Was ist eine Lotusgeburt ?

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– so wird der selbstbestimmte Abnabelungsprozess des Babys von der bezeichnet. Die Nabelschnur wird nicht, wie routinemässig angewandt, durchtrennt, sondern bleibt intakt mit der verbunden, bis sich diese alleine ablöst. Dies geschieht meistens zwischen dem 3. und 5. Lebenstag. Selten auch bis 10 Tage.

Keine neue Mode

Dieser Prozess ist keineswegs „neumodisch“, wie so manche behaupten. Unter anderem praktizieren heute noch die indigenen Völker Südamerikas und auch Völker aus Thailand diese erste Methode der freiwilligen Abnabelung.
Auch schon viel früher entdeckt man Aufzeichnungen, z.B. bei den Ägyptern und Pharaonen, die einen regelrechten -Kult zelebrierten. Diese waren davon überzeugt, dass die heilsam war und dem gesamten Volk wie auch den Pharaonen Glück, Erfolg und Reichtum bringt. Sie wurde in speziellen Tongefässen zeremoniell aufbewahrt und anschliessend vergraben.

Mehr dazu weiter unten bei „bestattung“. Auch zu den spirituellen Hintergründen findest du dort mehr Informationen …

Die wurde früher unter anderem praktiziert um eine Wundinfektion beim Baby zu verhindern.

Claire Lotus Day

Claire Lotus Day (daher der Name) hatte herausgefunden, dass auch Schimpansen die mit dem Baby verbunden liessen. Als hellsichtiges Medium sah sie, dass die Aura vom Kind und der eine Einheit ist und diese sich erst nach der natürlichen Abnabelung von der löst. Wird diese frühzeitig durchtrennt, entsteht ein Phantomschmerz, ähnlich dem, von dem Menschen mit amputierten Gliedmassen erzählen.

Sie brachte zwei Kinder so zur Welt und führte deren überaus glückliches Gemüt auf diese Art und Weise der Geburt zurück.

Warum sollte man die Nabelschnur nicht, wie routinemässig angewandt, nach der Geburt durchtrennen?

Ca. vier Tage nach der Befruchtung teilt sich die Blastozyste in den Embryoblast und den Trophoblast, aus welchem wiederum die entsteht. Somit stellt die das erste Organ des Menschen dar.

Übrigens stammt das Wort „“ aus dem Lateinischen und bedeutet „Kuchen“, deswegen wird sie auch „Mutterkuchen“ genannt – obwohl dies eigentlich sachlich nicht korrekt ist, denn wie eben beschrieben ist es das erste Organ des Menschen und somit Teil vom Baby.
Das Baby und die Mutter werden, wenn man dies überhaupt Trennung nennen kann, durch die Gebärmutterschleimhaut voneinander getrennt und nicht durch die Nabelschnur. Schneidet man also die Nabelschnur durch, trennt man das Kind von sich selbst und man kann nicht von einer ersten Abnabelung zwischen Mutter und Kind sprechen.

Man stelle sich einmal vor, was dies bedeutet: Von sich selbst getrennt sein … Alleinsein, Verlust und Angst. Sind dies wirklich die ersten Gefühle die wir unserem Baby wünschen auf dieser Welt?

Manche nennen die auch „Zwillings-Seele“ oder „Baum des Lebens“, denn wenn man sich die genau ansieht, stellt man fest, dass diese aus einer Ansammlung winziger Blutgefässe besteht, die sich wie die Äste eines Baumes verzweigen.

Babys reagieren zum Teil sehr stark, wenn „ihre“ nicht gebührend beachtet und mit derselben Achtung wie sie selbst behandelt wird. Auch kann das Baby ganz genau spüren, wenn die berührt wird.

Selbständige Ablösung

Wenn das Baby bereit zur Ablösung ist, wird sich die Nabelschnur ganz von alleine lösen, wenn man diesen Zeitpunkt genau mitverfolgt, sieht man wie dies in einer spiralförmigen Bewegung geschieht, dem Urmuster aller Dinge. Zu diesem Zeitpunkt ist der Nabel dann ganz alleine ohne zusätzliche Nabelpflege praktisch vollständig abgeheilt. Evtl. tritt ein paar Tage lang noch ein klein wenig Blut aus, dies sieht man daran, dass eine leichte Kruste im Nabel ist. (Bei uns war das nicht so …)

Ich sehe die als eine Art “erste freiwillige Ablösungsphase” an. Indem man dem Kind seine eigene Zeit für den ersten Ablösungsschritt zuteilt, kann eine positive Einstellung zu Ablösungs- und Neuorientierungsphasen entstehen.

Die Geburt nacherleben

Heute werden z.B. durch Rebirthing und Rückführungen, die Geburtssituationen bei den praktizierenden Leuten wieder herbeigerufen und so die Empfindungen des Abnabelungsschmerzes wieder erlebt. Anhand dieser Berichte und der von Claire Lotus Day über die nachgeburtliche Phase, sehen wir, wie sich das Baby dabei fühlen kann.
Gefühle von schneidendem Schmerz und „getrennt sein“, Angst, Orientierungslosigkeit, Auflösung von allem, entrüstete Empörung, nicht loslassen wollen, totales Entsetzen …

Nach den Sitzungen wird jeweils von Hilflosigkeit, Ohnmacht, Einsamkeit … berichtet.

Anpassungsschock

Von der psychologischen Sichtweise her, ist diese unnatürliche Trennung ein plötzlich eintretendes Ereignis, für welches wir zu diesem Zeitpunkt psychisch überhaupt nicht in der Lage sind, es zu verkraften, da unser Körper voll und ganz mit der Anpassung an die neuen Lebensumstände beschäftigt ist. Ganz eingenommen vom Ereignis der Geburt und noch völlig damit beschäftigt erst einmal durch berühren und berührt werden auf dieser Welt anzukommen, wird im Hormonsystem des Säuglings ein energetischer Schock ausgelöst und sein gesamtes System von Adrenalin überschüttet. Babys, bei denen unmittelbar nach der Geburt die Nabelschnur (meist dann noch viel zu kurz!) durchtrennt wird, schreien teilweise aus voller Seele und mit erheblicher Empörung als Reaktion darauf.

Früher wurde nur unter absolut notfallmässigen Umständen die Nabelschnur zwischen Mutter und Kind gekappt, beispielsweise beim Tod der Mutter.

Persönlichkeiten


Auch Nemi Naht (Breathconnection Rebirthing Begründerin) arbeitet seit mehreren Jahren mit dem aus Abnabelung hervorgerufenen Trauma (trauma) und dessen Auflösung.

Auswirkungen

Die Auswirkungen im Erwachsenenalter zeigen sich z.B. in Form von Einsamkeitsgefühlen, der dauernden Suche nach Bindung an etwas materielles oder dem Gefühl nicht genug zu bekommen. Aus ihrer Sicht ist hier der ausschlaggebende Faktor, die Menge Blut, die im Abnabelungsmoment noch in der verbleibt und somit dem Kind fehlt. Beim sofortigen Abnabeln sind es ca. 30 – 60ml was beim Erwachsenen ca. 600-1200ml Blut ausmachen. (ca. 1/8!)

Seit 1974 wurden schon sehr viele en gemacht: Hausgeburten, Krankenhausgeburten, Geburtshäuser-Geburten, Alleingeburten, Wassergeburten und sogar Kaiserschnittgeburten.

Physische Vorteile

  • Geringere Gefahr einer Anämie, da das Baby einen höheren Eisenspeicher bekommt
  • Weniger Atemnot-Syndrom, besonders für Frühgeburten kann das lebensrettend sein
  • Geringere Gefahr von Hirnschädigungen (z.B. Autismus, Schizophrenie)
  • Das Baby bekommt mehr mütterliche Antikörper
  • Das Baby hat automatisch einen höheren und stabileren Blutdruck
  • Geringerer Bedarf an Bluttransfusionen für Frühgeborene
  • Geringere Gefahr von Organschäden bei Frühgeborenen
  • Verbesserte kindliche Nieren- und Blasenfunktion
  • Mehr Nährstoffe, Vitamine, Mineralien usw. für das Baby
  • Höherer Anteil an Stammzellen im kindlichen Blut

(Quelle: Robin Lim, CPM, “Midwifery Today” 5/2001)

  • Der Nabel verheilt sehr schnell ohne zusätzliche Nabelpflege, da kein Schnitt entsteht, durch welchen Keime eindringen können
  • Es entstehen keine Entzündungen am Nabelstumpf, da wie bereits gesagt, keine Keime eintreten

“Das Abklemmen der Nabelschnur vor dem ersten Atemzug des Kindes führt dazu, dass anderen Organen Blut entzogen wird, um die Entfaltung der Lunge in Gang zu setzen.”

(Quelle: Morley 1997)

Lässt man die Nabelschnur zu diesem Zeitpunkt intakt, wird das Blut, welches sich in der befindet, durch das entstandene Vakuum im Babykörper in den Blutkreislauf des Kindes befördert. Unter “normalen” Umständen befindet sich die Gebärmutter zu dieser Zeit noch in der Gebärmutter. Durch den Sog der entsteht, wenn das Blut zum Baby gelangt, wird dadurch auch die Ablösung der unterstützt.Der grosse Blutverlust für das Baby wird so umgangen.

Bei einem Kaiserschnitt wird das Baby über die Gebärmutter gehoben und somit fliesst das Blut zurück in die .
Kaiserschnittbabys haben daher einen grösseren Blutverlust.
Ist dieser zu gross, stellen sich Atemschwierigkeiten ein. Studien haben gezeigt, dass dies bei Kaiserschnittbabys alltäglich ist und vermieden werden kann, wenn eine komplette ‚Ausblutung’ der in den Blutkreislauf der Babys zugelassen wird.

(Quelle: Peltonen 1981;Landau 1953)

Frühes Abklemmen der Nabelschnur führt für das Baby eventuelle auch zu einem hohen Eisenverlust und kann mit Anämie in Verbindung gebracht werden.

(Quelle: Grajeda 1997;Michaelson 1995)

Hebammen, Doulas, Ärzte und Eltern bestätigen, dass Lotus-Babys deutlich ruhiger und entspannter im Gegensatz zu Babys sind, denen die Nabelschnur durchtrennt wurde.
Auch die Gefahr der Neugeborenen-Gelbsucht verringerte sich und sie verloren weniger an Geburtsgewicht.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

19 Kommentare
  • Warum Nabelschnurblutspende & Nabelschnurbluteinlagerung für mich nicht in Frage kommen - IBCLC Stillberatung online und in Heilbronn, Sinsheim, Brackenheim
    Veröffentlicht am 11:25h, 29 November Antworten

    […] So, wie diese Verbindung von selbst entstanden ist, könnte sie sich auch von selbst wieder lösen. Dafür entscheiden sich manche Eltern. Sie praktizieren eine Lotusgeburt. […]

  • Yvonne Brüntrup
    Veröffentlicht am 23:00h, 04 November Antworten

    Liebe Mary!

    Ich bin echt überglücklich, dass ich auf deine Seite gestoßen bin.
    Seit Beginn meiner Schwangerschaft hinterfragen wir die „üblichen“ Verfahrensweisen. Im Dezember wird unsere Kleine auf die Welt kommen und mit jeder weiteren Woche kommen uns mehr wunderbare Infos zugeflogen, die uns helfen unser inneres Gefühl für eine selbstbestimmte, sanfte Geburt zu finden.
    Es ist fast so als ob sich nach und nach der Schleier der Unwissenheit von uns hebt und wir wieder zu uns selbst finden. Wir sind unglaublich gespannt und aufgeregt!
    Wir danken dir für diesen tollen Blog und all die kostbaren Infos die du teilst.

    Ganz liebe Grüße, Yvonne & Sven

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 09:32h, 10 November Antworten

      Liebe Yvonne

      Lieben Dank für deine schönen Worte! Ich freue mich, dass ihr auf euer Bauchgefühl hört und der Intuition folgt. Auch in meiner ersten Schwangerschaft spürte ich instinktiv was mir gut tat und welcher Weg für uns der beste war.
      Ich wünsche euch noch eine ganz wundervolle restliche kugelrunde Zeit und sende euch herzliche Grüsse. Mary

  • Ilona
    Veröffentlicht am 03:41h, 02 August Antworten

    ohhhhhhh danke für den schönen Beitrag. Ich würde gerne eine komplette Lotusgeburt ermöglichen. Mal sehen 😉 Hast du oder jemand noch Informationen wie Heilmittel aus der Plazenta gemacht werden können nach Urvölkern oder ob manche diese auch zu sich nehmen also essen? Tausend Dank. :-*

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 14:13h, 29 August Antworten

      Liebe Ilona

      Ja es gibt viele, die die Plazenta essen, da diese bestimmte Hormone enthält. Bei Blutverlust z.B. soll das eine super Möglichkeit sein. Und auch Nachwehen sollen dadurch deutlich weniger sein. Plazentanosoden werden auch häufig hergestellt. Aber für mich persönlich war es kein aktuelles Thema. Im Internet wirst du aber bestimmt fündig werden. Die Pharmaindustrie verwendet die Plazentas ja für allerlei Cremes, Medikamente, etc. Dies wird den Müttern natürlich nicht gesagt wenn diese im Spital gebären. Herzliche Grüsse

    • Sarah
      Veröffentlicht am 00:18h, 31 Dezember Antworten

      Liebe Ilona,

      meine Hebamme (in diesem Beruf tätig seit 1981, 3fache Mutter, 5fache Oma) begleitet Hausgeburten und gründete auch das Geburtshaus hier in der Stadt) empfahl mir bei einem unsrer letzten Vorsorgetreffen, die Plazenta meines Kindes zu trocknen und anschließend zu pulverisieren. Eine Kollegin von ihr, die in den ersten Tagen nach ihrer Entbindung in eine Wochenbettdepression rutschte, hatte gegen diese einen Teil der noch frischen Plazenta gegessen, was sich noch am selben Tag wohl deutlichst positiv auf ihre Stimmung auswirkte. Vermute stark, dass getrocknete Plazenta ähnlich wirken dürfte, sofern man diese nicht Temperaturen größer ca 35°C aussetzt (z.b. in nem für Rohkost gedachten Niedertemperatur-Dörraparrat)
      Würde mich sehr interessieren, ob pulverisierte getrocknete Plazenta auch bei depressiven Verstimmungen in anderen Kontexten hilft?

      Dein Beitrag, Mary, hat mich (nebst anderen) sehr dazu ermuntert, mein Kind selbst „entscheiden“ zu lassen, wann es sich von seiner Plazenta trennen will. Deine gesamte Webseite ist für mich ein unsäglich wertvoller Fundus unzähliger Inspiration! Allerliebsten Dank, dass du dir den Aufwand machst, deine Erfahrungenm Rechercheergebnisse und Schlußfolgerungen daraus mit uns zu teilen!
      Liebe und v.a. Gesundheit dir und deiner ganzen Familie auch im neuen Jahr!

      Sarah

      • Mary Mattiolo
        Veröffentlicht am 20:55h, 04 Januar Antworten

        Liebe Sarah

        Ja viele Berichte von Müttern, die die Plazenta ihres Kindes (teilweise) verspeist haben, zeugen von deiner geschilderten Wirkungsweise. In der Plazenta sind Hormone enthalten, die der Mutter helfen ihre „Mitte“ wieder zu finden wenn sie abrutschen. Wie das eine frischgebackene Mutter handhabt, die in einer solchen Situation ist, muss jede Frau für sich selbst entscheiden. Doch es gibt viele Aufzeichnungen zu diesem Thema welche eben dies schildern. Plazentanosoden kann man heute vielerorts anfertigen lassen. Ich persönlich habe dies nie in Anspruch genommen – ich hatte auch immer positive Geburtserfahrungen was sich wiederum positiv auf den Hormonhaushalt nach der Geburt auswirkt. Aber bevor pharmazeutische Medikamente – welche ihrerseits wiederum mit Plazenten anderer Kinder/Mütter hergestellt wurden – eingenommen werden, würde ich auf jeden Fall dies ausprobieren. Schliesslich hat die Plazenta für das Baby in der Zeit vor der Geburt die lebenswichtige Aufgabe übernommen es zu versorgen. Sie wird wissen, welche „Stoffe“ benötigt werden, sollte es zu einem Defizit kommen – ob Kind oder Mutter.

        Danke für deinen Kommentar Sarah und herzliche Grüsse Mary

  • Karo
    Veröffentlicht am 14:01h, 20 Januar Antworten

    Hallo,
    warum habe ich nicht vor Jahren von dieser unfassbar sanften Art der Geburt gehört? Meine beiden Kinder (2 und 4) sind beide Im Krankenhaus zur Welt gekommen, und ich komme erst seit kurzem auf einen anderen Weg des Denkens.
    Besonders bei meiner 4-jährigen Tochter merke ich seit sie da ist, dass ihr etwas fehlt… Gibt es denn Möglichkeiten, den frühen Verlust der Nabelschnur damals, heute wieder „gut zu machen“?
    Liebe Grüße
    Karo

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 14:43h, 20 Januar Antworten

      Liebe Karo

      Darf ich dich fragen, was genau du denn das Gefühl hast, dass deiner Tochter „fehlt“? Es gibt verschiedene Möglichkeiten Traumas, Schock, etc. aufzulösen. Doch nicht für alle Kinder muss eine Lotusgeburt zwingend das Richtige sein. Für manche mag das auspulsieren der Nabelschnur bereits genug sein.

      Und ich möchte dich auch bitten, dir keine Vorwürfe deswegen zu machen. Das bringt weder dir noch deiner Tochter etwas. Es ist ein Weg und deine Kinder haben ihren Weg wie sie zur Welt kommen möchten auch gewählt. Alles hat seinen Grund und du konntest daraus etwas lernen. Ich verstehe dich aber sehr gut, wenn du sagst „etwas“ fehlt. Aber vielleicht ist es auch etwas, dass dir gefehlt hat in dieser Zeit/ während der Geburt?

      Ich möchte dir nicht zu nahe treten und du brauchst auch nicht zu antworten. Es sind meine Gedanken dazu und vielleicht treffen sie auf Resonanz bei dir, vielleicht auch nicht.

      Ich kann dir gerne helfen für dich oder auch deine Tochter einen Weg für eine Verarbeitung zu finden. Lass es mich einfach wissen.

      Ganz herzliche Grüsse Mary

      • Karo
        Veröffentlicht am 13:39h, 21 Januar Antworten

        Hallo Mary, danke für deine liebe Antwort!
        Ich versuche es mal zu beschreiben.. Ich denke sie fühlt sich manchmal verloren, wirkt teilweise gehetzt, und dadurch mitunter tapsig, hat schnell Angst, ich hatte schon seit sie hier ist das Gefühl, dass ein Teil von ihr noch nicht angekommen ist (und eben dieses Gefühl hab ich auch bei meinem Sohn) Beide Geburten waren sehr lang, ich konnte mich ewig nicht öffnen, bei meiner 4-jährigen Tochter wurde die Geburt dann medikamentös eingeleitet und letztendlich wurde sie vom Arzt regelrecht aus mir herausgepresst, ich bekam kaum Luft währenddessen. Ihr Herzschlag war schwächer geworden, so erklärte es man mir im Nachhinein, deshalb war diese Brachialmethode nötig, um einen Notkaiserschnitt abzuwenden.
        Natürlich ist sie hauptsächlich fröhlich und übermütig, testet wie jedes andere Kind auch ihre Grenzen aus. Aber in einigen Momenten kommen dann diese anderen Seiten von ihr zum Vorschein.
        Mein 2 1/2-jähriger Sohn ist da etwas anders, bei ihm hatte ich lange nach seiner Geburt ebenfalls dieses Gefühl, dass er noch nicht ganz da sei. Aber dieses Gefühl wird von Monat zu Monat schwächer.
        Hm…vielleicht klingt das Ganze für dich in irgendeiner Art und Weise schlüssig?
        Vorwürfe in dem Sinne mache ich mir eigentlich nicht, nur, dass ich vielleicht schon viel früher ausschließlich auf meine Intuition hätte hören sollen. Als Versuch des „Wiedergutmachens“ habe ich beide damals nicht aktiv versucht vom Stillen zu entwöhnen, das ging dann nach jeweils 1 1/2 Jahren von ganz alleine, aber sie sind nach wie vor sehr nähebedürftig und diese Nähe versuche ich ihnen zu geben.
        Liebe Grüße
        Karo
        Und nochmal…ich finde dies eine ganz wundervolle Seite mit zum Teil ganz neuen Denkanstößen. Danke dafür!!

        • Mary Mattiolo
          Veröffentlicht am 17:52h, 22 Januar Antworten

          Liebe Karo

          Vielen Dank für deine Schilderung. Nach einem Kaiserschnitt geht es vielen Kindern so, dass sie noch nicht richtig angekommen sind, bzw. für einige Dinge einfach ein anderes Tempo haben. Wenn ein Kind nicht nach seinem eigenen Tempo zur Welt kommen kann, wird ihm ein Schritt vorenthalten welches es nachher auf seine eigene Art verarbeiten wird. Dieses „noch nicht angekommen“ sein ist meist auch ein Schutz.

          Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht, wenn du magst können wir einmal zusammen telefonieren und ich stelle eine Mischung für dich zusammen? Ich kann sie dir auch gerne mischen wenn du magst, oder du kannst sie dir in einer Drogerie deiner Wahl dann mischen lassen. Vor allem für solche Erlebnisse aus der Vergangenheit empfinde ich die Bachblüten als sehr heilsam. Sie helfen der Seele sich selbst zu heilen indem sie die Kraft der Pflanzen als Information zur Verfügung stellen. Kennst du Bachblüten?

          Und herzlichen Dank für das Kompliment – ich freue mich immer sehr über solche Feedbacks 😀

          Herzlich Mary

  • Liza
    Veröffentlicht am 22:13h, 04 Januar Antworten

    Wow, herzlichen Dank for diese liebevoll, heilige und ebenso praktische Information!

    Ich habe meine beiden ersten Kinder zu Hause bekommen und die Nabelschnur jeweils auspulsieren lassen, diese sehr respektvoll behandelt, auf
    Indianische Weise trocknen und ene homöopathische Nosode machen lassen. Aber geschnitten wurde trotdem. „Gut“ hat sich der folgende Schnitt nicht angefühlt, aber ich fühlte mich damals nicht so weit, bzw. zu unsicher, das selbst einfach zu unterbinden – wie dann weiter? Von der Lotusgeburt hatte ich noch nicht gehört. Die Entscheidung es bei meinem nächsten Kind anders zu machen, kam durch das blanke Entsetzen meines kleinen 3jährigen Sohnes (der mit unendlicher Hingabe und Neugier alles rund um Schwangerschsft, Geburt, Zeugung erfahren wollte) als er hörte was mit der Nabelschnur nach der Geburt geschieht. Ich hatte zu dem Zeitpunkt immernoch nicht von der Lotusgenurt gehöre, aber nach seiner Reaktion wusste ich, es musste einfach eine andere, sanfte, gewaltfreie und respektvolle Mögkichkeit geben. Nun bin ich schwanger mit meinem dritten Wunder, habe Dank einer Bekannten von der Lotusgeburt gehört und dank dir tolle, praktische Hinweise erhalten, so dass ich nun weiß wie und auf was ich mich vorbreiten kann. Super! Tausendfach GRAZIE :)))) <3

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 12:45h, 06 Januar Antworten

      Hallo liebe Liza

      Es freut mich, dass dir mein Beitrag weiterhilft 😀
      Ich denke jede Seele hat ihren eigenen Weg. So habe ich bei meinen 3 Kindern gespürt, was sie benötigten in der ersten Zeit des Ankommens. Es war ganz unterschiedlich.
      Wenn es sich gut anfühlt, dann bin ich überzeugt, dass eine bewusste Mutter ganz genau weiss wie sie auf das Baby eingehen kann. Sei dies nun im auspulsieren lassen oder auch bei einer Lotusgeburt.
      Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Energie und eine wundervolle Geburt !

      Herzliche Grüsse Mary

  • aileen
    Veröffentlicht am 08:12h, 27 Mai Antworten

    super Infos. habe an der Geburt gesagt auspulsieren lassen. habe sie gefragt ob sie das kennt also die hebamme und sie meinte Nein!! nächstes Kind 100% LotusGeburt und mit meinem HypnoseLehrer! schönen Tag grüße aus Bayern

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 14:46h, 20 Januar Antworten

      Liebe Aileen

      Ja viele kennen es (noch) nicht. Doch je mehr Frauen die Hebammen und auch Ärzte darauf aufmerksam machen, desto mehr werden sich damit auseinander setzen.

      Ganz herzliche Grüsse Mary

  • Julia
    Veröffentlicht am 20:11h, 28 November Antworten

    Die Website und die Info sind toll. Schade, dass ich sie nicht kannte als ich meine Tochter vor fast 7Jahren in Richterswil ZH geboren habe. Ich haette mich auf jeden Fall fuer die Lotusgeburt entschieden.

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 20:21h, 28 November Antworten

      Vielen Dank für dein Kompliment 😀

      Ja genau deshalb werde ich noch ganz viele Infos zur Verfügung stellen, damit man sie bekommt wenn man sie braucht und nicht erst danach 😉

      Wünsche dir/euch alles Liebe und eine Umarmung

  • Kurt Sartorius
    Veröffentlicht am 17:52h, 19 November Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    1984 habe ich in Bönnigheim Nachgeburtstöpfe gefunden und die Forschung angestossen. Ihr Seite hat mich gefreut. Gerne sende ich Ihnen Veröffentlichungen zu dem Thema, wenn Sie mir Ihre Adresse mitteilen.
    Wir erarbeiten zur Zeit eine Dauerausstellung zu diesem Thema.
    Kurt Sartorius, Keplerstraße 3, 74357 Bönnigheim

    • Doreen Mehner
      Veröffentlicht am 23:37h, 26 Januar Antworten

      Sehr geehrter Herr Sartorius,
       
      ich bin sehr an Ihren Veröffentlichung zum Thema Plazenta interessiert und würde mich freuen, wenn Sie sie mir zuschicken könnten.
       
      Mit herzlichem Gruß!
      Doreen Mehner

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