Weder vor noch zurück – Wohnmobil hängt in der Luft und Sandboden drunter!

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Wir sitzen auf!

Aiaiai!!! Wieder einmal eine Situation, in der es weder vor noch zurück geht! Auf einem einsamen Waldweg irgendwo im Nirgendwo in Slowenien ist es passiert… Wir haben es nach zig Ausbuchtungen im Sand- und Kiesboden geschafft, dass unsere Berta mit dem Arsch aufsitzt. Genauer gesagt, das rechte Heck. Es liegt komplett auf – und dadurch kippt das ganze Wohnmobil natürlich nach hinten rechts ab und der linke Vorderreifen hängt in der Luft!

Der Sandboden darunter macht es nicht gerade einfacher, da irgendwie raus zu kommen.

Nach x vergeblichen Versuchen auf’s Gaspedal zu drücken und hinten anzuschieben, merken wir, dass es weder vor noch zurück geht.

Die Idee von mir, den Wagenheber unter das hintere Rad zu klemmen, denken wir erst gar nicht fertig. Bei diesem Boden – no way! (wir haben da mittlerweile Erfahrung 😉 …)

Plastiktüten, Teppich, etc. unter die Räder zu packen für mehr Grip – bringt nix…

Es ist bereits Abend und nachdem unser aller Schiebekraft (Marco sitzt am Steuer…) nachgelassen hat, entscheiden wir eine Nacht drüber zu schlafen. Wir haben gebuddelt, Steine und Stöcke unter den Vorderreifen gelegt, geschoben wie die Verrückten und doch – NIX.

Eine Nacht drüber geschlafen

Es ist morgen und so schräg haben wir wohl noch nie geschlafen 😀 Alle Kinder sind nach rechts abgerutscht und haben quasi aufeinander geschlafen *lol*.

Wir hatten am Abend noch den Gedanken, einen Traktor herzubestellen. Doch wir sind schnell eines besseren belehrt worden, denn hinten besitzen wir keinen Abschlepphaken oder Anhängerkupplung. Bei einem Wohnmobil mit kurzem Flachheck, wäre das nicht so dramatisch – man könnte auf beiden Seiten an der Hinterachse ein Seil befestigen, doch bei unserer Berta, die einen beträchtlichen Arsch hat – weit gefehlt… Zudem befinden wir uns auf einem Waldweg, der in einer Sackgasse endet und kein Traktor oder auch nur Auto würde annähernd an uns vorbei kommen, um uns vorwärts abzuschleppen.

Fazit: Wir müssen es jetzt einfach aus eigener Kraft schaffen!

So, es ist morgen und wir haben uns Gedanken gemacht. Folgendes werden wir machen:

  1. So viel wie möglich ausladen
  2. Einiges an Gewicht nach vorne in den Alkoven packen, da wir Vorderradantrieb haben
  3. Wasser ablassen

Es wird also praktisch der komplette Kofferraum leergeräumt, alles was Gewicht hat und im Womo verbleiben soll, in die Mitte oder den Alkoven gepackt, das Wasser abgelassen (was wir mit Eimern tun, damit es im Sandboden neben dem Auslass nicht zu Matsch wird…)

Marco buddelt den Sand rechts weg von den Rädern und die Kids und ich gehen auf Suche nach grossen, flachen Steinen. Gestern haben wir bereits einen Plastikkeil unter das Vorderrad gepackt – Resultat: geschmolzen!

Äste haben angefangen zu brennen durch die Reibung und sind natürlich zerbrochen…

Ich sehe mitten im Fluss evtl. passende Steine und wate barfuss da rein – meine Beine und Füsse frieren mir fast ab – urgs…

Wir packen sie unter den linken Vorderreifen und legen noch einige Stöcke nach, um diese etwas zu befestigen. Gestern flogen uns alle Sachen um die Ohren! Marco hämmert sie mit dem Gummihammer mehr unter den Reifen – in der Hoffnung, dass sie an Ort und Stelle bleiben und unserem Reifen Halt geben.

Wir buddeln alle fleissig das rechte Hinterrad frei, denn die Stützen (die wir nie benutzen..) hängen im Sand/Kiesboden fest…

Mit Plastikschaufeln aus dem Sandkastenwerkkoffer unserer Kids schaben und graben wir…

Alles ist draussen, Wasser habe ich entleert, Sand wurde bestmöglich zur Seite geschoben und Kies vom hinteren rechten Rad weggeschaufelt.

Jetzt geht’s an die Muskelkraft…

Ist nicht das erste Mal, dass wir anschieben müssen – doch bergaufwärts ?!

Familypower!!!

Wir gönnen uns zehn Minuten Auszeit bevor es losgeht – und dann geht’s los!

Wir mögen eigentlich alle nicht mehr, doch was muss das muss!

Und hier dazu unser Video 😉 Wie gesagt, auf dem Video sieht es nach nix aus. Doch das Loch auf der rechten Seite war ungefähr so tief wie Sirius hoch ist!

Ich bin gespannt, was ihr schon für Abenteuer erlebt habt und wie ihr es geschafft habt, da raus zu kommen. Auf bald mit cooleren News – eure globetrotterFamily !!

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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