass dies bei Kaiserschnittbabys alltäglich ist und vermieden werden kann, wenn eine komplette ‚Ausblutung’ der Plazenta in den Blutkreislauf der Babys zugelassen wird.

(Quelle: Peltonen 1981;Landau 1953)

Frühes Abklemmen der Nabelschnur führt für das Baby eventuelle auch zu einem hohen Eisenverlust und kann mit Anämie in Verbindung gebracht werden.

(Quelle: Grajeda 1997;Michaelson 1995)

Hebammen, Doulas, Ärzte und Eltern bestätigen, dass Lotus-Babys deutlich ruhiger und entspannter im Gegensatz zu Babys sind, denen die Nabelschnur durchtrennt wurde.
Auch die Gefahr der Neugeborenen-Gelbsucht verringerte sich und sie verloren weniger an Geburtsgewicht.

Hey, ich bin Mary Mattiolo!

Geboren 1989, Querdenkerin, Veganerin, Rebellin und Mama von einer Tochter (2007) und zwei Söhnen (2010 und 2012), allesamt Freilernerreise seit 2016 im Bus um die Welt und verzaubere als WebdesignerinFunnel-Expertin und Technik-Nerd die Köpfe der Menschen!

Ich helfe Online-Unternehmerinnen, meist Müttern, die weniger Aufwand für die Kundengewinnung, dafür mehr Zeit für ihr Business und vor allem ihre Familie wollen, durch Funnel-Marketing immer wiederkehrende Prozesse zu automatisieren, sowie durch gezielte Funnel, aus Interessenten Kunden zu machen!