Windelfrei mit Lemuria – ein Erfahrungsbericht

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Lemuria Atlantis ist am 26. Mai 2007 zur Welt gekommen und seit dem 1.Monat.

Wir hätten es sehr gerne schon ab Geburt gemacht, doch für uns war es ein zu grosser Stress,
da wir 2 Wochen nach der Geburt in ein neues
Haus gezogen sind. Dieses stand mitten in der Renovation und wir mussten uns durch alle Zimmer
Wege bahnen …
Als wir dann aber einigermassen angekommen sind, haben wir gleich damit begonnen.
Ich war noch schwanger, ca. im 4.Monat, als eine Freundin und ich uns über unterhielten.
Sie hatte auch ein Baby, es war zu diesem Zeitpunkt ca. 5 Monate alt. Sie meinte, bei ihr wäre es
nun schon zu spät. Mittlerweile weiss ich, dass es noch nicht zu spät gewesen wäre, aber ich denke
bei ihnen hat es einfach nicht gepasst.
Zeitgleich  las ich Jean Liedloffs Buch: “Auf der Suche nach dem verlorenen Glück”, worin sie
über indigene Völker des Amazonas schreibt, wie diese mit ihren Kindern noch ganz ursprünglich
umgehen und halt eben unter anderen auch keine Windeln benutzen, geschweige denn besitzen.
Wie hatten es denn früher die Frauen gemacht?
Ich setzte mich dann mal an den PC und fand praktisch nichts was von Interesse für mich war.
Viele Artikel über sauberwerden, Töpfchentraining, usw., natürlich nicht das was ich wollte.

Als es dann so weit war und unsere Tochter Lemuria Atlantis zur Welt kam, standen wir mitten im
Umzug. Ich musste das Chinderhuus Flüügepilz plus unser 7 Zimmer Haus im neuen Haus
unter bringen, zeitgleich war die Renovation noch nicht abgeschlossen und wir mussten das neue
Haus inkl. die Räumlichkeiten vom Flüügepilz und unserem alten Haus reinigen. Zudem war bereits
wieder Kinderbetreuung angesagt, da die Kinder ja weiter betreut werden mussten.

Das war ein riesen  Stress und hätte ich mein heissgeliebtes Tragetuch nicht gehabt, wäre das der
absolute Horror gewesen, doch so hatte ich Lemuria immer bei mir und sie schlief praktisch immer,
ausser zum Trinken wurde sie wach. Doch in dieser Zeit wollte ich nicht noch eine zusätzliche
Herausforderung und entschied mit Lemuria, dass wir noch ein bisschen warten.

Als Lemuria ein Monat alt war, hatte ich endlich das Buch von Ingrid Bauer „Es geht auch ohne
Windeln“ im Briefkasten. Ich hatte mittlerweile auch schon vom Buch von Laurie Boucke „TopfFit!“
gehört und freute mich nun, dass es da war.

Da ich aber gerade keine Zeit zum lesen hatte, dachte ich; einfach mal probieren…

Ich nahm Lemuria die Stoffwindel ab, hielt sie über ein Töpfchen und sagte: “Bisi”…

Und tatsächlich!!!
Sie pieselte ins Töpfchen! WOW!!!  Totale Begeisterung:-))
(im Nachhinein wurde mir dann klar, dass das Wort nicht viel dazu beitrug;-)

Das hat mich natürlich total ermutigt es weiter zu versuchen.

Ich ging dann an diesem Tag auch noch nach Rapperswil zum See mit dem Zug und einem anderen
Kind. Und es ging bis zum nächsten Tag kein einziges Mal etwas daneben. Ich war absolut begeistert.
Wir waren ca. 8 Std. unterwegs und Lemuria machte immer wenn ich sie abhielt und erledigte sogar
einmal ihr grosses Geschäft in einem Gebüsch. Sie hat mich seit wir mit einem Monat
begonnen haben, zweimal im Tragetuch angepieselt, einmal als sie am Zahnen war und einmal konnte
ich sie nicht aus dem Tuch holen weil wir gerade auf den Zug springen mussten…

Das Tragen spielte für uns immer eine wichtige Rolle, Lemuria hatte nie einen Kinderwagen und wurde lange getragen.

Bei spielt es meiner Meinung nach eine enorm grosse Rolle, ob das
Kind getragen wird. Bis jetzt kenne ich kein Kind, dass ist und nicht getragen wurde. Es
erleichtert das ganze sehr, da Babys einen angeborenen “Instinkt” besitzen, Ihre Mütter nicht zu
beschmutzen.

Kinder machen auch nicht ins Bett wenn sie schlafen, da das Hormon Vasopressin dies verhindert.
Sobald sie aufwachen, müssen sie deshalb meistens.
Wird der Ausscheidungsreflex jedoch unterdrückt, geht dieser mit der Zeit verloren und das Kind kann
dann durchaus mit nassen Windeln aufwachen oder während dem schlafen in die Windeln machen.

Natürlich ging immer wieder mal ein Bisi daneben, aber das ist absolut okay
so. Es geht in erster Linie nicht darum, dass das Kind so schnell als möglich trocken ist, sondern
um eine vertiefte Kommunikation.

Ich fand den Gedanken auch extrem komisch, mein Kind, wenn auch nur für kurze Zeit, in seinen Ausscheidungen
liegen lassen zu müssen. Ich meine, wer von uns würde das freiwillig wollen?
Und nur, weil das kleine Baby noch nicht selbst auf die Toilette kann oder sich dementsprechend mitteilen, ist das doch noch lange kein
Grund. Dafür bin ich ja da, genauso wie für das Füttern, Tragen, etc.

Wenn mal etwas in die Hose ging, war es meistens wenn ich abgelenkt war und nicht auf ihre Signale
reagierte. Beim Zahnen ging auch vermehrt etwas daneben. Und allgemein wenn Lemuria krank war.

Es gab aber oft Zeiten, wo 2 Wochen nix daneben ging.

Auch ist es so, dass es unterwegs absolut kein Problem war, eher zu Hause, wenn ich meine Sachen erledige und gerade im obersten Stock war.

Mit 22 Monaten war Lemuria fast trocken, sie ging schon selber auf den Topf und sagte Bisi und Gagga wenn sie musste, es ging manchmal was daneben, wenn sie zu
beschäftigt mit spielen war, oder ich zum Beispiel am Telefon war oder abgelenkt und nicht mit ihr auf
den Topf mitging. Sie hat sich im Notfall auch schon samt Hose und Strumpfhose auf den Topf
gesetzt und gepieselt, als sie sich die Hose nicht ausziehen konnte wegen einem Knopf:-))
Lemuria läuft mittlerweile schon einige Zeit und spricht mit mir und ich merke wie sich unsere
Kommunikation durch noch viel verfeinert hat. Sie weiss genau was sie will und weiss auch,
dass sie ernst genommen wird in ihren Bedürfnissen.

Als Lemuria kleiner war und noch nicht von der Stelle kam oder gerade begann zu krabbeln, war es
gerade Winter und unsere Böden waren damals eher kühl, sie war meistens im Tragetuch, doch wenn
ich sie auf den Bauch legte, kam es öfters vor, dass sie pieselte, die Kombination von Druck auf den
Bauch und Blase und dem kühlen Boden reizten sie wohl eher öfter zu pieseln… Wenn man
praktiziert oder praktizieren möchte, ist man bestimmt froh über einige Tipps oder Erfahrungen.

Ich empfinde es als absolut genial mit Lemuria praktiziert zu haben. Es gab auch immer
wieder einmal Zeiten, da ging an einem Tag praktisch jedes Bisi daneben, dafür wieder in einer super Zeit
3 Wochen ganz ohne einen Bisi! Das waren meist Zeiten wo sie mit anderen Sachen, wie laufen lernen,
etc. beschäftigt war.

Ich möchte an dieser Stelle betonen, wie wichtig, meiner Meinung nach, eine entspannte Geburt, das
Stillen, Tragen am Körper und allgemein eine liebevolle Beziehung zum Kind ist, damit
erfolgreich paktiziert werden kann. Es geht hier um eine tiefere Beziehung zum
Kind und es kann nicht funktionieren, wenn da eine gestresste Mutter ist und versucht ihr Kind auf’s
Töpchen zu bewegen. Es sollte entspannt angegangen werden und wenn mal etwas daneben geht,
naja… Das muss jeder für sich entscheiden, ob er/sie beim einkaufen, oder bei skeptischen Freunden
als Sicherheit eine Windel oder Damenbinde, etc. einsetzen möchte… Ich habe das nie und meine
Freunde fanden es immer in Ordnung und waren sehr interessiert.

Übrigens merkte ich bald, dass meine ausgewählten “Laute” nicht unbedingt die besten waren und
so wechselte ich das “Bisi” und “Gagga” gegen ein gesummtes “Pssssss” aus.
Dies machen die Völker der Welt auch so, es ahmt das Fliessen des Wassers nach und hilft bei loslassen. Vielen Erwachsenen helfen Wassergeräusche auch wenn sie zur Toilette gehen.

Lemuria war und ist für mich die Inspiration, um möglichst vielen Leuten näher zu bringen.
Die meisten Mütter, denen ich von erzähle, finden es absolut fantastisch und hätten es auch
gemacht, wenn sie es gekannt hätten… Viele junge Mütter praktizieren es mittlerweile und die Zahl
wächst permanent.

Ich bin Mary Mattiolo

Lifestylehackerin, dreifache Alleingeburts-Mama von Freilernern, Schulabbrecherin, Querdenkerin, freiheitsliebend und vegan.

Seit Mai 2016 im Bus lebend und reisend unterwegs und Coach für:

  • Online-Business und Start-ups
  • Webdesign und Marketing
  • LifeStyle-Hacking
  • Auswandern und Freilernen

Ohne einen Cent oder andere Sicherheiten sind wir losgezogen. Alles was wir besitzen, haben wir dabei. Wir leben staatenlos und lieben es! Und auch Du kannst das – wenn Du es willst!

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