Wie mache ich eine Lotusgeburt

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  • Nach der Geburt des Babys habt ihr genügend Zeit, das Ankommen zu geniessen und euch kennen zu lernen. Für die Geburt der bleibt genügend Zeit. So lange keine Blutung eintritt (teilweise Ablösung der ) kann damit gut bis zu vier Stunden gewartet werden, ich weiss auch von einigen Frauen die bis zu 24 Std. gewartet haben. Durch das Anlegen/Stillen des Babys wird die Oxytocinausschüttung angeregt, welche zur Folge hat, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und somit die geboren werden kann. Sollte der eher seltene Fall auftreten, dass die Nabelschnur zu kurz ist um das Baby bis zur Brust zu heben, kann auch, falls eine Stimulation der Brustwarzen erwünscht ist, (um die Geburt der zu unterstützen) der Partner dies machen, während die Mutter und das Baby sich über den Hautkontakt kennenlernen.
  • Nachdem die natürlich geboren wurde (keinesfalls an der Nabelschnur ziehen oder auf den Bauch drücken, um den Ablösungsprozess der vom Uterus zu beschleunigen!), kannst du sie in ein Gefäss legen und so lange die Ankunft deines Babys geniessen wie du willst. Kontrolliere die jedoch, ob diese vollständig ist und kein Stück davon in der Gebärmutter geblieben ist.
  • Nicht abnabeln und den Blutaustausch zu keiner Zeit unterbinden.
  • Nach ca. 3 Stunden die unter fliessendem klarem Wasser waschen, evtl. vorhandene Blutklumpen gründlich entfernen, abtrocknen und danach für 24 Std. in ein Sieb über ein Gefäss legen.
  • Nach 24 Std. nochmal waschen.
  • Sobald kein physischer Austausch mehr zwischen und Kind stattfindet (mind. 24 Std.), sprich kein Blut mehr durch die Nabelschnur pulsiert, die dick einsalzen (am besten mit Himalaya Kristallsalz, erhältlich in Drogerien und Bio-Fachmärkten) und nach Wunsch zusätzlich mit Kräutern und Aromaölen einreiben. Hier haben sich Lavendelblüten und Neem-Blätter bewährt, da diese eine antiseptische Wirkung haben und die austrocknen. Diese sind ebenfalls in ausgewählten Drogerien erhältlich. Dies verhindert, dass die in einen Fäulnisprozess übergeht.
  • Jetzt kann die in Tücher und eine evtl. genähte tasche gelegt werden. Die Tücher müssen Flüssigkeit aufsaugen können, z.B. Mullwindeln, etc. NIEMALS, UNTER KEINEN UMSTÄNDEN die in oder auf Plastikstoff oder Gefässe legen, sie muss atmen können, ansonsten beginnt ein Fäulnisprozess!
  • Täglich das Tuch direkt um die wechseln und den Vorgang mit dem Salz und den Kräutern wiederholen (es empfiehlt sich, erst ein Tuch um die zu wickeln und diese dann in eine tasche zu legen).
  • Eine tasche kann entweder gekauft oder selbst genäht werden. Sie soll umhängbar sein, damit man mobil ist, wenn man dies wünscht. Auch sollte man sie oben mit einer Kordel oder ähnlichem schliessen können. Die Masse sollten mind. 17 cm x 23 cm betragen. Zudem muss auch die Tasche Feuchtigkeit aufsaugen können und nicht aus Kunststoff bestehen!
  • Falls die Nabelschnur eine komische Form annimmt, kann diese mit einem lauwarmen Lappen weich gemacht werden und in eine andere Position gebracht werden, danach verhärtet sie sich wieder
  • Lege die immer nahe zum Baby und hebe es vorsichtig hoch ohne an der  Schnur zu ziehen. Solange noch Blut zwischen der und dem Baby zirkuliert, wird das Baby immer auf gleicher Höhe wie die getragen, so kann sich der Körper des Neugeborenen langsam auf das volle funktionieren der Lungen umstellen und es kommen ihm alle Nährstoffe und Hormone, welche in der verblieben sind, zu gute. Bereits nach einem Tag ist die Nabelschnur eingetrocknet …
  • Ziehe dem Baby wenn möglich lockere Kleidung an oder am besten wickle es in Tücher und schaue, falls es Windeln trägt, dass diese immer unter dem Bauchnabel bleiben.
  • Sobald die Schnur spröde wird, wird sie bald abfallen. Ziehe aber nicht daran, lasse sie in ihrer eigenen Zeit abfallen.

Diese Zeit ist eine heilige Zeit, geniesse sie und behandle sie wie einen kostbaren Schatz.

* Eine tasche ist einfach zu nähen. Einfach ein Tuch zu einer kleinen Tasche, am besten mit langen Henkeln zum Umhängen, zusammennähen. Somit kann die mit dem Baby herumgetragen werden. Auch im Tragetuch ist das kein Problem so.

Nach dem natürlichen Abnabelungsprozess

Damit die völlig austrocknen kann, kann sie je nach Jahreszeit entweder in die Sonne oder auf die Heizung gelegt werden.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

3 Kommentare
  • Alleingeburt mit Lemuria Atlantis, 26.05.2007 | globetrotterFamily - Digitale Nomadenfamilie auf Weltreise
    Veröffentlicht am 15:11h, 21 Oktober Antworten

    […] Nach ca. zweieinhalb Std. wirklich intensiven Wehen kam Lemuria Atlantis um 17.10 Uhr zur Welt geschwommen. Marco nahm sie unter Wasser entgegen und ich spürte eine unglaubliche Freude und Harmonie. Er nahm sie ganz langsam vorsichtig aus dem Wasser und gab sie mir auf den Bauch. Er legte ein Tuch über sie und sie machte langsam die Augen auf und schaute mich an, diesen Blick werde ich nie vergessen! So tief und allwissend wie eine uralte weise Seele in einem so jungen Körper. Ich spürte, dass sie in vollkommener Harmonie war, sie weinte nicht und begann jetzt langsam wo ihr Gesicht an der Luft war, zu atmen. Sie hüstelte ein wenig und machte ihren ersten richtigen Atemzug… Sie sah wunderschön aus und ich konnte es kaum fassen, dass das Universum uns dieses Wunder geschenkt hat. Mir laufen Tränen der Freude über das Gesicht und Liebe durchflutet jede einzelne Zelle meines Körpers. Nachdem die Plazenta nach ca. 10 Minuten nachkommt, steigen wir aus dem Becken und Marco trocknet Lemuria ab. Die Plazenta haben wir in ein Sieb über eine Schüssel gelegt… (Mehr zur Handhabung mit der Plazenta unter Lotusgeburt) […]

  • Sarah
    Veröffentlicht am 01:20h, 06 März Antworten

    Hallo zusammen,

    ich möcht an dieser Stelle nur kurz unsere Erfahrungen mit der Lotusgeburt skizzieren –

    leider war zwischen dem letzten Lesen deiner Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Handling mit der Plazenta und der Geburt schon so viel Zeit verstrichen gewesen, daß ich mich nicht mehr an alle Details erinnern konnte – bin heute zum ersten Mal seit der Geburt vor 12 Tagen wieder am PC –

    darum war unser intuitives Vorgehen dann wie folgt:

    Die Nabelschnur blieb also heile, da meine kleine Mausi nun aber in der Badewanne geschlüpft ist und meine Hebamme der Meinung war, ich solle für die Geburt der Plazenta besser aus dem Wasser herauskommen, sind wir nach erstem gemütlichem Kennenlernen in der Wanne, mit Mauselinchen in meinem Arm in mein Zimmer rübergestapft.
    Die Kleine lag dann bis zum nächsten Tag nonstop auf meinem Bauch, nur zugedeckt mit Tüchern (Die U1 verschoben wir auf den nächsten Tag).
    Die Plazenta war glücklicherweise unversehrt (alles andere hätte – ungewollt – doch noch Spital bedeutet) und wanderte sofort in eine Schüssel neben meinem Bett, etwas niedriger stehend als die Matratze und subito mit reinem Meersalz ohne irgendwelche Zusätze eingepökelt.

    Meine Beobachtung während der ersten 30h nach der Geburt:

    – die Nabelschnur war sehr schnell hellgelb, glasig, mit nur noch einzelnen lokalen Einsprengseln von (geronnenem?) Blut

    – Das viele Salz zog Unmengen Flüssigkeit aus der Plazenta, die wir 2x täglich abgossen und durch frisches Salz ersetzten. Dadurch zog es wohl so tief in die Plazenta ein, daß halbstündiges Wässern nach dem Abnabeln wohl nicht ausreichte – denn beim direkt anschließenden Eingefrieren (mangels praktikabler Trockenmöglichkeit) ist sie auch bei -18°C bis heute nicht steifgefroren (aber dennoch nicht gammlig geworden, darüber entscheidet ja mehr die Temperatur als der Aggregatszustand).

    – der Durchmesser der Nabelschnur nahm sukzessive ab, wobei diese immer gelber und schließlich braun wurde – besonders schnell verlief dieser Prozess an den Stellen, wo sie a) direkt am Kind begann und b) wo sie mit Textilien in Kontakt kam (Wasserentzug)

    – nach 30h waren die kindnächsten ca 5cm der Nabelschnur schon so hart, daß man sie 90° umbiegen konnte und sie in dieser Form verblieb. Ein weiterer Flüssigkeitsaustausch zw. Kind und Plazenta erschien uns darum als sehr unwahrscheinlich, und da wir das Handling von Kind und Plazentaschüssel doch als recht unpraktisch empfanden, entschlossen wir uns darum 30h nach der Geburt die Nabelschnur zu durchtrennen, und zwar am Ende der kindnächsten harten 5cm..
    Meine Hebamme hatte uns sterile Schere, Klemme und eine Plastikklammer dafür dagelassen (und uns offengelassen, ob wir selber abnabeln wollen oder mit ihr zusammen).

    Nun, die Plastikklammer werden wir bei zukünftigen Kindern definitiv nicht nochmal verwenden, lieber binden wir die Nabelschnur bei Bedarf mit sauberem Bindfaden ab. Die Plastikklammer ist nämlich ne 1a Einladung ans Kind, unbeabsichtigt volle Kanne am Nabelschnurrest zu ziehen… v..a wenn man es nicht sofort in irgendwelche Kleidungsstücke stecken will um ihm zuviel Streß gleich zu Beginn zu ersparen.
    Apropos – weiß wer von euch, ob Babys direkt am Nabel Nervenzellen haben, mit denen sie einen Zug an der Nabelschnur überhaupt spüren können? Meine Hebamme meint nein, ich bin mir jedoch aufgrund der Reaktionen meines Kindes bei versehentlichem Bewegen des Nabelschnurrests (z.b. beim Wickeln) da nicht so sicher…
    Nun die Plastikklammer haben wir darum 1 Tag nach dem Abnabeln abgeschnitten, was bei dem zunehmend verhärteten Nabelschnurrest zur Herausforderung wurde.

    Der verbleibende 4cm Nabelschnurrest baumelte dann noch 2 Tage am Kind ehe er von alleine abfiel. Der Nabel ist nun am Tag 12 noch ein klein wenig verkrustet, aber auch ohne jegliche Nabelpflege kein bisschen entzündet. Achten halt nur drauf, daß die Windel unterhalb davon schließt.

    Übrigens:

    Den letzten Absatz in Marys Artikel was eine Lotusgeburt ist, kann auch ich voll bestätigen:

    „Hebammen, Doulas, Ärzte und Eltern bestätigen, dass Lotus-Babys deutlich ruhiger und entspannter im Gegensatz zu Babys sind, denen die Nabelschnur durchtrennt wurde.
    Auch die Gefahr der Neugeborenen-Gelbsucht verringerte sich und sie verloren weniger an Geburtsgewicht.“

    Unsere Kleine ist weder von einer schleudernden Waschmaschine, einem laufenden Pürierstab oder Mitbewohnern, die mit dem Hammer auf dem Tisch direkt nebenan Walnüsse knacken, aufzuwecken, auch nicht aus dem Traumschlaf. Und von Neugeborenen Gelbsucht keine Spur (entgegen der Warnung vor sog. Hyperbili durch die hiesigen Ärzte)
    Vor dem Milcheinschuß verlor sie gerade mal 20g (320g wären „zulässig“ gewesen) und sie hat insg. kaum einen Anlaß lauthals zu schreien (ich gehe aber auch immer sofort auf ihre Signale ein).
    Meine Mitbewohner waren schon zeitweise unsicher, ob wir überhaupt da seien, weil sie nichts hörten… Und meine Hebamme sagte, sie hätte selten so ein entspanntes Baby erlebt (nach ca 3000 begleiteten Geburten, bei denen sie auch zur Nachsorge kam)

    Fazit: Wir werden auch unsere zukünftigen Kinder möglichst zu Hause zur Welt bringen (so es denn toi toi toi keine Komplikationen gibt) und dann frühestens nach 30h abnabeln.

    • Mary Mattiolo
      Veröffentlicht am 08:11h, 06 März Antworten

      Hallo liebe Sarah

      Herzliche Gratulation zur Geburt 😀 Und vielen Dank für den tollen Bericht, den du hier verfasst hast!

      Wir hatten die Plazenta jeweils einen Tag in ein Sieb, welches in einer Schüssel hing, gelegt und erst dann mit Salz eingepackt. So gab es ziemlich wenig Flüssigkeitsverlust, da das meiste bereits bis dahin abgeflossen war. Wir haben aber auch nach dem einsalzen eine Plazentatsche verwendet worin die Plazenta in zwei Mulltücher eingewickelt war. So war die Handhabung wesentlich einfacher als eine Schüssel herumzutragen (ich war immer mobil und habe selten gelegen nach den Geburten).

      Sobald die Nabelschnur trocken ist und sie durchtrennt werden möchte, braucht es gar keinen Bindfaden, Klemme, oder dergleichen mehr.

      Du fragst wegen den Nervenenden am Bauchnabel. Ich habe bei Sirius folgende Beobachtung gemacht. Bei ihm bildete sich ein wenig „wildes Fleisch“ am Bauchnabel ein paar Tage nach der Geburt nach dem Abfallen der Nabelschnur. Ärzte und Hebammen verwenden dann meist einen Silbernitratstift – Ätzstift – den so genannten Höllenstift um das wilde Fleisch wegzuätzen. Das hätte ich aber meinem Kind nie angetan, auch wenn es eben heisst dass am Bauchnabel keine Nervenenden vorhanden sind. Somit habe ich ein paar wenige Salzkörnchen auf den Bauchnabel gestreut und nach zwei Tagen war alles komplett verheilt. Da der Nabel etwas schmierte und somit leicht wund war, hätte Sirius bestimmt eine Miene verzogen wenn es dort Nervenenden geben würde. Er hat aber überhaupt nicht reagiert. Das ist meine Beobachtung.

      Ganz herzliche Grüsse Mary

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